Der Börsen-TagCropenergies hat noch Luft nach oben
Der Bioethanolproduzent Cropenergies hat seine Jahresprognose trotz eines schwächeren ersten Geschäftsquartals bestätigt. Die Hauptgründe für den Umsatz- und Ergebnisrückgang sind niedrigere Produktionsmengen aufgrund von Wartungsstillständen sowie - verglichen mit dem außergewöhnlich hohen Preisniveau des Vorjahresquartals - normalisierte Absatzpreise für nachhaltig erzeugtes Ethanol, wie die Südzucker-Tochter mitteilt. Zudem führte der durch den Ukraine-Konflikt getriebene starke Preisanstieg an den Märkten zu höheren Rohstoffkosten. Im Vorjahr hatte Cropenergies diese Kosten frühzeitig abgesichert.
In den drei Monaten von März bis Mai ging der Umsatz auf 321 Millionen Euro zurück, verglichen mit 399 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Das operative Ergebnis schrumpfte von 87 Millionen auf 14 Millionen Euro. Dies entspricht einem Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von 25 Millionen Euro. Die Ethanolproduktion ging aufgrund planmäßiger Wartungsstillstände zurück von 281.000 auf 221.000 Kubikmeter.
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