Der Börsen-TagBerliner Immobilienriese grenzt Milliardenverlust ein
Der Berliner Immobilienkonzern Aroundtown blickt nach einem verhaltenen ersten Halbjahr etwas optimistischer auf das Gesamtjahr.
Unter dem Strich grenzte das Unternehmen den Verlust auf 330 Millionen Euro von 1,3 Milliarden Euro ein. Hier hatten Analysten mit einem Fehlbetrag von 577 Millionen ein schlechteres Ergebnis erwartet. Die Nettomieteinnahmen lagen den weiteren Angaben zufolge mit 588 Millionen Euro um 1 Prozent unter dem Vorjahreszeitraum. Flächenbereinigt kletterten die Mieteinnahmen um 2,9 Prozent.
Wegen geringerer Finanzausgaben und einer nach eigenen Angaben robusten operativen Entwicklung soll der FFO 1, eine in der Immobilienwirtschaft gängige Kennziffer für die operative Ertragskraft, 2024 nun in der Bandbreite von 290 Millionen bis 320 Millionen Euro liegen.
Aroundtown gehören vor allem Gewerbeimmobilien in deutschen und europäischen Großstädten. Die Mehrheitsbeteiligung Grand City Properties besitzt mehr als 60.000 Wohnungen schwerpunktmäßig in Berlin.