Dax erleidet herben Rückschlag - Techwerte tiefrot
Die negativ aufgenommenen Geschäftszahlen von Samsung haben für schlechte Stimmung an den europäischen Aktienmärkten gesorgt. So auch an der Frankfurter Börse, wo es mit den Indizes besonders nach Eröffnung des US-Handels kräftig nach unten ging. Der Dax schloss 1,4 Prozent tiefer bei 25.465 Punkten - das bedeutete zugleich Tagestief. Charttechnisch könnte ein längerer Verbleib des Dax unter dem alten Rekordhoch bei 25.508 Punkten weitere Verkäufe auslösen. Der EuroStoxx50 notierte 1,1 Prozent tiefer bei 6326 Stellen.
Vor allem bei Technologietiteln gab es zum Teil heftige Gewinnmitnahmen. Am Nachmittag rückt in den USA die Indexaufnahme von SpaceX in den Nasdaq-100 in den Fokus. Dies zwang passive Indexfonds zunächst zu Käufen der Aktie, die danach üblicherweise abflauen und die Neueinsteiger oft unter Druck setzen.
Tief im Minus lagen die Techwerte. Infineon verloren 8,3 Prozent. Aixtron, Siltronic und Suss Microtec verbilligten sich zwischen 11,8 und 12,4 Prozent.
DHL Group verteuerten sich im Dax um 1,7 Prozent. Der Logistikkonzern hat die Belastungen durch die US-Zollpolitik hinter sich gelassen und im zweiten Quartal bei einem gestiegenen Umsatz deutlich mehr verdient. Die Bonner hoben nun ihre Gewinnprognose für das Gesamtjahr an.
Börse setzt auf Comeback der Old Economy
Die neuen Rekorde beim Dax haben viele Anleger durchaus überrascht. Was steckt hinter dem neuen Optimismus? Und welche Chancen auf eine Erholung haben zuletzt gebeutelte Brachen wie zum Beispiel der Automobilsektor? Wie Trader auf einen nachhaltigen Aufschwung beim Dax setzen können, darüber spricht Friedhelm Tilgen mit Andreas Lipkow von CMC Markets.
Bitcoin stark unter Druck
Der Bitcoin gibt nach, nachdem er über Nacht ein Zweiwochenhoch erreicht hat, da seine jüngste Aufwertung an Fahrt verliert. Der Rückgang erfolgt, da Technologieaktien erneut unter Druck geraten sind, nachdem die Ergebnisse von Samsung die hohen Erwartungen nicht erfüllen konnten. Auch geopolitische Sorgen flammen wieder auf. Die iranischen Revolutionsgarden haben am frühen Dienstag Raketen auf zwei Handelsschiffe in der Nähe der Straße von Hormus abgefeuert.
Bitcoin fällt um 1,6 Prozent auf 62.986 US-Dollar, nachdem er über Nacht ein Hoch von 64.539 Dollar erreicht hatte. Die jüngste Erholung des Bitcoin spiegelt eine Reduzierung der Erwartungen an eine Zinserhöhung in den USA nach den schwachen US-Arbeitsmarktdaten der vergangenen Woche wider. Die Märkte erwarten jedoch weiterhin eine Straffung bis zum Jahresende.
Rüstungssparte lässt Gewinne bei Diehl sprudeln
Beim Technologiekonzern Diehl sprudeln vor allem dank seiner Rüstungssparte mit dem international gefragten Flugabwehrsystem IRIS-T die Gewinne. Der Nettogewinn sei von 343,5 Millionen Euro im Vorjahr auf 492,3 Millionen Euro im Jahr 2025 gestiegen, teilte Diehl mit. Der Umsatz kletterte im gleichen Zeitraum um 15 Prozent auf 5,4 Milliarden Euro, davon 2,3 Milliarden mit Rüstungsgeschäften. Im laufenden Jahr wird ein Umsatz von sechs Milliarden Euro erwartet.
Diehl stattet derzeit die Armeen von 21 Nationen mit dem Flugabwehrsystem IRIS-T SLM aus, darunter Deutschland und die Ukraine. Allein in dem von Russland angegriffenen Land seien zehn Feuereinheiten des Systems im Einsatz, sagte Diehl-Rüstungsvorstand Helmut Rauch. Die Belieferung der ukrainischen Armee werde fortgesetzt. Die Produktionskapazität sei seit 2022 um den Faktor 20 gesteigert worden, sagte Rauch, ohne absolute Stückzahlen zu nennen.
Dow Jones hui, Nasdaq pfui
Ein zweigeteiltes Bild zeigt sich zur Eröffnung an der Wall Street. Während der Dow-Jones-Index bei 53.289 Punkten ein neues Rekordhoch markiert, geht es für die Technologiewerte nach unten. Die Abgaben dürften auf die Zahlen von Samsung Electronics zurückzuführen sein. Der südkoreanische Konzern hat vorläufige Quartalsergebnisse auf Rekordniveau vorgelegt. Das reichte jedoch nicht aus, um die Nervosität der Anleger hinsichtlich der Nachhaltigkeit der KI-Nachfrage zu beruhigen, was die Aktie in Seoul um knapp 7 Prozent einknicken ließ. Der Dow-Jones-Index verbessert sich um 0,4 Prozent auf 53.285 Punkte. Der S&P-500 zeigt sich unverändert. Dagegen geht es für die Nasdaq-Indizes es um bis zu 1,0 Prozent nach unten.
Für Nvidia geht es um 1,7 Prozent nach unten, Intel knicken um 8,2 Prozent ein, für die Broadcom-Aktie geht es 1,9 Prozent abwärts und Advanced Micro Devices (AMD) fallen um 7 Prozent. Applied Materials und Lam Research - beides wichtige Zulieferer von Samsung - büßen bis zu 8,1 Prozent ein.
DHL mit Umsatz- und Gewinnplus - Prognose angehoben
Der Logistikkonzern DHL hat die Belastungen durch die US-Zollpolitik hinter sich gelassen und im zweiten Quartal bei einem gestiegenen Umsatz deutlich mehr verdient. Die Bonner heben nun ihre Gewinnprognose für das Gesamtjahr an. "Die Geschäftsentwicklung hat im zweiten Quartal eine weiter anziehende Nachfrage und damit eine für die Gruppe positive Ergebnisdynamik, vor allem in der Division DHL Express, gezeigt", teilte der Dax-Konzern mit.
Der Konzernumsatz legte im zweiten Quartal auf Basis vorläufiger Zahlen um mehr als zehn Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal zu, hieß es weiter. Zudem zeigte auch das Sparprogramm des Konzerns Wirkung: Der operative Gewinn (Ebit) erreichte rund 1,85 (Vorjahr: 1,4) Milliarden Euro - dies entspreche einem Anstieg von knapp 30 Prozent. Vor allem im größten Bereich Express zogen die Gewinne an. Vor diesem Hintergrund hob DHL - "unter der Annahme keiner weiteren Verschlechterung des geopolitischen Umfeldes" - den Ausblick für das Gesamtjahr 2026 an: Das berichtete Ebit wird nunmehr bei mehr als 6,5 Milliarden Euro erwartet. Zuvor hatte DHL mehr als 6,2 Milliarden Euro in Aussicht gestellt.
US-Handelsbilanzdefizit steigt deutlich
Das Handelsdefizit der USA hat sich im Mai ausgeweitet. Dies geht aus Daten hervor, die das US-Handelsministerium veröffentlichte. Die Importe beliefen sich im Mai auf insgesamt 395,3 Milliarden US-Dollar und stiegen damit um 3,3 Prozent gegenüber April. Die Exporte lagen bei 317,7 Milliarden Dollar und waren damit um 3,2 Prozent niedriger als im Vormonat. Daraus ergab sich ein Handelsdefizit von 77,6 Milliarden Dollar gegenüber 54,6 Milliarden Dollar im April. Analysten hatten ein monatliches Defizit von 78 Milliarden Dollar erwartet.
Der Konflikt im Iran trug wahrscheinlich zu einem Anstieg der US-Öllieferungen ins Ausland bei. Die Rohölexporte stiegen um zwei Milliarden Dollar. Während der Ausbau von Rechenzentren im Zuge des Aufschwungs der Künstlichen Intelligenz (KI) fortschreitet, nahmen die Importe von Halbleitern um eine Milliarde Dollar zu. Weitere Importe gab es bei Kraftfahrzeugen, -teilen und -motoren, die um 2,2 Milliarden Dollar zunahmen.
Gaspreis steigt wieder kräftig
Berichte über Angriffe auf Tanker in der Straße von Hormus treiben den europäischen Gaspreis an, da Investoren Störungen bei Lieferungen von verflüssigtem Erdgas (LNG) befürchten. Der europäische Future verteuert sich in der Spitze um gut fünf Prozent auf 46,38 Euro je Megawattstunde, dem stärksten Anstieg seit Mitte Mai. Irans Revolutionsgarden haben am Montagabend mindestens zwei Raketen auf Handelsschiffe abgefeuert, die die Straße von Hormus passierten, wie das Nachrichtenportal Axios unter Berufung auf zwei US-Beamte berichtete.
Zusätzlich treibt die Wetterlage die Preise. Prognosen für niedrigere Windgeschwindigkeiten bei gleichzeitig steigenden Temperaturen in weiten Teilen Europas erhöhen den Bedarf an Gas zur Stromerzeugung.
Gericht: Versicherer müssen nicht für gesprengte Nord-Stream-Pipeline zahlen
Der Pipeline-Betreiber Nord Stream hat eine Klage in Höhe von 850 Millionen Euro gegen Versicherer unter der Führung von Lloyd's of London wegen der Explosionen verloren, die russische Gaspipelines nach Europa zerstörten hatten. Eine Richterin am High Court in London befand, dass diese nicht für den Schaden aufkommen müssten.
Russland, die Ukraine und die USA wurden im Laufe des Verfahrens alle als potenzielle Verursacher der Explosionen von 2022 in der Ostsee identifiziert, doch die Richterin, Dame Clare Moulder, stellte nicht fest, welche Partei letztlich verantwortlich war. Damit müssen westliche Versicherer keine hohe Entschädigungssumme an ein Unternehmen zahlen, das mehrheitlich im Besitz von Gazprom ist, dem staatlich unterstützten russischen Gaskonzern, den Moskau nutzte, um Europa den Gashahn zuzudrehen.
Lockheed Martin will mit Rheinmetall ATACMS-Raketen in Deutschland bauen
Rheinmetall will zusammen mit Lockheed Martin an seinem Standort Unterlüß (Niedersachsen) ATACMS-Raketen produzieren. Am Randes des Nato-Gipfels in der türkischen Hauptstadt Ankara unterzeichneten die beiden Rüstungskonzerne eine entsprechende Absichtserklärung zur Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens. Wenn der Plan umgesetzt wird, wäre es die weltweit erste Produktionsstätte für ATACMS-Lenkflugkörper außerhalb der USA.
Ziel sei es, die Verteidigungsfähigkeit Deutschlands und Europas zu stärken, sagte Rheinmetall-CEO Armin Papperger. Lockheed-Europa-Chef Dennis Goege nannte den Aufbau einer ATACMS-Co-Produktion in Deutschland "ein starkes Signal für die europäische Verteidigungsindustrie und die Resilienz der Nato". In Unterlüß produziert Rheinmetall Waffensysteme sowie Munition und Kettenfahrzeuge. Eine Fabrik für Raketenmotoren ist kurz vor der Fertigstellung.
Selbst der MSCI World hat blinde Flecken
Der MSCI World ist das Einstiegsinvestment schlechthin - und für einige Anleger sogar ihr einziger ETF. Doch der MSCI World hat große Lücken. Wie Anleger sich breiter aufstellen können, verrät Lisa Hassenzahl, Geschäftsführerin von Her Family Office.
Neues vom Geldmarkt
Der Geldmarkt präsentiert sich wie schon zuvor kaum verändert. Es fehlen die Impulse. Berenberg-Chefvolkswirt Holger Schmieding nimmt an, dass die EZB ihren Leitzins nicht weiter anheben und die Fed den ihrigen ebenfalls unverändert lassen wird. Wie Schmieding in einem Kommentar urteilt, hat der durch den Iran-Krieg bedingte Preisanstieg die Aussichten für die Leitzinsen verändert, allerdings nicht in dem Ausmaß, wie es von den Märkten derzeit eingepreist werde.
Tagesgeld: 2,18 - 2,38 (2,18 - 2,38), Wochengeld: 2,13 - 2,37 (2,13 - 2,37), 1-Monats-Geld: 2,27 - 2,57 (2,20 - 2,47), 3-Monats-Geld: 2,18 - 2,52 (2,17 - 2,51), 6-Monats-Geld: 2,53 - 2,64 (2,48 - 2,65), 12-Monats-Geld: 2,46 - 2,62 (2,42 - 2,62), Euribors: 06.07. 03.07. 3 Monate: 2,3210 2,3210, 6 Monate: 2,5470 2,5540, 12 Monate: 2,6930 2,7090
Goldpreis fällt
Mit dem Goldpreis geht es nach unten, weil iranische Angriffe auf zwei Handelsschiffe in der Nähe der Straße von Hormus die Inflationssorgen neu entfachen. "Insgesamt bleibt das Edelmetall in einer Handelsspanne, da es versucht, von der Kapitulation zur Konsolidierung überzugehen, gestützt durch schwächere US-Daten und ein günstigeres Dollar- und Renditeumfeld", sagen die Analysten der Saxo Bank. "Da die Renditen kurzfristiger US-Anleihen jedoch weiterhin das Risiko einer Zinserhöhung im weiteren Jahresverlauf signalisieren, ist eine weitere Lockerung der Zinserwartungen erforderlich, um eine dauerhaftere Erholung zu unterstützen."
Im frühen europäischen Handel fällt der New Yorker Gold-Future um 0,7 Prozent auf 4138,50 US-Dollar je Feinunze. Händler warten nun auf die Veröffentlichung des Protokolls der Juni-Sitzung der US-Notenbank Federal Reserve, um weitere Hinweise auf den geldpolitischen Ausblick zu erhalten.
Das volatile Geschäft von Airlines und Hotelketten
Wenn die Reiselust steigt, wird auch Geld ausgegeben. Aber gerade der Tourismus ist stark von saisonalen Trends und Nachfrageschwankungen abhängig. Der Stoxx Europe 600 Travel & Leisure-Index fasst die wichtigsten Unternehmen aus Airlines, Hotels, Reiseveranstaltern und Freizeit zusammen und zeigt die Entwicklung des gesamten Sektors. Welche Werte dabei im Mittelpunkt stehen und wie Anleger darauf setzen können, darüber spricht Friedhelm Tilgen mit Volker Meinel von BNP Paribas.
KI-Aktien brechen weltweit ein
In den USA notieren Chip-Aktien vorbörslich deutlich schwächer und weiten damit die globale Talfahrt bei Aktien mit Bezug zu KI nach der Quartalsmitteilung von Samsung aus. Micron Technology und Intel gaben um rund sechs beziehungsweise vier Prozent nach. Applied Materials und Lam Research - beides wichtige Zulieferer von Samsung - gaben jeweils um rund fünf Prozent nach.
In Europa fielen ASML - deren Vormachtstellung bei der Lieferung von Maschinen zur Chipherstellung sie zum wertvollsten Unternehmen Europas gemacht hat - sowie die der Chiphersteller STMicroelectronics und Infineon Technologies. Auch die Aktien der niederländischen Ausrüster für die Halbleiterherstellung BE Semiconductor und ASM International gaben nach.
Dax entfernt sich wieder von 26.000er-Marke
Update von der Frankfurter Börse. Der Dax hat im Minusbereich verharrt. Der deutsche Leitindex verlor am Mittag 0,5 Prozent auf 25.695 Punkte. Der EuroStoxx50 sackte um 0,4 Prozent auf 6374 Stellen ab. Der Euro lag 0,1 Prozent leichter 1,1426 US-Dollar.
Warum der TKMS-Mega-Deal für ganz Europa wichtig ist
Kanada vergibt einen milliardenschwere Auftrag an TKMS. Der Kieler Marineschiffbauer soll bis zu zwölf U-Boote liefern. Der Auftrag ist nicht nur für TKMS wichtig, sondern für die gesamte deutsche und europäische Rüstungsindustrie, erklärt ntv-Börsenreporterin Nancy Lanzendörfer.
Analysten: Porsche AG auf dem Weg zur Margenerholung
Nachdem die Aktie der Porsche AG die 100-Tagelinie bei 43 Euro getestet hat, habe sich der Kurs um sieben Prozent erholt und könnte bald das Zwölf-Monatshoch bei 50 Euro testen, meinen die Citi-Analysten. Sie nennen vier Gründe für ihre Annahme: Zum einen habe sich die bereinigte Ertragslage stabilisiert und dürfte im zweiten Quartal stark geblieben sein, während die Margen der Vergleichsgruppe und die Konsensschätzung gefallen seien. Andere (deutsche) Hersteller verzeichneten eine weitere Verschlechterung ihrer China-Geschäfte, was die Konzernergebnisse schmälere. Daher gebe es für Anleger keine Alternative.
Drittens erwarten die Analysten, dass die Strategie des neuen CEO Michael Leiters (Kostensenkungen, niedrigere Verkaufszahlen und höhere Margen) am Markt als Schritt in die richtige Richtung gewertet wird. Und viertens sei die Porsche AG aufgrund der Positionierung ihrer Kunden in Europa und den USA nicht in dem Maße durch Wettbewerb bedroht wie andere Hersteller. Nach Meinung der Analysten wird 2027 noch ein weiteres schwieriges Jahr für den Sportwagenhersteller, langfristig zeichne sich der Weg zu einer Erholung der Marge nun jedoch klarer ab. Darauf hätten auch die Anleger positiv reagiert.
"Mega-Trend Aufrüstung ist in die zweite Phase gegangen"
Kanada kauft U-Boote des deutschen Herstellers TKMS. Politisch ist der Deal eine wichtige transatlantische Kooperation, wirtschaftlich ein Milliardengeschäft. Im Interview mit Nancy Lanzendörfer erklärt Chris-Oliver Schickentanz, ob Rüstungskonzerne auch für die Anleger relevant bleiben.
Trump lobt Walmart-"Patrioten"
Walmart senkt die Preise für Tausende von Artikeln, um seine Kunden nach Jahren der Inflation zu entlasten. Die Maßnahme wurde von US-Präsident Donald Trump gelobt, der sie in einem Social-Media-Beitrag als "eine riesige Sache" bezeichnete. Der US-Handelsriese gab bekannt, dass er unter anderem den Preis für Rinderhackfleisch um zwölf Prozent reduziere. Der Preis für Kirschen werde halbiert und jener für eine 24er-Packung Coca-Cola sinke um ein Drittel auf 9,97 Dollar. Walmart gab zudem Preissenkungen für Haushaltswaren, Spielzeug, Bekleidung und andere Produkte bekannt.
"Walmart geht einen großen und mutigen Schritt voran, und andere Einzelhändler sollten dem Beispiel dieser absoluten Patrioten folgen", schrieb Trump auf Truth Social, wenige Minuten bevor der Einzelhändler eine Pressemitteilung zur Ankündigung der Preissenkungen herausgab.
Aktie von südkoreanischem TKMS-Konkurrenten bricht dramatisch ein
Der Aktienkurs des südkoreanischen Schiffbauers Hanhwa Ocean ist um fast 24 Prozent eingebrochen, nachdem das Unternehmen einen milliardenschweren Auftrag aus Kanada an den Kieler Marineschiffbauer TKMS verloren hatte. Wie Kanadas Premierminister Mark Carney in Halifax mitteilte, soll TKMS bis zu zwölf U-Boote nach Nordamerika liefern. Laut Medienberichten handelt es sich - Wartung und Betrieb eingerechnet - um ein Auftragsvolumen von 100 Milliarden kanadischen Dollar (rund 62 Mrd. Euro) über einen Zeitraum von mehreren Jahrzehnten.
Beim südkoreanischen Wettbewerber sitzt die Enttäuschung tief. Südkoreas amtliche Nachrichtenagentur Yonhap zitierte zudem einen anonymen Vertreter der südkoreanischen Rüstungsindustrie, der betont, dass sich Hanhwa Ocean einst auf Grundlage deutscher U-Boot-Technologie entwickelt habe. Inzwischen habe das südkoreanische Unternehmen jedoch ein Niveau erreicht, auf dem man auch mit Deutschland konkurrieren könne. Tatsächlich hat Südkorea in den 1980ern und 90ern zunächst deutsche U-Boote gebaut, ehe es später seine eigenen Modelle entwickelt hat.
Einbruch bei Tech-Werten setzt sich in Europa fort
Die Welle der Gewinnmitnahmen bei Technologiewerten setzt sich auch in Europa nahtlos fort. In Südkorea waren zunächst Samsung und LG Electronics trotz Rekordzahlen um je rund 10 Prozent eingebrochen. Händler führen dies auf eine Mischung aus Sell-the-News und dem Platzschaffen in den Portfolios für die Indexaufnahme von SpaceX in den Nasdaq-100 zurück. Der Raumfahrtkonzern wird am Nachmittag in den Index aufgenommen.
Für Infineon, STMicro und ASML geht es je bis zu 4,2 Prozent tiefer. Auch BE Semiconductor fallen nach ihrem Rutsch vom Vortag weitere 3,5 Prozent. Für Ausrüster von KI-Datenzentren wie Siemens Energy geht es sogar 5,4 Prozent tiefer. Unter anderem spricht Marktstratege Jochen Stanzl von der Consorsbank von einer gewissen "KI-Müdigkeit" am Markt.
Der Dax ruht sich nach Rekordlauf aus
Der Dax ist nach dem Rekordlauf der vergangenen Tage recht stabil in den Handel gestartet. Eine deutliche Schwäche von KI-Werten in Asien drückte in Summe nur geringfügig auf die Stimmung der Anleger. Der deutsche Leitindex gab um 0,2 Prozent auf 25.770 Punkte nach. Der MDax legte derweil um 0,4 Prozent auf 33.425 Punkte zu.
Seinen fast sechs Monate alten Höchststand hatte der Dax am vergangenen Donnerstag getoppt, am Freitag die Marke von 25.800 Punkten übersprungen und am Montag erstmals die Marke von 25.900 Punkten getestet.
In Asien war der südkoreanische Kospi, zuletzt zum Sinnbild der KI-Rally geworden, zeitweise um 8 Prozent abgesackt. Zuletzt stand ein Minus von knapp 5 Prozent zu Buche, vor allem ausgelöst durch einen Kursrutsch der Samsung-Aktie nach Eckzahlen zum zweiten Quartal. Zwar sei das Zahlenwerk auf den ersten Blick hervorragend, doch die Aktie bereits so hoch bewertet, dass alle erdenklich positiven Erwartungen eingepreist gewesen seien, erklärte Marktbeobachter Stephen Innes.
Hinzu komme, dass die US-Bank Morgan Stanley einen Wandel im KI-Markt sieht: weg von Chips und hin zu Hyperscalern, ergänzte er. Das leicht verdiente Geld mit wachstumsgetriebenen Chip- und Speicheraktien dürfte zunehmend einer breiteren zyklischen Rotation weichen, die durch den Iran-Krieg unterbrochen worden sei. Nun aber fielen die Ölpreise wieder und die Zinsen stabilisierten sich.
KI-Boom sorgt für Rekord bei Startup-Gründungen in Deutschland
In Deutschland ist im ersten Halbjahr eine Rekordzahl neuer Startups entstanden. Von Anfang Januar bis Ende Juni wurden 3.053 neue Firmen gegründet, zeigt eine neue Studie des Startup-Verbands. Das seien 52 Prozent mehr als im zweiten Halbjahr 2025 und mehr als im ganzen Jahr 2024.
"Über 3.000 neue Start-ups in sechs Monaten – so viel Gründungsdynamik gab es in Deutschland noch nie", sagt Verena Pausder, Vorstandschefin des Startup-Verbands. Zentraler Treiber sei Künstliche Intelligenz, die es Gründern ermögliche, schneller und einfacher mit weniger Kapital zu starten. "KI senkt die Hürden fürs Gründen deutlich und immer mehr Menschen nutzen diese Chance."
1.038 der neu gegründeten Start-ups und damit mehr als ein Drittel haben einen klaren KI-Bezug, so die Studie, für die die Analysefirma Startupdetector Handelsregisterdaten ausgewertet hat. Der Software-Sektor bleibe mit 844 Gründungen die mit Abstand stärkste Branche.
Startup sammelt 400 Millionen Euro für Fusionskraftwerk in Deutschland
Das Münchner Kernfusions-Startup Proxima Fusion hat bei einer Finanzierungsrunde 411 Millionen Euro eingeworben und dabei eine Bewertung von mehr als 2,4 Milliarden Euro erreicht. Damit sei man das bestfinanzierte Kernfusionsunternehmen Europas und zähle zu den höchstbewerteten Branchenvertretern weltweit, teilte Proxima mit. Zudem sei mit diesen Zusagen privater Investoren unter Führung von XTX Ventures und East X Ventures eine Bedingung für eine Förderung durch den Freistaat Bayern in Höhe von weiteren 400 Millionen Euro erfüllt.
Im Wettlauf mit Rivalen aus den USA und China will Proxima in rund fünf Jahren ein Pilotkraftwerk vorstellen. Mithilfe der Investoren RWE und Google soll in den 2030er Jahren anschließend eine kommerzielle Magnetfusionsanlage auf dem Gelände des früheren RWE-Kernkraftwerks in Gundremmingen bei Augsburg in Betrieb gehen.
Wirtschaftsministerium plant staatliche Gasreserve für 1,5 Milliarden Euro
Im Bundeswirtschaftsministerium gibt es konkrete Pläne für eine staatliche Erdgasreserve für Krisenfälle. Die Kosten in Milliardenhöhe sollen über eine Umlage auf die Gasverbraucher finanziert werden, wie Reuters von einem Insider erfuhr. Angestrebt werde ein Kabinettsbeschluss Mitte August.
Die Reserve solle ausdrücklich nicht der saisonalen Winterversorgung dienen. Dies bleibe Aufgabe von Händlern, Lieferanten und Versorgern. Der Staat solle aber für Extremfälle vorsorgen, etwa bei Sabotage an Infrastruktur oder einer globalen Gasmangellage.
Die Kosten für Aufbau, Gaseinkauf und Einspeicherung der Reserve würden auf 1,2 bis 1,5 Milliarden Euro geschätzt und sich auf die Jahre 2027 und 2028 verteilen. Hinzu kämen laufende Kosten von 150 bis 180 Millionen Euro jährlich, unter anderem für Speicherkapazitäten, Transport und Verwaltung.
Wirtschaftsministerin Katherina Reiche hatte eine solche Reserve in der Vergangenheit als Notfallinstrument bezeichnet.
Materialengpässe der deutschen Industrie verschärfen sich trotz Entspannung am Golf
Immer mehr Unternehmen in Deutschland klagen trotz der Entspannung im Nahost-Konflikt über Probleme bei der Beschaffung von Vorprodukten. Im Juni hatten 17,2 Prozent der Betriebe mit Materialengpässen zu kämpfen, wie das Münchner Ifo-Institut zu seiner Umfrage unter Führungskräften mitteilte.
Im Mai lag der Anteil noch bei 15,9 Prozent. Die Forscher führen das auf den Iran-Krieg zurück. "Die Straße von Hormus ist zwar wieder passierbar, doch die Folgen der Störungen wirken nach", sagte der Leiter der Ifo-Umfragen, Klaus Wohlrabe. "Bis zur vollständigen Normalisierung der internationalen Lieferketten dürfte es noch einige Zeit dauern."
Besonders angespannt bleibt die Situation in der Chemischen Industrie. Dort berichtet fast jedes dritte Unternehmen (29,5 Prozent) von Materialengpässen. Bei den Herstellern von Datenverarbeitungsgeräten sowie elektronischen und optischen Erzeugnissen verschärfte sich die Lage deutlich. Der Anteil stieg hier von 25,5 auf 34,2 Prozent.
Goldpreis gibt nach
Der Goldpreis gibt im frühen asiatischen Handel nach. Der Preis des gelben Metalls sei nach mehreren aufeinanderfolgenden Gewinnsitzungen wahrscheinlich gefährdet, schreibt Somesh Kapuria von Hola Prime in einem Kommentar. Gold befinde sich seit Anfang des Jahres in einem Abwärtstrend. Ein stärkerer Dollar könnte das Edelmetall ebenfalls belasten, fügt er hinzu. Das diese Woche anstehende Protokoll des Offenmarktausschusses der Federal Reserve dürfte für die Gestaltung des kurzfristigen Kurses für Renditen und damit auch für Gold entscheidend sein, fügt er hinzu.
Der Spot-Goldpreis fällt um 0,4 Prozent auf 4.149,79 US-Dollar je Feinunze.
Schwacher Handelsstart für den Dax erwartet
Der Dax wird der Kursentwicklung an den Terminmärkten zufolge mit Verlusten in den Handel starten.
Am Montag war der deutsche Leitindex dank starker Konjunkturdaten den dritten Tag in Folge auf ein Rekordhoch geklettert. In der Spitze gewann er 0,5 Prozent auf 25.900,10 Punkte, bevor er 0,2 Prozent fester bei 25.817,89 Zählern aus dem Handel ging. Angesichts eines erneuten Aufschwungs bei den Technologiewerten griffen auch die Anleger an der Wall Street zu.
Am Nachmittag rückt dort SpaceX in den Fokus, mit der Aufnahme in den Nasdaq-100-Index. Dies zwingt passive Indexfonds zunächst zu Käufen der Aktie, die danach üblicherweise abflauen und die Neueinsteiger oft unter Druck setzen.
Von Unternehmensseite stehen keine wichtigen Termine an. Bei den Konjunkturdaten wird etwas auf die US-Handelsbilanz für Mai geblickt. Der laufende Nato-Gipfel in der Türkei rückt Rüstungswerte in den Mittelpunkt. Mit Spannung wird auf die weitere Entwicklung um den Milliardenauftrag von Kanada an die U-Bootwerft TKMS geblickt. Dieser gilt als klares politisches Signal in Richtung Europa und Nordpolar-Flotte, da auch Norwegen denselben U-Boot-Typ kauft. Entsprechend werden Tiraden von US-Präsident Donald Trump in Richtung Grönland erwartet.
Erst am Mittwochabend steht das Hauptereignis der Woche mit dem Protokoll der vergangenen Fed-Sitzung an. Denn es gibt erste Einblicke in die erste Sitzung des neuen Notenbankchefs Kevin Warsh. Kristina Clifton, Währungsstrategin bei der CBA, meint, Marktteilnehmer werden das Protokoll auf Bestätigung oder Widerspruch zu der restriktiven ersten Erklärung von Warsh analysieren. Das Protokoll könnte kürzer ausfallen oder weniger Einblicke bieten als üblich, angesichts Warshs Ansicht, dass die Fed in der Vergangenheit zu viele Leitlinien gegeben habe.
Ölpreise fester - Börsenpreis für Diesel zieht an
Am Rohstoffmarkt verteuerte sich die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee um 0,8 Prozent auf 72,56 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI notierte 0,8 Prozent fester bei 69,09 Dollar.
Es werde jedoch Monate oder länger dauern, bis sich das Ausmaß des Energieschocks infolge des Iran-Kriegs auflöst, meint Matt Muenster vom Transporttechnologieunternehmen Breakthrough. Seeversicherer warteten auf einen dauerhaften Frieden, bevor sie die Risikoprämien senkten, die Produktion im Nahen Osten müsse wieder anlaufen und die Infrastruktur repariert werden.
"Die Knappheit auf dem US-Dieselmarkt und die starken Raffineriemargen werden einen stärkeren Rückgang der Dieselpreise kurz- bis mittelfristig dämpfen", fügt er hinzu. "Niedrige Lagerbestände zu Beginn der Hauptsaison im Frachtverkehr könnten eine höhere Untergrenze für die Dieselpreise stützen."
Nymex-Diesel steigt um 3,3 Prozent auf 3,2874 US-Dollar je Gallone, verglichen mit 2,6709 US-Dollar Ende Februar und dem Abrechnungshoch vom 20. März von 4,60 US-Dollar.
"Schließungen unvermeidlich" - ein Drittel aller Autowerke in Europa überflüssig
Fast jedes dritte Produktionswerk der Autoindustrie in Europa ist überflüssig. Die Fabriken sind im Schnitt nur zu 59 Prozent ausgelastet. Dabei läge eine kostenoptimale Auslastung bei 80 Prozent, zeigt eine Studie der Unternehmensberatung BCG. Die Überkapazitäten summieren sich auf 5,4 Millionen Fahrzeuge, entsprechend mehr als 35 Werke. "Es ist unvermeidlich, dass es in Deutschland und Europa zu Werksschließungen kommen wird", sagt BCG-Seniorpartner Albert Waas dem "Handelsblatt".
Samsungs Fabel-Gewinn kann Sorgen der Asien-Anleger nicht beschwichtigen
Ein erwarteter Rekordgewinn des Chip-Riesen Samsung hat den asiatischen Aktienmärkten keinen Auftrieb geben können. Die meisten Börsen tendierten schwächer. Samsung Electronics stellte für das zweite Quartal eine fast 19-fache Steigerung des Betriebsgewinns auf 89,4 Billionen Won (58,44 Milliarden Dollar) in Aussicht. Dennoch brach die Börse in Südkorea um 4,1 Prozent ein. Der breiter gefasste MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans gab 0,73 Prozent nach, während der japanische Nikkei-Index 1,08 Prozent verlor.
Die jüngste Rally bei KI-bezogenen Aktien sei wahrscheinlich auf Sorgen über die Wirtschaft und die Inflation zurückzuführen, sagte Toru Suehiro, Chefvolkswirt bei Daiwa Securities. Anleger suchten in diesem Sektor Zuflucht, auch wegen der sich verschärfenden Spannungen im Zusammenhang mit dem Iran.
An der Wall Street hatten die US-Börsen am Montag fester geschlossen. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte verabschiedete sich mit einem Plus von 0,3 Prozent bei 53.055,91 Punkten aus dem Handel. Der breit gefasste S&P 500 gewann 0,7 Prozent auf 7537,43 Zähler und der technologielastige Nasdaq zog um 1,1 Prozent auf 26.121,16 Stellen an. Gestützt wurden die Kurse von der Hoffnung, dass künstliche Intelligenz (KI) für eine starke Berichtssaison zum zweiten Quartal sorgen wird
55 Milliarden Euro in einem Quartal: Samsung meldet Mega-Gewinn - Aktie stürzt ab
Anhaltend rasant steigende Preise für Speicherchips haben Samsung zu einem operativen Rekordgewinn verholfen, der die Gewinne der vergangenen drei Jahre zusammen übertrifft. Dennoch brach die Aktie ein, da die Ergebnisse die Sorgen über die Nachhaltigkeit des KI-getriebenen Chip-Booms nicht zerstreuen konnten. Der gemessen am Umsatz weltgrößte Speicherchip-Hersteller teilte mit, der operative Gewinn sei im zweiten Quartal auf 89,4 Billionen Won (umgerechnet rund 55 Milliarden Euro) gestiegen.
Der kräftige Gewinnanstieg gelang trotz Rückstellungen für hohe Mitarbeiter-Boni. Ohne diese Rückstellungen, die auf eine Tarifeinigung vom Mai zurückgehen, hätte der operative Gewinn Analysten zufolge bei über 100 Billionen Won gelegen.
Samsung profitiert von der explodierenden Nachfrage nach Speicherchips. Durch den weltweiten Bauboom bei Rechenzentren für künstliche Intelligenz (KI) kann die Branche den Bedarf derzeit nicht decken.
Der Kurssturz der Aktie um bis zu 7,9 Prozent spiegelt jedoch die Sorgen der Anleger wider. "Investoren bleiben besorgt über die Nachhaltigkeit des KI-Booms und das Risiko verlangsamter Investitionen in die KI-Infrastruktur durch große US-Technologiefirmen", sagte Albert Yong, geschäftsführender Partner bei Petra Capital Management.
Wann knackt der Dax die 26.000-Punkte-Marke?
Nur noch 100 Punkte war der Dax am Montag von der 26.000-Punkte-Marke entfernt. Mit 25.900,10 Zählern stellte der deutsche Leitindex den dritten Handelstag in Folge einen neuen Rekord auf. Allerdings fehlten dem Dax dann doch die Impulse für einen noch größeren Sprung, zumal der Terminkalender ziemlich leer war. Aber schafft er das noch in dieser Woche?
Unmittelbar vor Beginn der heißen Phase der Berichtssaison herrscht noch Ruhe vor dem Sturm. Auch heute ist die Liste wichtiger Konjunkturdaten sehr übersichtlich. Zahlen gibt es zur deutschen Produktion, die im Mai leicht zugelegt haben dürfte. Ökonomen erwarten ein Plus von 0,2 Prozent, nach einem Zuwachs von 0,4 Prozent im April. Die deutsche Industrie hatte im Mai überraschend viele Aufträge eingesammelt.
Dann wäre da noch Samsung: Die anhaltend rasant steigenden Preise für Speicherchips haben dem südkoreanischen Elektronik-Konzern voraussichtlich zu einem erneuten Rekordgewinn verholfen. Für das zweite Quartal rechnen Anleger mit einem operativen Ergebnis von umgerechnet 59 Milliarden Euro. Im Vorjahreszeitraum hatte Samsung weniger als drei Milliarden Euro verdient.
Rund drei Wochen nach seinem Börsendebüt zieht der Weltraumkonzern SpaceX in den Nasdaq-100 ein. Der Index-Anbieter Nasdaq hat hierfür Profitabilität als eines der Aufnahmekriterien gestrichen. SpaceX hatte im vergangenen Jahr einen Verlust von 4,9 Milliarden Dollar verbucht. Durch den Einzug in den Nasdaq-100 sind Indexfonds gezwungen, sich mit den Aktien des Unternehmens einzudecken. Experten rechnen mit zusätzlichen Käufen in Milliardenhöhe.