Der Börsen-Tag

Der Börsen-Tag Bafin rückt Beate Uhse auf die Pelle

Beate Uhse
Beate Uhse ,00

Beim Erotik-Konzern Beate Uhse kriselt es schon seit Jahren. Nun kommt Ärger mit der Bafin hinzu.

  • Die Finanzaufsicht will Zwangsgelder in Höhe von 220.000 Euro verhängen, weil die Aktiengesellschaft für 2016 noch keinen Jahresbericht veröffentlicht hat.
  • Beate Uhse hatte die Vorlage der Jahresbilanz mehrfach verschoben. Nach dem Wertpapierhandelsgesetz sollen Aktiengesellschaften innerhalb von vier Monaten nach Ende des Jahres ihre Geschäftszahlen vorlegen.
  • Hintergründe sind Turbulenzen im Vorstand von Beate Uhse. Zunächst hatte der Handelsmanager Michael Specht im April dieses Jahres den Vorstandsvorsitz bei dem seit Langem kriselnden Erotik-Konzern übernommen. Im Juni wurde der Finanzvorstand entlassen, Specht übernahm auch dessen Aufgaben und kündigte eine weitere Verzögerung bei der Veröffentlichung der Geschäftszahlen an. Ende Juni legte sich Beate Uhse dann auf Oktober als Termin fest.
  • Die Bafin äußert sich nicht zu einzelnen Unternehmen und ihren weiteren Schritten. In der Regel werden den Aktiengesellschaften aber zehn Wochen Zeit eingeräumt, ehe die angedrohten Zwangsgelder tatsächlich verhängt werden.

Quelle: n-tv.de