Der Börsen-Tag

Der Börsen-Tag DAX muss Absturz verdauen

05.08.2024, 06:37 Uhr

Vor einer spannenden Handelswoche stehen DAX & Co. Schließlich gilt es, einen Kursabsturz von fast 800 Punkten in nicht einmal drei Tagen zu verdauen. Von Hochs bei fast 18.600 wurde der DAX einfach durchgereicht und fiel zeitweise unter 17.800 Punkte. Und erst ab dem Bereich um 17.600 erwarten Technische Analysten ausreichende Unterstützungsmarken für den Index.

Das Hauptproblem spielt sich aber gerade im Kopf der Anleger ab - denn selten gilt es derart schnelle Themenwechsel wie in der abgelaufenen Woche zu verdauen. Während lange Zeit die reine Zinsdiskussion dominierte, war das Thema nach EZB- und US-Notenbank-Entscheidung blitzschnell vom Tisch. Mit den relativ klaren Aussagen von Fed-Chairman Jerome Powell stellte sich der Markt auf eine US-Zinssenkung im September ein und hakte das Thema ab.

Stattdessen rückte schlagartig das Thema Konjunktur in den Blick und verpasste den Börsen einen Tiefschlag nach dem anderen.

Sehr genau dürfte daher auf jeden Indikator zur Konjunktur geachtet werden. Gleich heute stehen hier die Revisionen der Einkaufsmanager-Indizes für den Service-Bereich auf der Agenda. In vielen Ländern wie Frankreich und Spanien ist dieser Sektor als Arbeitgeber noch wichtiger als die Industrie. Die USA berichten in der Handelsbilanz über Importe und Exporte.

Besonders wird auch auf Ausblicke von konjunktursensiblen Unternehmen geachtet. Hier legen unter anderem Caterpillar, und Moeller-Maersk Daten vor. Im DAX berichten auch Siemens, Allianz, Telekom und Munich Re.

Quelle: ntv.de