Der Börsen-TagDAX-Stimmung kippt
Mehr als 200 Punkte oder 1,5 Prozent auf 14.098 Zähler: Das sind die nackten DAX-Zahlen von der Wochenmitte. Unterstützung kam von der Wall Street, wo der Dow-Jones-Index schon am Dienstagabend seine Serie schwächerer Handelstage beendet hatte und auch am Mittwoch deutliche Gewinne vorweisen kann. Zudem stützten zahlreiche Daten, so hatte der Redbook-Index der Einzelhändler wieder nach oben gedreht und auch einige Zahlen aus der US-Immobilienindustrie fielen besser als befürchtet aus.
In Deutschland hatte sich das Konsumklima derweil etwas aufgehellt: Der GfK-Konsumklimaindikator stieg für Januar marginal auf minus 37,8 nach minus 40,1 im Vormonat. Der dritte Anstieg in Folge beruhte laut GfK auf einer unerwartet günstigen Entwicklung der Energiepreise und den Entlastungspaketen der Bundesregierung zur Dämpfung der Energiekosten. All das half dem DAX auf die Sprünge und über die psychologisch wichtige 14.000er-Marke. Und der deutsche Börsenleitindex kann weiter zulegen: Aktuell wird er auf Kurse um 14.190 Zähler taxiert.
Am vorletzten Handelstag vor Weihnachten liefert vor allem die Konjunkturagenda noch einmal Termine, die für Kursimpulse sorgen könnten: So steht am Morgen etwa die zweite Veröffentlichung britischer BIP-Daten an. Am Mittag könnte die türkische Zentralbank dann die Zinsen erhöhen. Und am Nachmittag werden in den USA ebenfalls BIP-Zahlen veröffentlicht. Daneben gibt es den Chicago Fed National Activity Index, die wöchentlichen Zahlen zu den Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe sowie die Frühindikatoren.
Unternehmensseitig bleibt es dagegen ruhig: Hornbach Holding präsentiert die Drittquartalszahlen. Der europäische Branchenverband ACEA kommt zudem mit frischen Absatzzahlen vom Nutzfahrzeugmarkt um die Ecke.