Der Börsen-TagDHL spart gegen Krise an
DHL stemmt sich gegen die wirtschaftlichen Folgen des Iran-Kriegs. Der Logistikriese steigerte im ersten Quartal den operativen Gewinn (Ebit) durch sein Sparprogramm und Preiserhöhungen um 8,3 Prozent auf 1,5 Milliarden Euro, wie er mitteilte. Beim Umsatz machten den Bonnern negative Währungseffekte zu schaffen - er schrumpfte um 1,9 Prozent auf 20,4 Milliarden Euro. Bereinigt um diese Effekte legte er indes um zwei Prozent zu. Analysten hatten im Mittel mit einem Umsatz von 20,7 Milliarden Euro und einem operativen Gewinn von 1,38 Milliarden Euro gerechnet.
Die Prognose für 2026 bekräftigte der Konzern."Nach den ersten drei Monaten sind wir auf einem guten Weg, unsere Jahresziele zu erreichen", sagte Konzernchef Tobias Meyer. "Trotz blockierter Seewege und gesperrter Lufträume halten wir die Lieferketten unserer Kunden am Laufen." DHL erwartet im laufenden Jahr damit weiter unter anderem ein operatives Ergebnis von über 6,2 Milliarden Euro.