Der Börsen-TagCorona-Thema treibt US-Pharmakonzern
Die anhaltend starke Nachfrage nach Corona-Tests und ein Erstarken der Medizintechnik-Sparte lassen beim US-Pharmakonzern Abbott Laboratories die Kassen klingeln. Der Umsatz des Diagnostikgeschäfts kletterte im Auftaktquartal um fast ein Drittel, getrieben durch 3,3 Milliarden Dollar aus dem Verkauf von Covid-Testkits, wie Abbott mitteilte. Die Testnachfrage wuchs Anfang des Jahres vor allem wegen der raschen Verbreitung der hochansteckenden Omikron-Variante in den USA. Zudem brummte das Geschäft mit medizinischen Geräten in der zweiten Hälfte des Quartals, da sich mehr Patienten angesichts der abnehmenden Corona-Fälle für elektive medizinische Eingriffe entschieden. Abbott rechnet nun für das laufende Geschäftsjahr mit einem Umsatz von 4,5 Milliarden Dollar mit Corona-Tests, der größtenteils in der ersten Jahreshälfte erzielt werden soll. Der in Illinois ansässige Konzern bekräftigte seine bisherige Prognose für 2022 und geht weiterhin von einem bereinigten Gewinn von mindestens 4,70 Dollar je Aktie aus.