Der Börsen-TagBrauereiriese Anheuser-Busch Inbev profitiert von bitterer Medizin
Kostensenkungen haben die Profitabilität der Brauereigruppe Anheuser-Busch Inbev trotz Absatzeinbußen stärker verbessert als erwartet. Der Betriebsgewinn (Ebitda) stieg im ersten Quartal um 7,9 Prozent auf 4,9 Milliarden Euro, wie der Konzern mit den Marken Corona und Stella Artois mitteilte. Analysten hatten lediglich mit einem Plus von 3,1 Prozent gerechnet. Derweil schrumpfte der Absatz um 2,2 Prozent.
"Die konsequente Umsetzung unserer Strategie durch unsere Teams und Partner ermöglichte einen soliden Jahresauftakt und bestärkt uns in unserer Zuversicht, unsere Prognose für 2025 zu erreichen", sagte Konzernchef Michel Doukeris. Er kündigte an, Investitionen in wichtige Marken wie Budweiser zu erhöhen und die Bemühungen zur Steigerung des Konsums zu Hause zu intensivieren, da die Ausgaben in anderen Bereichen, beispielsweise in Bars, unter Druck geraten.