Der Börsen-TagChinas Regulierer versuchen zu beschwichtigen
Jüngste regulatorische Maßnahmen in China zielen nach offiziellen Angaben nicht auf bestimmte Branchen oder Privatunternehmen ab. Das teilt die chinesische Wertpapieraufsichtsbehörde (CSRC) mit. China hatte in den vergangenen Monaten den regulatorischen Rahmen unter anderem gegen Internetunternehmen, gemeinnützige Bildungseinrichtungen und Immobilienentwickler verschärft. Dazu erklärte die CSRC: "Der Hauptzweck dieser Maßnahmen ist die Regulierung von Monopolen, der Schutz der Interessen und der Datensicherheit kleiner und mittlerer Unternehmen sowie der Schutz persönlicher Daten."
Die Cyberspace-Regulierungsbehörde hatte vorgeschlagen, dass sich Unternehmen mit mehr als einer Million Nutzern in China einer Sicherheitsüberprüfung unterziehen, bevor sie nutzerbezogene Daten ins Ausland senden oder sich an ausländischen Aktienmärkten listen lassen. In den vergangenen Monaten hatten die Behörden in China ihr hartes Vorgehen gegen die Unterhaltungsbranche und andere Wirtschaftszweige verschärft. So sollen Radio und TV Sender Künstler mit "inkorrekten politischen Positionen" von Programmen auszuschließen und eine "patriotische Atmosphäre" zu kultivieren. Zudem schränkten die Behörden die Zeit ein, die unter 18-Jährige mit Online-Spielen verbringen dürfen. Im Internet-Handel hat China die Daumenschrauben für Unternehmen ebenfalls angezogen, was auch der Amazon-Rivale Alibaba zu spüren bekam.