Der Börsen-TagChina und USA beeinträchtigen Japans Exporte
Japanische Exportunternehmen ringen weiter mit den Folgen internationaler Handelskonflikte und der weltweiten Konjunkturflaute. Im September sind die Ausfuhren den zehnten Monat in Folge gefallen. Im Vergleich zum Vorjahr seien sie um 5,2 Prozent gesunken, teilte das japanische Finanzministerium in Tokio mit. Damit fiel der Rückgang etwas höher aus als Experten erwartet hatten.
Japans Wirtschaft hat gleich an mehreren Fronten des Handelskriegs zu kämpfen. So sind die beiden Hauptkontrahenten der derzeit tobenden Dispute, China und die USA, die zwei wichtigsten Handelspartner des Landes.
Zudem verhandelt Japan selbst mit den Vereinigten Staaten über ein Handelsabkommen - im Fokus dabei sind mögliche Zölle auf japanische Autos, einem der wichtigsten Exportgüter des Landes.
Darüber hinaus streitet Japan mit Südkorea derzeit über die Bedingungen im Handel untereinander. Beide Länder hatten sich zuletzt gegenseitig von einer sogenannten weißen Liste bevorzugter Handelspartner gestrichen und damit die Aus- und Einfuhr von Waren aus den jeweiligen Ländern erschwert.