Der Börsen-TagBVB leidet unter geringeren Transfergeschäften
Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund hat im vergangenen Geschäftjahr 2018/19 wegen geringerer Einnahmen aus Transfergeschäften und höherer Personalkosten weniger verdient. Die Aktionäre werden dies allerdings nicht zu spüren bekommen. Die Dividende will der deutsche Vizemeister zum Vorjahr stabil bei 6 Cent belassen.
Der BVB, der am kommenden Samstag sein erstes Spiel der neuen Bundesliga-Saison gegen den FC Augsburg bestreitet, erzielte von Anfang Juli 2018 bis Ende Juni 2019 einen Umsatz von 489,5 Millionen nach 536 Millionen Euro im Vorjahr. Allerdings war 2017/18 wegen sprudelnden Transfereinnahmen durch den Wechsel der Spieler Ousmane Dembele und Pierre-Emerick Aubameyang ein Ausnahmejahr mit einem Rekordumsatz.
Transferbereinigt legten die Einnahmen 2018/19 um 17,9 Prozent auf 369,3 Millionen Euro zu. Das Konzernergebnis nach Steuern ermäßigte sich auf 17,4 Millionen von 31,7 Millionen Euro. Beim Ergebnis vor Steuern wies der BVB einen Rückgang auf 21,8 Millionen von 34,7 Millionen Euro aus. Deutlich erhöhen konnte der im SDax notierte Fußballclub seine Umsätze aus der TV-Vermarktung: Diese wuchsen auf 167,3 Millionen von 122,3 Millionen Euro im Vorjahr.