Der Börsen-TagBrent zieht auf Dreijahreshoch
Die Ölpreise legen weiter deutlich zu. Während Nordseeöl der Marke Brent auf einen dreijährigen Höchststand steigt, notiert US-Rohöl der Sorte WTI auf einem Zweimonatshoch. Gründe für die hohen Ölpreise sind sowohl eine starke Nachfrage als auch ein knappes Angebot. Im frühen Handel kostet ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 79,17 US-Dollar. Das sind 1,08 Dollar mehr als am Freitag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate zieht 1,05 Dollar auf 75,03 Dollar. In der Nacht auf Montag war der Brent-Preis bis auf 79,52 Dollar gestiegen, das war der höchste Stand seit Oktober 2018. Ein Fass WTI kostete bis zu 75,32 Dollar und damit so viel wie zuletzt im Juli.
Die Gründe für den Anstieg der Ölpreise sind seit Wochen dieselben: Auf der Nachfrageseite sorgt die vielerorts solide Konjunkturerholung vom Corona-Einbruch für einen hohen Bedarf an Erdöl, Benzin und Diesel. Auf der Angebotsseite herrscht jedoch Knappheit. Zwar weitet der Ölverbund Opec+ seine Förderung seit einigen Monaten schrittweise aus. Allerdings ist es zuletzt vor allem in den USA zu wetterbedingten Förderausfällen gekommen.
Brent Rohöl I