"Barfuß oder Lackschuh" - DAX testet an und fällt zurück
Lange zeigt sich der DAX im Dienstagsgeschäft im Aufwind, überspringt zwischenzeitlich sogar die psychologisch wichtige 16.000-Punkte-Marke. Doch der verhaltene Start an der Wall Street lässt die Gewinne schmelzen. Aus dem Handel verabschiedet sich der deutsche Börsenleitindex mit einem Minus von 0,3 Prozent und 15.909 Punkten. Am Pfingstmontag hatte er 0,2 Prozent eingebüßt.
Das fundamentale Umfeld hat sich über das lange Wochenende leicht verbessert. So haben US-Präsident Joe Biden und der republikanische Sprecher des Repräsentantenhauses Kevin McCarthy eine vorläufige Einigung über die Anhebung der US-Schuldenobergrenze erzielt, eine Zustimmung durch beide Kammern des Kongresses steht aber noch aus.
"Die Grundstimmung am deutschen Aktienmarkt ist positiv", kommentiert ntv-Börsenkorrespondent Friedhelm Tilgen. "Doch trotz der Grundsatzeinigung im US-Schuldenstreit halten sich die Anleger noch bedeckt. Noch ist nichts in trockenen Tüchern", erläutert er. "Barfuß oder Lackschuh heißt es dann am Mittwoch."
Um knapp ein Prozent steigen im DAX die Aktien von Daimler Truck. Der weltgrößte Lkw-Bauer und der japanische Toyota-Konzern kündigten an, ihre Nutzfahrzeug-Töchter Mitsubishi Fuso und Hino Motors zusammenzulegen.
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"Charttechniker mögen Technologie"
Trotz eines ruhigen Starts in eine verkürzte Handelswoche blicken Technische Analysten recht optimistisch auf die Zukunft von DAX & Co. Denn vor allem eine sich immer deutlicher abzeichnende Rally der Technologiewerte wird positiv gesehen. Der Ausbruch des Nasdaq-Index vergangene Woche wird als Indiz gesehen, dass die Zinssorgen als Belastungsfaktor für zinssensitive Branche nachlassen.
Kurstreiber sind vor allem die internationalen Chip-Aktien, wie sie im populären "Sox-Index", dem Philadelphia Semiconductor Index, zusammengefasst sind. So blickt Jörg Scherer von HSBC Trinkaus auf den 5-Jahres-Chart des Sox und macht einen konjunkturellen Vorlauf auf. Schließlich seien Chips "der Schmierstoff einer modernen Wirtschaft".
Zwei weitere EZB-Zinsanhebungen erwartet
Litauens Notenbankchef Gediminas Simkus rechnet wegen der anhaltend hohen Inflation im Euro-Raum mit noch mindestens zwei weiteren Zinserhöhungen der EZB. "Ich denke, dass wir im Juni und im Juli Anstiege um 25 Basispunkte haben werden", sagt das Ratsmitglied der Europäischen Zentralbank (EZB). "Wird dies auch im September passieren? Um das zu sagen ist es noch zu früh", fügt er hinzu. Mehrere Notenbankchefs von Euro-Ländern, darunter Bundesbank-Präsident Joachim Nagel und die Notenbank-Gouverneure der Niederlande und Irlands, Klaas Knot und Gabriel Makhlouf, hatten sich zuletzt ebenfalls für weitere Zinserhöhungen ausgesprochen.
Am Geldmarkt wird inzwischen fest mit weiteren Schritten nach oben von zusammen rund 60 Basispunkten in den kommenden Monaten gerechnet. Dabei werden Anhebungen um je 25 Basispunkte im Juni und Juli als sehr wahrscheinlich erachtet. Die EZB hat seit Juli 2022 die Schlüsselsätze in schnellem Tempo bereits sieben Mal um insgesamt 3,75 Prozentpunkte nach oben gesetzt. Der an den Finanzmärkten maßgebliche Einlagensatz, den Geldhäuser für das Parken überschüssiger Gelder erhalten, liegt inzwischen bei 3,25 Prozent.
Finanzchef geht – Unilever-Aktie deutlich unter Druck -
Der Abgang des Finanzchefs von Unilever verunsichert die Investoren. Die Aktien des Londoner Konsumgüterriesen geben knapp zwei Prozent nach und gehören damit zu den größten Verlierern im britischen Leitindex FTSE 100. Finanzvorstand Graeme Pitkethly werde das Unternehmen bis Ende Mai 2024 verlassen, teilte Unilever mit, ohne einen Grund zu nennen. Ein Nachfolger stehe noch nicht fest. "Dieser Rücktritt ist nicht völlig überraschend, da er dem neuen Konzernchef, der im Juli das Ruder übernehmen wird, die Möglichkeit gibt, sein Führungsteam neu zu gestalten", sagt Tineke Frikkee, Fondsmanagerin beim Vermögensverwalter Waverton.
Sinkende Reallöhne "schaden der Wirtschaft erheblich"
Diese Aktie schafft fast 180 Prozent in fünf Monaten
Die Nvidia-Aktie steigt knapp sechs Prozent und erreicht mit 412,44 Dollar den dritten Tag in Folge ein Rekordhoch. Seit Jahresbeginn haben die Nvidia-Titel fast 180 Prozent zugelegt, mehr als vier Mal so viel wie der Philadelphia Halbleiter-Index. Die Investoren greifen auch bei Rivalen wie Broadcom und Qualcomm zu. Die Titel springen 10,7 beziehungsweise 4,6 Prozent in die Höhe.
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Delisting von Home24 weiter Thema
Home24 hat im ersten Quartal operativ schwarze Zahlen geschrieben, unter dem Strich den Verlust leicht reduziert und die Margen verbessert. Den Umsatz steigerte der Berliner Online-Möbelhändler den Ergebnissen zufolge marginal. Der Mehrheitsaktionär XXXLutz-Gruppe, der Ende April die Aktienmehrheit erlangte und nun 94 Prozent der Stimmrechte hält, strebe auf der kommenden regulären Jahreshauptversammlung einen Sitz im Aufsichtsrat an. Wie Home24 zudem mitteilt, ist "weiter beabsichtigt, die home24-Aktie von der Börse zu nehmen".
Im Auftaktquartal erwirtschaftete Home24 einen bereinigten Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (bereinigtes EBITDA) von 3,3 Millionen Euro, nach einem EBITDA-Verlust von 6,1 Millionen im Vorjahresquartal. Die entsprechende Marge verbesserte sich auf 2,3 Prozent von minus 4,4 Prozent. Unter dem Strich ergab sich ein den Aktionären zuzurechnender Nettoverlust von 12,3 Millionen nach 12,6 Millionen Euro im Vorjahr, je Aktie betrug er 0,37 Euro nach 0,43 Euro. Der Umsatz stieg leicht auf 143,5 Millionen Euro von 140,2 Millionen, währungsbereinigt ein Plus von 1 Prozent im Vorjahresvergleich, nominal um 2,3 Prozent.
Wall Street steigt - US-Schulden im Blick
Die Wall Street hat am ersten Handelstag nach dem langen Pfingst-Wochenende im Plus eröffnet. Der Dow-Jones-Index liegt stabil bei 33.104 Punkten. Der S&P-500 gewinnt ein halbes Prozent auf 4227 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq klettert um ein Prozent auf 13.109 Stellen.
Für vorsichtigen Optimismus sorgte die vorläufige Einigung im US-Schuldenstreit und Hoffnungen auf einen Boom rund um Künstliche Intelligenz nach der Ankündigung neuer Investitionen beim Chiphersteller Nvidia. "Zeigt sich der KI-Trend als nachhaltig, wird die unmittelbare Nachfrage bei Chips und Rechenleistung liegen, und da ist Nvidia im Moment das Flaggschiff", sagte Thomas Hayes, Vorsitzender der Private-Equity-Firma Great Hill Capital.
"Billion-Dollar-Club" bekommt Zuwachs
Als siebtes US-Unternehmen überhaupt ist der Grafikchip-Spezialist Nvidia mehr als eine Billion Dollar an der Börse wert. Das Unternehmen hatte in der Vorwoche seinen Ausblick deutlich angehoben, profitiert vom Boom von Anwendungen im Bereich Künstlicher Intelligenz. Daraufhin war der Kurs bereits um rund ein Viertel gestiegen. Aktuell liegt die Nvidia-Aktie bei knapp 409 Dollar. Marktexperten hatten errechnet, dass bei etwa 405 Dollar die Eine-Billion-Dollar-Marke geknackt ist. Neben Nvidia gehören etwa Apple, Alphabet, Amazon und Microsoft zu den Konzernen mit einer Marktkapitalisierung von mehr als einer Billion Dollar.
Was bedeutet die US-Schuldenkrise für den DAX?
Staatsfonds für KI-Startups geplant
Italien will die Forschung und Entwicklung Künstlicher Intelligenz (KI) mit Staatsgeld fördern. Hierzu werde gemeinsam mit der Staatsbank CDP ein Fonds aufgelegt, der "Studium, Forschung und Programmierung im Bereich der KI in Italien" finanzieren solle, teilt Kabinettsstaatssekretär Alessio Butti am Dienstag mit. Damit wolle das Land seine technologische Unabhängigkeit sichern und eigene Expertise in diesem strategischen Bereich aufbauen. Einem Insider zufolge soll der Fonds zunächst 150 Millionen Euro schwer werden.
Zahlreiche Staaten investieren in KI, weil sie sich davon Vorteile für ihre jeweilige Wirtschaft versprechen.
Nasdaq mit frischem Rückenwind!
Analysten pushen Siltronic
Für Siltronic geht es nach oben. Die Aktie des Herstellers von Siliziumwafern gewinnt nach einer Kaufempfehlung 4,7 Prozent und setzt sich damit an die Spitze des MDax. Die Experten der US-Investmentbank Jefferies setzten die Titel auf "Buy" nach zuvor "Hold" hoch. Die trüben Aussichten für die zweite Jahreshälfte seien bereits im Siltronic-Aktienkurs eingepreist, hieß es.
Fusionspläne befeuern Daimler-Truck-Aktie
Nach Einschätzung der Citigroup soll durch den geplanten Technologietransfer die jeweilige Plattform gestärkt werden. Da Daimler Truck keine neuen Investitionen in Asien tätige, halten die Analysten die Ankündigung eines Aktienrückkaufprogramms auf dem Kapitalmarkttag am 11. Juli weiterhin für möglich. Das schiebt den Kurs rund ein Prozent an.
Daimler Truck arbeitet an Gegengewicht zu China-Rivalen
Daimler Truck sieht den Zusammenschluss seiner japanischen Tochter Fuso mit dem zu Toyota gehörenden LKW-Bauer Hino auch als Bemühung um größere Unabhängigkeit von China. "Das könnte man als eine Überlegung zu dem Ganzen sehen", sagt Daimler-Truck-Chef Martin Daum. Daimler Truck mache sich Gedanken, wie man sich in Asien "balancierter" aufstellen könne. "Dazu war das sicherlich ein ganz wichtiger Move", sagt Daum.
Der für das Asiengeschäft von Daimler Truck zuständige Manager Karl Deppen, verweist auf das Wachstumspotenzial von Japan. Von daher sei es nicht eine Frage China oder Asien, sondern wie man sich in der Region insgesamt aufstelle, um an der Entwicklung teilzuhaben. In Südostasien etwa kämen immer mehr chinesische Hersteller auf den Markt.
Der weltgrößte LKW-Bauer Daimler Truck und der japanische Toyota-Konzern hatten zuvor angekündigt, ihre Töchter Mitsubishi Fuso und Hino Motors zusammenzulegen. Sie wollen sich die hohen Investitionen teilen, um klimaschonende Antriebe zu entwickeln. Dabei soll Wasserstoff eine wichtige Rolle spielen. Es geht aber auch darum, den Dieselantrieb weiterzuentwickeln.
Erneuerbare Energien: Ökonomen fordern massive Ausbau-Beschleunigung
Deutschland muss den Ausbau der erneuerbaren Energien und der dazu gehörigen Leitungsnetze einer Studie zufolge ab sofort bis 2030 massiv beschleunigen, will es seine Industrie am Standort halten. Das geht aus einer noch unveröffentlichten Studie des industrienahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) hervor. Demnach werde der deutsche Erdgasverbrauch bis 2030 um rund 17,5 Prozent oder 136 Terra-Wattstunden gegenüber 2022 sinken. Im gleichen Umfang werde aber der Strombedarf steigen, da Unternehmen und Verbraucher ihren Verbrauch zunehmend elektrisieren müssten. "Der angestrebte Erneuerbaren-Anteil von 80 Prozent bis 2030 bezieht sich demnach auf einen höheren Gesamtstromverbrauch, sodass das Ausbautempo von Wind- und Fotovoltaikanlagen deutlich an Fahrt aufnehmen muss", schreiben die IW-Forscher. Das Ausbautempo müsse vor allem auch deshalb extrem zunehmen, damit die Energiekosten für die Industrie nicht komplett unfinanzierbar würden. Ein "Weiter so" sei angesichts der deutlich verschlechterten Preislage bei fossilen Energieträgern keine Alternative. Eine Übergangszeit von mehreren Jahren ohne Aussicht auf absehbar bessere Standortbedingungen sei für den unternehmerischen Investitionshorizont zu lang.
"Charttechniker mögen Technologie"
Beim DAX betont Analyst Marcel Mußler deutlicher den Blick auf Abwärtsmarken. So müssten die Haupt-Unterstützungslinien bei 15.658 und 15.706 Punkten unbedingt halten. Zwar seien sie in der Vorwoche verteidigt worden, ein Bruch würde aber gleichzeitig auch ein Ende des steilen Aufwärtstrends bedeuten. Der Aufschwung seit März wäre damit beendet und der DAX würde in einen Korrekturmodus wechseln.
Der Kursrücksetzer der Vorwoche könne zwar noch als reiner Dip gewertet werden. Aber dennoch bleibe am DAX hängen, dass damit "ein ganz erheblicher Verlust an Aufwärtsmomentum und auch an relativer Stärke" einhergegangen ist. Daher dürfe man die letzte Woche auch nicht schönreden, nur weil die wichtigste Unterstützung gehalten habe - es sei keine gute Woche für den DAX gewesen.
Falls es nun schnell zu einem neuen Hoch über dem letzten bei 16.331 Zählern komme, steige die Wahrscheinlichkeit, dass es dann sogar zu einem False-Break und Reversal als Ausstiegssignal kommen werde.r Schmierstoff einer modernen Wirtschaft".
Deutsche Reallöhne könnten 2023 wieder steigen
Die deutschen Reallöhne sind im ersten Quartal zum sechsten Mal in Folge gefallen. Nach Einschätzung von Dominik Groll, Leiter Arbeitsmarktanalyse am IfW Kiel, ist damit aber das Schlimmste überstanden. "Möglicherweise steigt die Kaufkraft der Arbeitnehmer bereits im laufenden Jahr wieder, spätestens aber im nächsten Jahr dürfte es soweit sein", schreibt er in einem Kommentar zu den am Morgen veröffentlichten Daten. Groll geht bei seiner Prognosen davon aus, dass die Teuerung im Jahresverlauf weiter nachlassen wird, während zugleich die Nominallöhne weiter kräftig steigen.
Mit etwas Glück könnten Groll zufolge die Reallohnverluste, die sich zwischen 2020 und 2022 auf rund 5 Prozent summiert haben, 2024 sogar wettgemacht sein. "Vom Vorkrisentrend - also dem Reallohnniveau, das ohne Pandemie und Energiekrise realistisch wäre - wäre man allerdings immer noch weit entfernt", erläutert der Ökonom.
DAX-Future vor wichtiger Widerstandszone
Für den DAX-Future geht es 0,5 Prozent auf 16.063 Punkte nach oben. Damit notiert er knapp unterhalb einer markanten Widerstandszone, die von 16.087 bis 16.126 Punkte reicht. Daneben verweist Charttechniker Marcel Mußler auf das Trendpullback bei heute 16.150 bis 16.167 Punkte. Durch diese Zone müsse der DAX-Future durch. Dann können man auch über ganz neue Hochs über 16.375 sprechen.
Daimler Truck will Tochter mit Japanern verschmelzen
Daimler Truck und Toyota wollen ihre Nutzfahrzeug-Töchter Mitsubishi Fuso und Hino Motors zusammenlegen. Hierzu hätten die beiden Konzerne eine unverbindliche Absichtserklärung unterzeichnet, teilt der deutsche Nutzfahrzeug-Spezialist mit. Geplant sei eine Fusion unter Gleichen, deren Details aber noch nicht feststünden. Ein erheblicher Teil der Aktien des fusionierten Unternehmens, welches an der Börse Tokio gelistet werden solle, solle von Dritten gehalten werden.
Disney-Aktie im Meerjungfrau-Fieber
Unter den US-Einzelwerten legt die Aktie von Walt Disney vorbörslich um 0,7 Prozent zu. Der Film "Die kleine Meerjungfrau" hat in den ersten drei Tagen 95,5 Millionen US-Dollar an den Kinokassen eingespielt. Insgesamt spielte der Film am viertägigen Feiertagswochenende schätzungsweise 117,5 Millionen Dollar ein, was laut Comscore das fünfthöchste Ergebnis für das Memorial-Day-Wochenende darstellt.
Wall Street nach langem Wochenende vor Aufschlägen
Nach einem langen Wochenende dürfte die Wall Street mit Aufschlägen in den Handel starten. Der S&P-500-Future legt vorbörslich um 0,6 Prozent zu. Am Montag fand wegen des Feiertags Memorial Day kein Handel statt. Für Erleichterung bei den Anlegern dürfte die lang ersehnte Einigung im Streit um die US-Schuldenobergrenze sorgen. US-Präsident Joe Biden und der republikanische Mehrheitsführer im Repräsentantenhaus, Kevin McCarthy, hatten am Wochenende, nach erbitterten Verhandlungen, eine Grundsatzeinigung im Schuldenstreit erzielt.
"Nach dem verlängerten Wochenende in den USA dürften sich die Umsätze heute wieder normalisieren, so dass wir einen besseren Überblick über die Markttrends erhalten dürften, wobei der Optimismus hinsichtlich einer Einigung über die US-Schuldenobergrenze die Risiko-Assets zu Beginn der Woche weiter stützen könnte", so Stephen Innes von SPI Asset Management.
Einige Analysten bleiben indessen vorsichtig und verweisen darauf, dass der US-Kongress dem Schulden-Abkommen noch zustimmen muss, was die Euphorie dämpfen könnte. Die Abstimmung darüber soll am Mittwoch stattfinden.
Konjunkturseitig ist die Agenda übersichtlich. Lediglich der Index des Verbrauchervertrauens für Mai wird kurz nach Handelsbeginn veröffentlicht.
Unter Erdogan droht weitere 25-Prozent-Abwertung der Lira
Die Wiederwahl des türkischen Präsidenten Erdogan dürfte eine weiterhin "verzerrende" Wirtschaftspolitik, größere makroökonomische Instabilität und eine deutliche Abwertung der türkischen Lira zur Folge haben, prognostiziert Liam Peach, Senior Emerging-Markets Economist bei Capital Economics. Die Lira dürfte in diesem Jahr um 25 Prozent abwerten, der Dollar bis auf 26 Lira steigen, erwartet der Volkswirt. Aktuell kostet ein Dollar 20,0853 Lira.
Erdogan beharre auf niedrigen Zinsen und dürfte Zinserhöhungen kaum befürworten. Der Zentralbank bleibe nur noch, die Nachfrage nach Devisen zu reduzieren und die Lira künstlich zu stärken, merkt Peach weiter an. Er sieht die Gefahr, dass die Notenbanker die heimische Währung zu lange stützen und damit die Anpassungen verzögern, die die türkische Wirtschaft so dringend brauche. Die Folge wäre eine weitere destabilisierende Abwertung der Währung.
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Eurozonen-Geschäftsklima trübt sich deutlich ein
Die Stimmung in der Wirtschaft der Eurozone hat sich im Mai stärker als erwartet eingetrübt. Das Barometer für das Geschäftsklima fiel um 2,5 Zähler auf 96,5 Punkte, wie aus den Daten der EU-Kommission hervorgeht. Ökonomen hatten lediglich mit einem Rückgang auf 98,9 Punkte gerechnet. Die Zuversicht in der Industrie ließ den vierten Monat in Folge nach. Auch bei den Dienstleistern und im Einzelhandel ging es bergab mit der Stimmung. In der Baubranche trübte sie sich leicht ein, während sich die Verbraucherlaune aufhellte. Das insgesamt eher trübe Bild passt zur mauen Konjunkturlage. Die Wirtschaft im Euroraum ist mit wenig Schwung ins Jahr gestartet. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) legte von Januar bis März im Vergleich zum Vorquartal nur um 0,1 Prozent zu. Ende 2022 stagnierte die Wirtschaft noch. Die EU-Kommission rechnet in ihrer Frühjahrsprognose für die Euro-Zone in diesem Jahr mit einem Plus beim BIP von 1,1 Prozent.
DAX nimmt die 16.000
Der DAX notiert im Mittagsgeschäft fester. Der deutsche Börsenleitindex liegt 0,5 Prozent im Plus bei 16.025 Punkten – und damit wieder über der psychologisch wichtigen 16.000er-Marke. "Der US-Schuldenstreit hat eine Hürde genommen", kommentiert ntv-Börsenkorrespondentin Sabrina Marggraf. "Dennoch sind weitere Abstimmungen erforderlich und damit könnte es auch noch zu weiteren Störfeuern kommen."
Gaspreis nähert sich Vorkrisenniveau
Der Preis für europäisches Erdgas hat seine Talfahrt fortgesetzt und ist erstmals seit zwei Jahren unter 24 Euro je Megawattstunde (MWh) gefallen. Der richtungsweisende Terminkontrakt TTF zur Auslieferung in einem Monat wird an der Börse in Amsterdam bei 23,50 Euro je gehandelt. So günstig war Erdgas zuletzt im Juni 2021.
Der Preis für europäisches Erdgas befindet sich seit Ende des vergangenen Jahres in einem Abwärtstrend. Der Rohstoff hat sich seitdem stark verbilligt, nachdem er im vergangenen Jahr wegen der Folgen des Kriegs in der Ukraine drastisch angestiegen war. In der Spitze wurde im vergangenen Sommer ein Rekordpreis von mehr als 300 Euro je MWh gezahlt. Der Stopp russischer Gaslieferungen hatte Ängste vor einer Energiekrise geschürt.
Während die Gaspreise fallen, werden die Gasspeicher in Deutschland immer weiter gefüllt. Laut jüngsten Daten des europäischen Speicherverbandes GIE betrug der Füllstand in allen deutschen Speichern am 28. Mai 74,11 Prozent. Die Gasreserven sind seit Wochen nahezu ununterbrochen gestiegen und liegen deutlich über dem Vergleichswert des Vorjahres.
Maschinenbauer loten Fusion aus
Die beiden Schweizer Maschinenbauer Tornos und Starrag prüfen eine Fusion. Ein Zusammenschluss der beiden Firmen ermögliche Synergien und eine breitere Marktpräsenz, wie Tornos mitteilt. "Daraus ergäben sich ausgezeichnete Wachstumschancen in allen Zielmärkten", heißt es. Die beiden Marken Tornos und Starrag sollen erhalten bleiben, ein Arbeitsplatzabbau sei nicht vorgesehen. Die Gespräche befänden sich noch in einem sehr frühen Stadium. Tornos werde zu gegebener Zeit über die Ergebnisse der Evaluation und über die nächsten Verhandlungsschritte mit Starrag informieren.
Douglas wächst zweistellig
Die Parfümeriekette Douglas hat im zweiten Geschäftsquartal operativ mehr verdient und unter dem Strich den Verlust deutlich verringert, bei weiter zweistelligen Wachstumsraten. Dabei hat der Konzern auf vergleichbarer Fläche von stärkeren Zuwächsen in den Filialen profitiert. Positiv auf die Profitabilität hat sich laut Mitteilung die "anhaltende Kostendisziplin" ausgewirkt, sowohl Brutto- als auch Gewinnmarge konnten verbessert werden. Gleichzeitig investierte das Unternehmen in den Markteintritt in Slowenien und plant die ersten belgischen Filialen im zweiten Halbjahr 2023. Dies erfolgt im Rahmen des im März angekündigten Wachstums- und Investitionsprogramms, mit dessen Hilfe der Konzern den Umsatz bis 2026 auf 5 Milliarden steigern sowie beim bereinigten EBITDA entsprechend zulegen will.
Im Dreimonatszeitraum Januar bis März steigerte Douglas den bereinigten operativen Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (bereinigtes EBITDA) um rund 33 Prozent auf 126,9 Millionen Euro. Die bereinigte EBITDA-Marge verbesserte sich um 1,5 Prozentpunkte auf 14,8 Prozent. Den Nettoverlust konnte das Unternehmen deutlich reduzieren auf minus 55,6 Millionen Euro von minus 101,8 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz stieg auf 858,5 Millionen Euro, auf vergleichbarer Fläche betrug das Plus knapp 20 Prozent, nominal 19,3 Prozent.
Inflation: Spanien atmet auf
Die Inflationsrate in Spanien ist im Mai auf das niedrigste Niveau seit Juli 2021 gesunken und nährt damit Hoffnung auf ein Nachlassen des Preisdrucks im Euroraum. Die Teuerungsrate in der viertgrößten Volkswirtschaft des Währungsraums fiel auf 3,2 Prozent nach 4,1 Prozent im April, wie das Statistikamt INE mitteilt. Die für den europäischen Vergleich berechnete Teuerungsrate (HVPI) sank ebenfalls deutlich - und zwar auf 2,9 von 3,8 Prozent im April. Dies gilt als gutes Omen für die Entwicklung in der Euro-Zone.
Im Euro-Währungsraum hatte der Preisauftrieb im April wieder leicht zugelegt. Die Teuerungsrate stieg auf 7,0 Prozent nach 6,9 Prozent im März. Die Europäische Zentralbank (EZB) verfehlt damit ihren Zielwert von 2,0 Prozent deutlich.
Aroundtown-Zahlen von Sondereffekten geprägt
Die Erstquartalszahlen von Aroundtown sind von Sondereffekten geprägt, und daher schwer einzuschätzen. Der Umsatz von 403 Millionen Euro entspricht in etwa der Warburg-Schätzung von 401 Millionen. Besser ist der sogenannte FFO I ausgefallen - mit 85 Millionen Euro liegt er über der Prognose von 81 Millionen. Das Nachsteuergebnis liegt mit minus 22 Millionen Euro dagegen im negativen Bereich. Die Bewertungseffekte lagen bei minus 133 Millionen Euro nach positiven 81 Millionen im Vorjahr. Den Ausblick hat das Unternehmen bestätigt. Große Kursbewegungen bleiben vorerst aus.
Schweizer Wirtschaft stellt deutsche in den Schatten
Die Schweizer Wirtschaft ist zu Jahresbeginn schneller gewachsen als erwartet. Dank einer robusten Binnennachfrage und steigender Exporte zog das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im ersten Quartal 2023 gegenüber dem Schlussquartal 2022 um 0,5 Prozent an, wie das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) mitteilt. Im Zeitraum Oktober bis Dezember hatte die Wirtschaftsleistung des Landes noch stagniert. Von Reuters befragte Ökonomen hatten für den Jahresstart 2023 mit einer Wachstumsrate von 0,1 Prozent gerechnet. Gestützt durch den Großhandel und den Handel mit Automobilen zog der Handel im ersten Quartal um 2,1 Prozent an. Im Zuge von rückläufigen Exporten schwächelte dagegen die Finanzbranche.
Nestlé verliert Finanzchef und findet Finanzchefin
Nestlé-Finanzchef François-Xavier Roger wird nach acht Jahren den Nahrungsmittelriesen verlassen. Roger habe sich entschieden, eine neue berufliche Herausforderung anzunehmen, teilt der Schweizer Konzern mit. Seinen Posten übernehme Anna Manz, sobald sie von ihrer gegenwärtigen Aufgabe als Chief Financial Officer der London Stock Exchange Group entbunden sei.
Vor ihrer Tätigkeit bei der LSE hatte die Oxford-Absolventin beim Katalysatorenhersteller Johnson Matthey und dem Spirituosen-Hersteller Diageo gearbeitet. "Die Förderung von Wachstum und betrieblicher Effizienz haben ihre Karriere geprägt", so Nestle-Chef Mark Schneider. Bis zu Manz` Eintritt werde Roger Finanzchef bleiben.
Immobilieninvestor schreibt rote Zahlen
Der Immobilieninvestor Aroundtown ist im ersten Quartal infolge von Abwertungen in Höhe von 133 Millionen Euro in die roten Zahlen gerutscht. Netto lag der Verlust bei rund 22 Millionen Euro nach einem Gewinn von 124,5 Millionen vor Jahresfrist, wie der Wohnungs-, Hotel- und Büro-Eigentümer mitteilt. Der für die Branche zentrale operative Wert (FFO I) schrumpfte auf 84,6 (Vorjahr: 89,3) Millionen Euro. Der Vorstand betont, die Entwicklung verlaufe planmäßig und bekräftigt daher seine Jahresziele.
DAX-Anleger trauen US-Schuldenkompromiss nicht
Der DAX startet kaum verändert ins Dienstagsgeschäft. Der deutsche Börsenleitindex notiert um 15.940 Punkte, nachdem er am Pfingstmontag 0,2 Prozent verloren und mit einem Stand von 15.953 Zählern geschlossen hatte. Die Wall Street war zum Wochenauftakt feiertagsbedingt geschlossen.
Heute beginnt der formale Abstimmungsprozess im US-Kongress zum vereinbarten Schuldenkompromiss. Die Abstimmung über den Kompromiss zwischen US-Präsident Joe Biden und dem führenden Republikaner im US-Kongress, Kevin McCarthy, findet aber erst am Mittwoch statt. "Es zeichnet sich ein ruhiges Geschäft ab, auch wenn Analysten nicht mehr mit einem Scheitern rechnen", kommentiert ntv-Börsenkorrespondentin Sabrina Marggraf.
Öl wird etwas billiger
Die Ölpreise geben im frühen Handel leicht nach. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juli kostet 76,49 Dollar. Das sind 58 Cent weniger als gestern. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fällt um 43 Cent auf 72,24 Dollar.
Gedrückt werden die Rohölpreise zuletzt neben Sorgen über die konjunkturelle Lage Chinas auch vom aufwertenden US-Dollar. Steigt dessen Kurs, leidet zumeist die Ölnachfrage. Ausschlaggebend sind Wechselkurseffekte, da Rohstoffe wie Erdöl überwiegend in Dollar gehandelt werden.
Ansonsten richten sich die Blicke an den Finanz- und Rohstoffmärkten weiter in Richtung USA. Dem unlängst erzielten Kompromiss im Schuldenstreit muss noch der Kongress zustimmen. Die Ölpreise waren durch die Zuspitzung des Konflikts über die gesetzliche Schuldengrenze deutlich belastet worden.
Auf der Angebotsseite rückt zunehmend das Treffen des Ölverbunds Opec+ am kommenden Wochenende in den Blick.
Franzosen entwickeln abhörsichere Quantenkommunikation
Der französische Rüstungskonzern Thales entwickelt abhörsichere Quantenkommunikation. Diese Technologie werde "ein großer Hebel für das künftige Wachstum von Thales" sein, sagt Technologiechef Bernhard Quendt dem "Handelsblatt".
Dahinter verbirgt sich eine neue Form der Verschlüsselung in der Datenübertragung auf Grundlage der Quantenphysik. Vereinfacht gesagt beruht sie auf ausgesendeten Lichtteilchen, bei denen einzelne Informationen nicht mehr abgezweigt werden können. Jeder Hackerangriff würde den physikalischen Zustand der Verbindung stören - und damit sofort aufgedeckt.
Euro wird schwächer
Der Euro gibt weiter nach und fällt unter die Marke von 1,07 US-Dollar. Im Tief tendierte die Gemeinschaftswährung bei 1,0684 Dollar und damit so schwach wie zuletzt im März. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Montagnachmittag auf 1,0715 Dollar festgesetzt.
Analysten rechnen damit, dass Schuldenkompromiss nicht mehr scheitert
Heute beginnt der formale Abstimmungsprozess im US-Kongress zur Anhebung der Schuldenobergrenze. Die Abstimmungen finden dann am morgigen Mittwoch statt. "An den Börsen zweifelt im Moment kaum noch jemand daran, dass der Kompromiss zwischen Joe Biden und Kevin McCarthy die notwendigen Mehrheiten erhalten wird", sind die Analysten von QC Partners überzeugt. Die Märkte hätten jetzt wieder die Möglichkeit, sich auf die klassischen Börsenthemen Unternehmensgewinne und Konjunkturdaten zu konzentrieren. Beim DAX bleibe weiterhin offen, wohin die Reise gehe.
"Kleine Meerjungfrau" spült viel Geld in Disneys Kasse
Walt Disneys "Die kleine Meerjungfrau" hat in den ersten drei Tagen in den USA 95,5 Millionen US-Dollar an den Kinokassen eingespielt. Insgesamt spielte "Die kleine Meerjungfrau" am viertägigen Feiertagswochenende schätzungsweise 117,5 Millionen Dollar ein, was laut Comscore das fünfthöchste Ergebnis für das Memorial-Day-Wochenende darstellt.
Ariel, die Meerjungfrau, die sich danach sehnt, an Land unter zweibeinigen Menschen zu leben, übertraf damit "Aladdin", dessen Remake 2019 in den ersten drei Tagen in Nordamerika 91,5 Millionen Dollar einspielte.
Aber das Remake von "Die kleine Meerjungfrau", das ursprünglich 1989 als Zeichentrickfilm veröffentlicht wurde, blieb weit hinter den Remakes von "Der König der Löwen" und "Die Schöne und das Biest" zurück, zwei Titeln, deren Originalversionen etwa zur gleichen Zeit herauskamen. Im Jahr 2019 spielte "Der König der Löwen" bei seinem dreitägigen Debüt fast 192 Millionen Dollar ein und erreichte weltweit 1,6 Milliarden Dollar, während die 2017 erschienene Version von "Die Schöne und das Biest" fast 175 Millionen Dollar an den Kinokassen einspielte und schließlich 1,26 Milliarden Dollar einbrachte.
Anleger in Japan streichen Gewinne ein
Die Anleger in Japan legen in Erwartung frischer Verbraucherdaten aus den USA und der erhofften Verabschiedung der US-Schuldenobergrenze durch den Kongress eine Verschnaufpause ein. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index fällt im Verlauf 0,3 Prozent auf 31.128 Punkte und büßte damit seine Gewinne vom Montag ein, die ihn auf ein 33-Jahres-Hoch getrieben hatten. "Auf den gestrigen Höchststand von 31.560 Punkten dürfte noch einen Tag mit Gewinnmitnahme folgen", sagt Nomura-Stratege Kazuo Kamitani. "Wenn der Nikkei sich an der 32.000er-Marke halten könnte, wäre das ein Zeichen dafür, dass der Markt ausreichend stark ist."
Verlierer im Index sind unter anderem die SoftBank. Nachdem bekannt wurde, dass die Chip-Tochtergesellschaft die taiwanische MediaTek mit neuer Smartphone-Technologie beliefern wird, geben die Aktien des Unternehmens nach dem satten gestrigen Plus um 4,5 Prozent nach. Der breiter gefasste Topix-Index sinkt um 0,4 Prozent auf 2151 Punkte.
Die Börse in Shanghai liegt 0,7 Prozent im Minus. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen verliert 0,8 Prozent.
Das wird für den DAX heute wichtig
Der DAX ist am Pfingstmontag bei 16.000 Punkten wieder auf eine Hürde getroffen. Der deutsche Leitindex schaffte zwar zeitweise die Rückkehr über die psychologisch wichtige Marke. In einem feiertagsbedingt dünnen Handelsgeschehen fehlte ihm aber die Kraft, um dort zu bleiben. Über die Ziellinie ging der DAX mit einem Minus von 0,2 Prozent auf 15.953 Punkte.
Was liegt heute an? Die Berichtssaison haucht so langsam aber sicher ihr Leben aus. Nur Unternehmen aus der zweiten und dritten Reihe öffnen heute ihre Bücher - so Douglas, Aroundtown und Home24. In den Vereinigten Staaten gibt es nachbörslich Zahlen von Hewlett Packard sowie Hewlett Packard Enterprise.
Auch an der Konjunkturfront ist die Lage übersichtlich. Eine Stunde vor Beginn des Xetra-Handels in Frankfurt gibt es erste Angaben zur Entwicklung der deutschen Reallöhne im ersten Quartal. Von Eurostat gibt es den Index zur Wirtschaftsstimmung in der Eurozone. Am Nachmittag liefern die Amerikaner ihren Verbrauchervertrauens-Index für den Monat Mai.
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