Der Börsen-TagBericht: Chinas Firmen trainieren wegen Nvidia-Chips KI im Ausland
Chinesische Technologiefirmen verlagern das Training ihrer Künstlichen Intelligenzen (KI) einem Zeitungsbericht zufolge ins Ausland. Damit sicherten sie sich Zugriff auf die Hochleistungsprozessoren von Nvidia, schrieb die "Financial Times" unter Berufung auf Insider. Der Verkauf dieser Chips ist in der Volksrepublik stark eingeschränkt.
Dem Blatt zufolge gehörten der Online-Händler Alibaba und die TikTok-Mutter ByteDance zu den Unternehmen, die ihre KI in südostasiatischen Rechenzentren trainieren. Sie mieteten Serverkapazitäten bei nicht-chinesischen Cloud-Anbietern an. Dieser Trend habe sich nach dem vorübergehenden US-Verbot von Nvidias "H20"-Prozessor in China verstärkt. Diese sind zwar inzwischen wieder erhältlich, die Regierung in Peking drängt die Unternehmen jedoch dazu, auf ausländische Produkte zu verzichten.