Der Börsen-TagBenziner pushen VW-Rivalen
General Motors (GM) hat auch im zweiten Quartal dank reger Nachfrage nach Verbrenner-Modellen und stabilen Preisen besser abgeschnitten als erwartet. Der Vorstand hebt daher zum zweiten Mal in diesem Jahr seine Prognose an, wie der US-Autobauer mitteilt. Der in Michigan ansässige Konzern erwarte 2024 nun einen bereinigten Gewinn vor Steuern von 13 bis 15 Milliarden Dollar. Im Frühjahr hatte Finanzchef Paul Jacobson bereits die Prognose um eine halbe Milliarde auf 12,5 bis 14,5 Milliarden Dollar nach oben geschraubt.
Im zweiten Quartal erzielte GM einen bereinigten Gewinn je Aktie von 3,06 Dollar und einen Umsatz von 48 Milliarden Dollar und übertraf damit die Analystenschätzungen. Diese lagen im Schnitt bei 2,75 Dollar je Aktie und 45,5 Milliarden Dollar Umsatz. In China, einst der größte Markt von GM, weist der Konzern allerdings einen Verlust von 104 Millionen Dollar aus. Jacobson betont, GM werde mit seinem Joint-Venture-Partner in der Volksrepublik zusammenarbeiten, um sein Geschäft umzubauen. "Es ist klar, dass die Schritte, die wir unternommen haben, bedeutsam aber nicht ausreichend sind", sagt Jacobson.