Der Börsen-TagBrexit-Alarm: RBS bildet als erste Bank Rücklagen
Die Royal Bank of Scotland (RBS) hat im dritten Quartal trotz weiterer Rückstellungen im Zusammenhang mit dem Skandal um den Vertrieb von Versicherungen mehr verdient als im Vorjahreszeitraum.
d Verunsichert hat die Bank die Aktionäre allerdings mit ihrer Warnung vor dem unsicheren Ausblick auf die britische Wirtschaft im Zuge des anstehenden Brexits. Die Aktie kostet das 4,5 Prozent an Wert.
Die Bank hat im dritten Quartal 100 Millionen Pfund aufgrund der "unsichereren wirtschaftlichen Aussichten" zurückgestellt. Sie ist die erste britische Bank, die eine solche Maßnahme ergreift. Als weitere Vorkehrung teilte die Bank mit, sie habe die Genehmigung der niederländischen Behörden erhalten, europäische Kunden nach dem Ausstieg Großbritanniens aus der EU von Amsterdam aus zu bedienen.