Der Börsen-TagBilanzflut und hohe Anleiherenditen bremsen US-Börsen aus
Steigende Anleiherenditen und uneinheitliche Konzernbilanzen drücken die Indizes an der Wall Street. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte und der breiter gefasste S&P 500 notierten zur Eröffnung jeweils rund ein halbes Prozent schwächer bei 42.661 und 5833 Punkten. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verlor genauso viel auf 18.474 Zähler.
Die Rendite der zehnjährigen US-Bonds stieg in den letzten fünf Wochen von rund 3,620 Prozent auf 4,244 Prozent. "Für anlageübergreifende Beobachter wie uns ist klar, dass der Anstieg der Renditen, der die globalen Anleihemärkte seit Ende September kennzeichnet, die Aktien endlich nach unten zieht", sagte Thierry Wizman, Stratege beim Finanzdienstleister Macquarie. Höhere Renditen machen Staatsanleihen im Vergleich zu Aktien attraktiver, da sie als eine risikoärmere Anlageklasse gelten.