Der Börsen-TagDax geht mit einer 14 vorne in den Unterstand - Deckung hält noch
In der Regel wird vor beziehungsweise während Kriegen am meisten gelogen. Dementsprechend widersprüchlich sind die Nachrichten, die lanciert werden. So warf Russland der Ukraine den Beschuss und die Zerstörung eines russischen Grenzpostens vor - was von der ukrainischen Armee umgehend als "Falschnachricht" dementiert wurde. Die ukrainische Armee erklärte kurz darauf, die Angaben seien nicht zutreffend, sie habe keine Granate auf den Posten abgefeuert. Die Regierung in Kiew beklagte ihrerseits Gewaltakte seitens der prorussischen Separatisten der Ost-Ukraine.
So oder so: Die Börsen reagieren sehr nervös auf das Säbelrasseln. Nach anfänglichem Gewinn entschied sich der Dax für den Unterstand und verlor am Mittag 0,4 Prozent auf 14.988 Punkte, sein Tagestief liegt bislang bei 14.978 Stellen. Die Dax-"Deckung" von 14.816 Stellen erweist sich noch als stabil. Auch der EuroStoxx50 vergrößerte seinen Verlust, er notierte nunmehr 0,8 Prozent tiefer bei 4043 Zählern. An der Wall Street wird heute feiertagsbedingt nicht gehandelt.
An der Dax-Spitze lagen Hellofresh und Eon mit je plus 1,2 Prozent. Die meisten Dax-Werte wiesen allerdings Verluste auf.