Der Börsen-TagDaumen hoch in Fernost: Asien-Börsen stoppen Ausverkauf

Aufatmen in Asien: Im Handelsverlauf vor dem Wochenende zeichnet sich eine vorsichtige Stabilisierung der Lage ab. Die Kursverluste bleiben überschaubar. An den Börsen in China und Südkorea geht es sogar teils kräftig nach oben.
Die Coronavirus-Krise sorge weiter für große Unruhe an den Aktienmärkten in Asien, fasste ein Beobachter die Lage zusammen. Der große Ausverkauf wurde aber vorerst gestoppt.
In Tokio lag der 225 Werte umfassende Nikkei-Index im Verlauf des Freitagshandels rund 1,0 Prozent im Minus bei 16.553 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index stieg dagegen um ein Prozent auf 1283 Zähler.
Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans gibt dagegen deutlich stärker um 3,8 Prozent nach. In China lag der Shanghai-Composite hingegen 0,5 Prozent im Plus, der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzen (CSI-300) gewann 0,6 Prozent.
Die Börse in Südkorea schnellte sogar um mehr als 5,0 Prozent nach oben. Der Markt in Australien lag ebenfalls im Plus.
Für Erleichterung unter den Anlegern habe gesorgt, hieß es, dass die Wall Street am Vorabend nicht weiter abgestürzt war. US-Präsident Donald Trump hatte sich außerdem optimistisch über eine rasche Verabschiedung des geplanten eine volle Billion schweren Konjunkturprogramms zum Kampf gegen die Coronavirus-Krise geäußert. Die Republikaner legten einen entsprechenden Entwurf im Senat vor, über das am Freitag mit den Demokraten beraten werden soll.