Der Börsen-Tag Chipwerte in Asien auf Talfahrt
Mangelnde Klarheit über den globalen Zinserhöhungszyklus vertreibt die Anleger in Asien aus den Märkten. Die Börsianer warten nach dem enttäuschend ausgefallenen US-Inflationsbericht auf neue Impulse.
Der Nikkei notiert nahezu unverändert bei 38.700 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index steigt 0,2 Prozent auf 2653 Zähler. Die schwergewichtigen Chipaktien folgen den Kursverlusten ihrer US-Pendants in der Nacht, während Gewinne bei Energieaktien die Verluste begrenzen. "Japans wichtigste Chipaktien spiegeln die schwache Performance der US-Chipaktien wider. Es scheint, als sei der Hype um Nvidia vorbei", sagt Shigetoshi Kamada von Tachibana Securities. "Damit der Nikkei wieder über die Marke von 40.000 Punkten steigt, müssen Tokyo Electron und seine Konkurrenten ordentlich zulegen." Tokyo Electron verlieren 1,82 Prozent und Advantest 2,87 Prozent.
Der Shanghai Composite präsentiert sich ebenfalls unverändert. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen verliert 0,1 Prozent. Die Aufmerksamkeit richtet sich nun auf die anstehenden Daten zu den Erzeugerpreisen in der größten Volkswirtschaft der Welt, die in den Kernpreisindex für die persönlichen Konsumausgaben (PCE) einfließen. Der sogenannte PCE-Deflator ist der bevorzugte Indikator der US-Notenbank für ihre Geldpolitik.