Der Börsen-Tag"Ausländische Faktoren sind derzeit wichtig für japanische Aktien"
Die asiatischen Aktienmärkte können sich zu Wochenbeginn nicht auf eine gemeinsame Richtung einigen. Der Nikkei-Index steigt um 1,1 Prozent auf 38.692,45 Punkte und erreicht damit den höchsten Stand seit mehr als einer Woche, da Anleger nach robusten US-Wirtschaftsdaten auf eine anhaltend starke US-Konjunktur setzen. Der breiter gefasste Topix steigt 0,6 Prozent auf 2713,76 Punkte.
"Ausländische Faktoren sind derzeit wichtig für japanische Aktien, da wir im Inland nicht viele marktbewegende Katalysatoren gesehen haben", sagt Fumio Matsumoto, Chefstratege bei Okasan Securities. Zu den Gewinnern zählen der Uniqlo-Eigentümer Fast Retailing mit einem Plus von 2,9 Prozent und der Chipausrüster Tokyo Electron mit 3,6 Prozent. Der KI-Investor Softbank gewinnt 3,72 Prozent. Auf der Verliererseite steht der Chiptesthersteller Advantest mit einem Minus von 1,33 Prozent und belastet damit den Nikkei am stärksten.
Belastet von drohenden Zöllen unter dem designierten US-Präsidenten Donald Trump und bislang enttäuschenden Konjunkturmaßnahmen aus Peking zeigen sich die chinesischen Märkte dagegen schwerfällig. Der Shanghai Composite verliert 0,4 Prozent auf 3255,39 Stellen. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen fällt um 0,6 Prozent auf 3842,45 Punkte.