Der Börsen-TagBerichtssaison sorgt für Kurswirbel bei Asienaktien
Bewegungsarm zeigen sich die Börsen in Ostasien. In engen Grenzen geht es teils nach oben und teils nach unten mit den Indizes. In Tokio liegt der Nikkei fast unverändert bei 29.128 Punkten. Die günstig ausgefallenen US-Preisdaten vom Vortag, die der US-Notenbank tendenziell Spielraum für eine Zinserhöhungspause im Kampf gegen die Inflation geben, wirkten zwar stützend, heißt es, für einen kräftigeren Aufwärtsimpuls sorgen sie aber nicht. Ähnlich verhält es sich mit den in China im April deutlich stärker als gedacht gesunkenen Erzeugerpreisen, die der dortigen Notenbank eine expansivere Geldpolitik erlauben könnten.
In Tokio bremse der im Vergleich zum Vortag festere Yen etwas, heißt es außerdem. Hintergrund ist der nach den US-Preisdaten schwächelnde Dollar. Er kostet 134,21 Yen, verglichen mit rund 135,20 am Vortag. Bei Einzelwerten machen weiter Quartalsberichte die Kurse. Das Pharmaunternehmen Kyowa Kirin hat seinen Gewinnausblick für 2023 gesenkt, der Kurs fällt um 11,9 Prozent. Sumitomo Metal Mining (minus 11,7 Prozent) rechnet mit einem 74-prozentigen Gewinnrückgang. Fujifilm Holdings (plus 4,5 Prozent) profitieren dagegen von besser als erwartet ausgefallenen Quartalszahlen des breit aufgestellten Technologieunternehmens. Panasonic gewinnen nach den Geschäftszahlen gut 3 Prozent, der Ölwert Inpex 0,9 Prozent.
In Sydney verteuern sich Graincorp um 8,7 Prozent, nachdem der Rohstoffhändler den Gesamtjahresausblick angehoben hat. Silver Lake geben um 4,4 Prozent nach, nachdem das Unternehmen ein Übernahmeangebot für den rivalisierenden Goldförderer St. Barbara (minus 0,4 Prozent) in Details angepasst hat.