Der Börsen-Tag China steckt in "bedeutsamer Flaute"
Die chinesische Wirtschaft steckt nach Ansicht des Internationalen Währungsfonds (IWF) in einer "bedeutsamen Flaute", die auch dieses Jahr anhalten wird. Die Erholung der weltweit zweitgrößten Volkswirtschaft sei zwar gut vorangeschritten, aber nicht ausgewogen und habe an Schwung verloren, stellt der IWF fest.
Als Gründe für die Abschwächung hob der Währungsfonds den rapiden Rückzug politischer Unterstützung für die Wirtschaft und eine verzögerte Erholung des Konsums angesichts vereinzelter, neuer Corona-Ausbrüche hervor. Verwiesen wurde auch auf die verlangsamte Entwicklung der Immobilieninvestitionen als Reaktion auf staatliche Bemühungen, die Verschuldung des Sektors zu reduzieren.
Der IWF hat seine Prognose für Chinas Wachstum in diesem Jahr auf 4,8 Prozent gesenkt. Im vergangenen Jahr waren es noch starke 8,1 Prozent, was aber auch an der niedrigen Vergleichsbasis im Vorjahr nach Beginn der Pandemie lag.