Der Börsen-TagChipriese TSMC erwägt Werk in Dresden
Der weltgrößte Auftrags-Chiphersteller TSMC nimmt einem Medienbericht zufolge Dresden als möglichen Produktionsstandort ins Visier. Der taiwanische Apple-Zulieferer sei in fortgeschrittenen Gesprächen mit Schlüssellieferanten für die Errichtung seines ersten potenziellen europäischen Werkes in der sächsischen Landeshauptstadt, berichtet die "Financial Times" unter Berufung auf Insider.
Anfang des kommenden Jahres werde ein Team von TSMC-Führungskräften nach Deutschland kommen, um die Höhe der staatlichen Unterstützung sowie die Kapazität der lokalen Lieferketten zur Deckung des Bedarfs auszuloten, hieß es weiter. TSMC war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen. Anfang dieses Monats gab TSMC bekannt, dass es seine geplante Investition in sein neues Werk in Arizona auf 40 Milliarden US-Dollar mehr als verdreifachen wird.