Der Börsen-TagDAX im Bann der Berichte
Der DAX wird Berechnungen von Banken und Brokerhäusern zufolge niedriger starten. Der deutsche Börsenleitindex wird aktuell mit Kursen um 15.760 Zähler taxiert. Am Mittwoch hatte er 0,5 Prozent schwächer bei 15.796 Punkten geschlossen. Die Wall Street ging uneinheitlich aus dem Handel. Für den US-Leitindex Dow Jones und den breiter gefassten S&P-500 ging es bergab. Der technologielastige Nasdaq stieg dagegen.
Im Fokus der Anleger stehen weiter die Sorgen um das US-Bankensystem. Für Nervosität sorgte der anhaltende Ausverkauf bei den Aktien der US-Krisenbank First Republic, die am Mittwoch den zweiten Tag in Folge auf ein Rekordtief gestürzt waren. Analysten blicken angesichts des massiven Einlagenabflusses bei dem Regionalinstitut mit Sorge auf die Rettungsbemühungen. Die Bank prüfe mehrere Optionen, wie den Verkauf von Vermögenswerten oder die Gründung einer Bad Bank, sagte eine mit der Angelegenheit vertraute Person.
Neben der Deutschen Bank öffnet auch BASF seine Bücher sowie etliche weitere Firmen aus dem In- und Ausland. Zudem steht die erste Schätzung zum US-Wirtschaftswachstum im ersten Quartal an. Experten erwarten im Schnitt, dass das Bruttoinlandsprodukt (BIP) von Januar bis März auf das Jahr hochgerechnet um 2,0 Prozent zugelegt hat.