Der Börsen-Tag
27. März 2026
imageHeute mit Thomas Badtke und Wolfram Neidhard
Zum Archiv
17:37 Uhr

Dax steckt im Morast des Iran-Krieges

Wachsende Zweifel an einem baldigen Ende des Iran-Krieges haben den deutschen Aktienmarkt weiter belastet. Der Dax ging bis auf 22.216 Punkte runter, ins Wochenende ging der Leitindex mit einem Abschlag von 1,4 Prozent auf 22.301 Zähler. Der EuroStoxx50 notierte 1,1 Prozent tiefer bei 5506 Stellen.

Die jüngste Verlängerung des Iran-Ultimatums zeige, wie sehr die USA den Krieg beenden und eine Verhandlungslösung erreichen wollten, sagte Thomas Altmann von QC Partners. "Es zeigt aber auch, dass sich die Verhandlungen wohl alles andere als einfach gestalten." Inflations- und Zinssorgen infolge der zuletzt stark gestiegenen Ölpreise haben den Dax seit Beginn des Krieges Ende Februar um fast zwölf Prozent einbrechen lassen.

Bei den Unternehmen rückte der Tech-Sektor in den Fokus. Bedenken einer möglichen Verlangsamung der Speichernachfrage aufgrund von Effizienzsteigerungen bei der Künstlichen Intelligenz belasteten Börsianern zufolge viele Chiphersteller. Im Dax notierten Infineon 3,7 Prozent niedriger, Aixtron verloren im MDax 4,5 Prozent.

Ebenfalls unter die Räder gerieten Jungheinrich mit einem Abschlag von 5,5 Prozent. Der Gabelstapler-Hersteller hat unter anderem wegen der Veräußerung seiner Russland-Tochter im abgelaufenen Geschäftsjahr kräftige Gewinneinbußen verzeichnet. 

Dax steckt im Morast des Iran-Krieges
17:16 Uhr

Bericht: Nestle treibt Teilverkauf von Wassergeschäft voran

Der Schweizer Lebensmittelkonzern Nestle kommt einem Zeitungsbericht zufolge beim Verkauf einer Beteiligung an seinem Wassergeschäft voran. Die Finanzinvestoren CD&R, KKR und PAI hätten die nächste Bieterrunde für den Einstieg beim Portfolio mit Marken wie Perrier und San Pellegrino erreicht, berichtete die "Financial Times" unter Berufung auf Insider. Auch Platinum Equity habe Interesse an dem Geschäft bekundet. Der Verkauf des Anteils von 50 Prozent könnte den Bereich mit rund fünf Milliarden Euro bewerten. Die genannten Unternehmen lehnten eine Stellungnahme ab.

Bericht: Nestle treibt Teilverkauf von Wassergeschäft voran
16:35 Uhr

Warum der Markt auf einen fallenden Ölpreis setzt

In diesen Tagen ist oft vom Ölpreis die Rede. Doch Ölpreis ist nicht gleich Ölpreis. Für dieselbe Ölsorte gibt es viele unterschiedliche Preise - abhängig davon, wann das Öl geliefert wird. Was dahinter steckt und welche Schlüsse man daraus ziehen kann, darüber spricht Raimund Brichta mit Matthias Hüppe von der HSBC.

Warum der Markt auf einen fallenden Ölpreis setzt
16:12 Uhr

BYD ließ 2025 kräftig Federn - Gewinnrückgang

BYD

Chinas größter E-Auto-Bauer BYD hat zum ersten Mal seit vier Jahren einen rückläufigen Jahresgewinn ausgewiesen. Vor allem wegen schwacher Verkäufe auf dem Heimatmarkt sank der Nettogewinn 2025 um 19 Prozent auf 32,6 Milliarden Yuan (4,1 Milliarden Euro), wie der Automobilhersteller in einer Börsenmitteilung bekanntgab. Analysten hatten im Durchschnitt mit einem Rückgang von zwölf Prozent gerechnet. Der Umsatz des Herstellers von E- und Hybridautos stieg um 3,5 Prozent – das war das schwächste Wachstum seit sechs Jahren.

Allein im Schlussquartal 2025 sank der Gewinn im Vergleich zum Vorjahr um 38,2 Prozent. "Wir sind uns bewusst, dass der Wettbewerb in dem Segment seinen Höhepunkt erreicht hat und sich in einer brutalen K.O.-Phase befindet", sagte BYD-Chef Wang Chuanfu. Sein Unternehmen war im Jahr 2025 Chinas größter Autohersteller, fiel aber im Januar und Februar auf den vierten Platz zurück.

BYD ließ 2025 kräftig Federn - Gewinnrückgang
15:46 Uhr

Aktie von Supermarktkette stürzt ab

Lenken wir mal den Blick auf unser östliches Nachbarland: Die Aktien der polnischen Supermarktkette Dino Polska sind stark gefallen. Geringer als erwartete Margen führten dazu, dass der Gewinn des Konzerns im vierten Quartal hinter den Markterwartungen zurückblieb. Die Aktie stürzte nach der Veröffentlichung der Ergebnisse um mehr als 16 Prozent auf 33,92 Zloty ab, den niedrigsten Stand seit Oktober 2024. Im europäischen Nachmittagshandel ist Dino Polska der zweitstärkste Verlierer im europaweiten Stoxx 600 Index.

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) belief sich im vierten Quartal auf 613,5 Millionen Zloty (165,4 Millionen US-Dollar). Damit wurde eine von der polnischen Gruppe PAP Biznes erstellte Konsenserwartung von 721,2 Millionen Zloty verfehlt.

Aktie von Supermarktkette stürzt ab
15:23 Uhr

An der Wall Street zeigen die Pfeile nach unten

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(Foto: REUTERS)

Der andauernde Nahost-Konflikt hat die US-Börsen belastet. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte und der breiter gefasste S&P 500 verloren je rund ein Prozent auf 45.515 und 6417 Punkte. Der Index der Technologiebörse Nasdaq sank um 1,2 Prozent auf 21.139 Punkte. "Die Finanzmärkte bleiben schlagzeilengetrieben", sagte ein Marktanalyst.

Bei den Einzelwerten sprangen Unity Software um rund 15 Prozent in die Höhe. Der Hersteller von Videospiel-Software hatte für das erste Quartal einen vorläufigen Umsatz über den Analystenschätzungen gemeldet. Abwärts ging es hingegen bei Carnival, nachdem das Kreuzfahrtunternehmen seine Jahresgewinnprognose gesenkt hat. Höhere Treibstoffkosten vor dem Hintergrund wachsender geopolitischer Spannungen drücken auf die Margen, hieß es zur Begründung. Die Papiere verloren rund zwei Prozent. 

An der Wall Street zeigen die Pfeile nach unten
15:05 Uhr

IAB-Arbeitsmarktbarometer nach Beginn des Iran-Kriegs gedämpft

Das IAB-Arbeitsmarktbarometer hat im März den vierten Rückgang in Folge verzeichnet. Der Frühindikator des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) sank im Vergleich zum Vormonat um 0,1 Punkt auf nun 99,4 Punkte. Das European Labour Market Barometer legte im März leicht zu, blieb aber mit 99,8 Punkten weiterhin knapp unter der neutralen Marke von 100 Punkten. "Angesichts von Iran-Krieg und Ölpreisschock gibt es weiterhin keine Erholungssignale vom deutschen Arbeitsmarkt", erklärte Enzo Weber, Leiter des IAB-Forschungsbereichs.

IAB-Arbeitsmarktbarometer nach Beginn des Iran-Kriegs gedämpft
14:38 Uhr

Mit Bitcoin geht es abwärts

Bitcoin ist auf ein Zweieinhalb-Wochen-Tief gefallen, da die Anleger skeptisch sind, dass es in naher Zukunft zu einer Lösung des Iran-Konflikts kommen wird. US-Präsident Donald Trump hat eine Aussetzung der Angriffe auf die iranische Energieinfrastruktur um zehn Tage verlängert. Ein Bericht des "Wall Street Journal", wonach die USA erwägen, mehr Bodentruppen in den Nahen Osten zu entsenden, weckt jedoch Sorgen über eine mögliche Eskalation. Bitcoin fällt laut Daten der LSEG um 3,3 Prozent auf ein Tief von 66.293 US-Dollar.

Mit Bitcoin geht es abwärts
14:12 Uhr

Wall Street vor erneuten Abgaben - Dax nähert sich 22.000er-Marke

Nach den deutlichen Vortagesverlusten dürfte es zum Wochenausklang an der Wall Street weiter nach unten gehen - wenn auch mit gebremstem Tempo. Der Aktienterminmarkt deutet einen leichteren Handelsbeginn am Kassamarkt an. Die Entwicklung des Marktes ist weiter eng gekoppelt mit dem Iran-Krieg und den Ölpreisen - und die steigen wieder. Am Markt nimmt die Unsicherheit über den Fortgang des Krieges zu. Es herrscht jedoch weiterhin Skepsis, ob es tatsächlich zu einer Einigung zwischen den USA und dem Iran kommen wird, denn beide Seiten bestehen weiter auf ihren Maximalforderungen.

Am Anleihemarkt steigt die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen auf ihren höchsten Stand seit acht Monaten - getrieben von steigenden Ölpreisen und in der Folge zulegenden Inflations- und Zinserhöhungsängsten. Sie klettert um vier Basispunkte auf 4,46 Prozent. Der Anleihemarkt könnte Trump potenziell unter Druck setzen, den Krieg zu beenden, meint Analyst Matt Britzman von Hargreaves Lansdown. In Frankfurt erhöht derweil der Dax sein Minus auf 1,6 Prozent und notiert bei 22.257 Punkten.

Wall Street vor erneuten Abgaben - Dax nähert sich 22.000er-Marke
13:55 Uhr

EZB-Zinsanhebung als deutlich wahrscheinlicher eingepreist

Die Sätze am europäischen Geldmarkt ziehen wieder stärker an. Der Preis für Brent, der aktuell wichtigste Risikoindikator, steigt um zwei Prozent auf rund 110 Dollar das Fass. Die Anleger halten sich vor dem Wochenende zurück. Zwar hat US-Präsident Donald Trump die Frist für die Aussetzung von Angriffen auf den iranischen Energiesektor bis zum 6. April verlängert. Zugleich prüft das Pentagon aber laut Medienberichten die Entsendung von bis zu 10.000 zusätzlichen Bodentruppen in den Nahen Osten. Derweil wird eine Leitzinserhöhung im Euroraum im April laut der Deutschen Bank nun wieder mit einer Wahrscheinlichkeit von 73 Prozent eingepreist. Am Vortag war sie noch auf 62 Prozent gefallen.

Euro-Bargeld-mit-Geldschein-und-Banknote
(Foto: picture alliance / SZ Photo)

Tagesgeld: 1,90 - 2,10 (1,87 - 2,07), Wochengeld: 1,91 - 2,11 (1,83 - 2,13), 1-Monats-Geld: 2,00 - 2,20 (1,90 - 2,20), 3-Monats-Geld: 2,05 - 2,25 (2,10 - 2,35), 6-Monats-Geld: 2,49 - 2,58 (2,22 - 2,32), 12-Monats-Geld: 2,70 - 2,82 (2,64 - 2,76), Euribors: 26.03. 25.03. 3 Monate: 2,1350 2,1350, 6 Monate: 2,5020 2,5180, 12 Monate: 2,8200 2,8120

EZB-Zinsanhebung als deutlich wahrscheinlicher eingepreist
13:29 Uhr

CTS löst das Kursplus-Ticket - Aktie stürzt dennoch ab

Der Ticketvermarkter CTS Eventim hat bessere Geschäftszahlen als erwartet vorgelegt. Der Umsatz fiel mit 3,079 Milliarden Euro über der Prognose von 2,984 Milliarden aus. Auch das Ebitda schlug mit 584 Millionen Euro die Markterwartung von 572 Millionen. Im laufenden Jahr rechnet CTS Eventim bei einer stabilen gesamtwirtschaftlichen Entwicklung mit einem Anstieg von Gesamtumsatz und Ebitda.

Die CTS-Aktie brach trotz der ordentlichen Geschäftszahlen um 19 Prozent ein. Im Handel hieß es, der Ausblick belaste. Hier sei mehr erwartet worden, obgleich CTS für eine konservative Guidance bekannt sei. Die Kursabschläge seien übertrieben, verlautete weiter vom Frankfurter Parkett.

CTS löst das Kursplus-Ticket - Aktie stürzt dennoch ab
13:03 Uhr

Navidi: "Trump riskiert den Petrodollar"

Durch den Krieg im Nahen Osten bröckelt die Schutzmachtfunktion der USA über die Golfstaaten, wie Finanz- und US-Expertin Sandra Navidi erklärt. Sie resümiert: "Donald Trumps Wort steht für nichts mehr." 

Navidi: "Trump riskiert den Petrodollar"
12:45 Uhr

Astrazeneca erzielt Teilerfolg mit Lungenmittel 

Ein Medikamentenkandidat von Astrazeneca für Lungenerkrankungen hat in zwei fortgeschrittenen klinischen Studien das primäre Ziel erreicht. Bei der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) habe das Medikament Tozorakimab die annualisierte Rate moderater bis schwerer Verschlechterungen gesenkt, teilte der britische Pharmakonzern mit. Die COPD tritt häufig bei starken Rauchern auf.

Die Reduktion wurde demnach sowohl in der primären Population ehemaliger Raucher als auch in der Gesamtpopulation beobachtet, die ehemalige und aktuelle Raucher umfasste. Das Medikament sei im Allgemeinen gut vertragen worden und weise ein günstiges Sicherheitsprofil auf, so Astrazeneca. COPD ist die dritthäufigste Todesursache weltweit.

Astrazeneca erzielt Teilerfolg mit Lungenmittel 
12:33 Uhr

Erste Bilanz zu neuer Bahnchefin: "Es bewegt sich was"

Seit einem knappen halben Jahr ist Evelyn Palla inzwischen Vorstandschefin der Deutschen Bahn. ntv-Wirtschaftsexperte Ulrich Reitz schätzt die bisherigen Ergebnisse als gemischt ein: Er meint, mit dem Antritt Palla hätte es etwas Bewegung im Bahnsystem gegeben, aber es sei noch kein gelungener Neustart. 

Erste Bilanz zu neuer Bahnchefin: "Es bewegt sich was"
12:20 Uhr

Risikoprämien steigen vor dem Wochenende

Mit den Risikoprämien geht es am europäischen Kreditmarkt weiter kräftig nach oben. Die Anleger halten sich vor dem Wochenende zurück. Zwar hat US-Präsident Donald Trump die Frist für die Aussetzung von Angriffen auf den iranischen Energiesektor bis zum 6. April verlängert. Zugleich prüft das Pentagon aber laut Medienberichten die Entsendung von bis zu 10.000 zusätzlichen Bodentruppen in den Nahen Osten. Der Preis für Brent, der aktuell wichtigste Risikoindikator, steigt um 2 Prozent auf rund 110 Dollar das Fass.

Risikoprämien steigen vor dem Wochenende
11:57 Uhr

Dax tiefrot

Update von der Frankfurter Börse: Der deutsche Aktienmarkt hat bei weiter nervösem Handel seine Verluste ausgebaut. Der Dax verlor am Mittag 1,4 Prozent auf 22.290 Punkte. Der EuroStoxx50 fiel um 1,1 Prozent auf 5505 Stellen. Der Euro lag 0,1 Prozent schwächer bei 1,1514 US–Dollar. Ein gemischtes Bild bei den Ölpreisen: Brent sank um 2,1 Prozent auf 104,34 Dollar, WTI stieg um 3,0 Prozent auf 96,65 Dollar.

Dax tiefrot
11:42 Uhr

Kraftstoffpreise sinken, aber ...

Kurz vor dem Start der Osterreisewelle geben die Kraftstoffpreise weiter nach. Sowohl Diesel als auch Superbenzin verbilligten sich am Donnerstag im bundesweiten Tagesdurchschnitt, wie der ADAC mitteilte. Ob der Trend anhält, ist aber fraglich. Vor allem Diesel wurde deutlich günstiger und setzt seine Talfahrt nach dem Mehrjahreshoch vom Montag damit fort. Am Donnerstag kostete ein Liter 2,234 Euro, das waren 3,5 Cent weniger als am Mittwoch und 7,6 Cent weniger als noch am Montag. 

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(Foto: dpa)

Superbenzin der Sorte E10 kostete am Donnerstag 2,054 Euro pro Liter. Das waren 1,4 Cent weniger als am Mittwoch. E10 hatte sein Jahreshoch bereits am vergangenen Freitag - im Vergleich dazu ist der Preis inzwischen um 3,2 Cent gesunken. Für beide Kraftstoffe sind ihre Allzeithochs aus dem März derzeit wieder deutlich entfernt. Allerdings ist angesichts der steigenden Ölpreise zu erwarten, dass es auch an der Zapfsäule wieder teurer wird. Die ersten Preise vom Freitag deuteten bereits in diese Richtung. 

Kraftstoffpreise sinken, aber ...
11:20 Uhr

Jungheinrich kürzt Dividende - Aktie verliert kräftig

Jungheinrich hat unter anderem wegen der Veräußerung seiner Russland-Tochter im abgelaufenen Geschäftsjahr kräftige Gewinneinbußen verzeichnet. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) sei 2025 auf 228 Millionen Euro gesunken nach 434 Millionen Euro im Jahr zuvor, wie der Gabelstapler-Hersteller mitteilte. Das Management begründete den Rückgang mit der Veräußerung der russischen Tochtergesellschaft sowie Aufwendungen für das Transformationsprogramm. Bereinigt um Einmaleffekte habe sich das Ebit auf 448 Millionen Euro belaufen, bei einer Ebit-Rendite von 8,1 Prozent. Der Umsatz kletterte um zwei Prozent auf 5,5 Milliarden Euro, der Auftragseingang legte um 1,4 Prozent auf 5,4 Milliarden Euro zu.

Die Dividende wird zusammengestrichen: So sollen die Aktionäre für 2025 eine Ausschüttung in Höhe von 0,27 Euro je Stammaktie erhalten, nach 0,78 Euro ein Jahr zuvor. Die Jungheinrich-Aktie sackte um 4,4 Prozent ab.

Jungheinrich kürzt Dividende - Aktie verliert kräftig
11:02 Uhr

Lufthansa einigt sich mit Bodenpersonal – Streiks abgewendet

Bei der Lufthansa sind Streiks einer weiteren Berufsgruppe abgewendet. Das Unternehmen und die Gewerkschaft Verdi einigten sich auf einen neuen Tarifabschluss für die rund 20.000 Bodenbeschäftigten. Danach erhalten die Mitarbeiter Gehaltssteigerungen von insgesamt rund 4,6 Prozent in zwei Stufen, wie beide Seiten mitteilten. 

So erhalten die Beschäftigten von Lufthansa Technik und Lufthansa Cargo rückwirkend zum 1. Januar 2,2 Prozent mehr Geld, vom 1. März 2027 an folgt eine weitere Erhöhung um 2,4 Prozent. Die Laufzeit des Tarifvertrags beträgt 26 Monate bis Ende Februar 2028.

Lufthansa einigt sich mit Bodenpersonal – Streiks abgewendet
10:47 Uhr

Zwischen Hoffen und Angst: Was jetzt für Anleger zählt

Ein einziger Post von Donald Trump lässt den Dax innerhalb weniger Minuten nach oben schießen. Ist das der Beginn einer Erholung oder nur ein kurzer Ausreißer - und wie groß ist die Angst vor weiteren Turbulenzen? Wie die langfristigen Perspektiven aussehen und wie Anleger darauf reagieren können, diskutiert Raimund Brichta mit Paulina Michel von JP Morgan.

Zwischen Hoffen und Angst: Was jetzt für Anleger zählt
10:25 Uhr

Verkäufe aus Zentralbankreserven setzen Goldpreis zu

Der Goldpreis steht durch Verkäufe von Zentralbankreserven unter zusätzlichem Druck, meint Carsten Menke von Julius Bär. Er sagt, die Türkei habe seit Beginn des Iran-Krieges rund 54 Tonnen Gold verkauft, um die Lira zu stützen, und merkt an, dass auch Polen einen Verkauf erwäge. Unfreiwillige Verkäufe seien besorgniserregender als freiwillige Umschichtungen, da ihnen ein Element der Kontrolle fehle, sagt er. Er erwarte, dass die kurzfristige Volatilität hoch bleiben werde. Der Goldpreis im Spot-Handel notiert 1,0 Prozent höher bei rund 4428 US-Dollar je Feinunze.

Verkäufe aus Zentralbankreserven setzen Goldpreis zu
10:07 Uhr

ETFs für Einsteiger - kompakt und einfach erklärt

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Viele Anleger interessieren sich für ETFs als Baustein der langfristigen Geldanlage. Doch Begriffe wie Index, MSCI World oder thesaurierend wirken auf Einsteiger oft kompliziert. Unser kostenloses E-Paper "ETFs verstehen in 10 Minuten" erklärt die wichtigsten Grundlagen einfach und verständlich – von der Funktionsweise von ETFs bis zu den ersten Schritten beim Einstieg. Interesse? Hier geht's zum E-Paper!

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09:54 Uhr

Gesamtumsatz der Dax-Konzerne sinkt erneut

Der Gesamtumsatz der größten deutschen Börsenkonzerne ist 2025 das dritte Jahr in Folge gesunken. Er ging um 0,6 Prozent zurück, wie eine Studie der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft EY zeigt. Besonders schwach verlief das vierte Quartal mit einem Umsatzminus von 3,3 Prozent und einem Rückgang des operativen Gewinns von 14 Prozent.

Rückgänge gab es vor allem in wichtigen Auslandsmärkten: In Nordamerika sanken die Umsätze um vier Prozent, in Asien um neun Prozent. In Europa legten sie hingegen um drei Prozent zu. Zugleich sank der operative Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) der Dax-Schwergewichte um vier Prozent, wie die Studie zeigt. Bei der Umsatzberechnung wurden Deutsche Bank und Commerzbank nicht berücksichtigt, da der Umsatz bei Banken keine aussagekräftige Kennziffer ist. Banken erzielen ihre Erträge nicht durch den Verkauf von Waren, sondern vor allem durch Zins- und Provisionsgeschäfte.

Gesamtumsatz der Dax-Konzerne sinkt erneut
09:30 Uhr

Ölpreise reagieren auf Verschiebung von US-Ultimatum

Die Ölpreise geben nach der Verschiebung des US-Ultimatums an den Iran leicht nach, bleiben aber angesichts der Inflationssorgen auf hohem Niveau. Am Rohstoffmarkt verbilligt sich die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee um 0,9 Prozent auf 107,04 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI notiert 1,0 Prozent schwächer bei 93,57 Dollar. Die Sorge vor einer Ausweitung des Krieges zu einem Bodenkonflikt und einer anhaltenden Blockade der Straße von Hormus stützt die Preise weiterhin. 

Ölpreise reagieren auf Verschiebung von US-Ultimatum
08:57 Uhr

Anlegerfokus bleibt auf Chip-Riesen

Bei den Einzelwerten stehen in Seoul die Index-Schwergewichte Samsung Electronics und SK Hynix im Fokus. Hier kommt es zu einer Stabilisierung nach den kräftigen Vortagesverlusten. Google hat einen neuen Komprimierungsalgorithmus entwickelt, der die Speicheranforderungen großer Sprachmodelle erheblich senken könnte, hieß es. Eine größere Akzeptanz der Technologie könnte die KI-gestützte Nachfrage nach fortschrittlichen Speicherchips beeinträchtigen. Während sich die Aktie von Samsung Electronics um 0,4 Prozent erholt, geht es für SK Hynix um weitere 0,6 Prozent nach unten.

Anlegerfokus bleibt auf Chip-Riesen
08:38 Uhr

Kommt der große "Sell-off"?

Europas Börsen dürften mit Aufschlägen in den Handel starten. Weiterhin gibt es mit dem Krieg im Nahen Osten praktisch nur ein Thema. US-Präsident Donald Trump setzt die Angriffe auf den Energiesektor Irans für 10 Tage aus, damit Friedensverhandlungen stattfinden können. Trumps bisherige Frist wäre heute abgelaufen. "Auf Ersuchen der iranischen Regierung möge diese Erklärung als Bestätigung dienen, dass ich die Zerstörung von Energieanlagen um zehn Tage bis Montag, den 6. April 2026, um 20 Uhr Eastern Time, aussetze", so Trump. Er sagte, die Gespräche liefen und "sie verlaufen sehr gut."

"Donald Trump hat sein Ultimatum erneut verlängert. Das zeigt, wie sehr die USA den Krieg beenden und eine Verhandlungslösung erreichen wollen. Es zeigt aber auch, dass sich die Verhandlungen wohl alles andere als einfach gestalten", sagen die Marktexperten von QC Partners. Für die Börsen bedeute die noch längere Frist, dass die Unsicherheit noch einige Zeit hoch bleiben werde. Die Chancen stünden allerdings gut, dass der ganz große "Sell-off" zumindest während des laufenden Ultimatums ausbleiben werde. "Denn solange die Chance auf Frieden lebt, werden nur wenige bereit sein, ihre Aktien zu jedem Kurs auf den Markt zu werfen."

Kommt der große "Sell-off"?
08:20 Uhr

Kräftige Gehaltsaufschläge für Dax-Chefs

Für die meisten Vorstandschefs der 40 Dax-Konzerne war 2025 ein gutes Jahr. 26 von ihnen erhielten für 2025 - teilweise deutlich - mehr Geld, nur neun mussten Abstriche machen, wie aus den Vergütungsberichten der Unternehmen hervorgeht, die Reuters auswertete. Fünf kamen erst im Lauf des Jahres ins Amt. Den größten Sprung machte Deutsche-Bank-Chef Christian Sewing. Bei ihm wurden zum ersten Mal Langfrist-Boni fällig, die er seit seinem Amtsantritt 2018 zugesprochen bekommen hatte. Das trieb seine "gewährte und geschuldete Vergütung" auf fast 15,7 von 6,1 Millionen Euro.

Sewing sprang damit auf Platz zwei hinter SAP-Chef Christian Klein, der zwar Abstriche machen musste, mit gut 16,2 von zuvor 19,0 Millionen Euro aber die Spitzenposition verteidigte. Auf Platz drei rückte Siemens-Chef Roland Busch vor, der auf 12,3 von 9,4 Millionen Euro kam.

Kräftige Gehaltsaufschläge für Dax-Chefs
08:02 Uhr

Meta investiert Milliardensumme in KI-Rechenzentrum

Meta investiert zehn Milliarden Dollar in sein KI-Rechenzentrum in El Paso und damit mehr als sechsmal so viel wie ursprünglich geplant. Ziel sei es, bis zur geplanten Eröffnung im Jahr 2028 eine Kapazität von einem Gigawatt zu erreichen, teilte der Social-Media-Konzern mit. Im Oktober hatte das Unternehmen noch eine Investition von 1,5 Milliarden Dollar zugesagt. Es handelt sich um das 29. Rechenzentrum von Meta weltweit und das dritte im Bundesstaat Texas. Anwendungen der Künstlichen Intelligenz (KI) benötigen für Training und Betrieb eine hohe Rechenleistung, die in spezialisierten und energieintensiven Anlagen bereitgestellt wird.

Meta investiert Milliardensumme in KI-Rechenzentrum
07:44 Uhr

"Markt jagt den Schlagzeilen hinterher"

Mit leichten Abgaben zeigen sich die asiatischen Aktienmärkte am letzten Handelstag der Woche. Doch erholen sich die Indizes deutlich von anfänglichen Verlusten, als die schwachen US-Vorgaben belastet hatten. Auslöser für diese Entwicklung sind Aussagen von US-Präsident Donald Trump. Dieser hat die Angriffe auf den Energiesektor Irans für 10 Tage ausgesetzt, damit Friedensverhandlungen stattfinden können. Trumps bisherige Frist wäre am Freitag abgelaufen. Gleichwohl herrscht weiter Skepsis, ob es tatsächlich eine Einigung zwischen den USA und dem Iran geben wird, denn beide Seiten bleiben bislang bei ihren Maximalforderungen. Die Unsicherheit bleibt damit hoch, heißt es.

Der Kospi in Seoul verliert aktuell 0,4 Prozent, nachdem er zu Handelsbeginn noch knapp 3 Prozent im Minus gelegen hatte. Auch der Nikkei in Tokio erholt sich von anfänglichen Abgaben und liegt nur noch 0,1 Prozent im Minus. An den chinesischen Märkten geht es für den Shanghai Composite um 1,3 Prozent nach unten und der Hang-Seng-Index verliert 2,2 Prozent.

Die Ölpreise kommen leicht zurück. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent reduziert sich um 0,4 Prozent auf 107,61 Dollar. Der Markt steht den Bemühungen der USA, ein Ende des Konflikts mit dem Iran auszuhandeln, weiterhin skeptisch gegenüber. Das Säbelrasseln der vom Iran unterstützten Huthi im Jemen, die während des Krieges zwischen Israel und der Hamas die Schifffahrt im Roten Meer angegriffen haben, sei nicht hilfreich, meint Robert Yawger von Mizuho. "Die Saudis transportieren derzeit 4 Millionen Barrel pro Tag aus dem Roten Meer. Wenn das wegfällt, sind wir wieder da, wo wir angefangen haben, als 16 bis 18 Millionen Barrel ausfielen." Unterdessen "jagt der Markt den Schlagzeilen hinterher", fügt er hinzu. "Wenn Verhandlungen wahrscheinlicher erscheinen, wird der Markt nachgeben, wenn es so aussieht, als würde es sich noch viel länger hinziehen, dann steigt der Markt."

"Markt jagt den Schlagzeilen hinterher"
07:30 Uhr

Fed-Bilanz kann um Billionen-Summe schrumpfen

Die US-Notenbank Fed könnte ihre billionenschwere Bilanz nach Einschätzung von Fed-Gouverneur Stephen Miran in den kommenden Jahren deutlich zusammenstreichen. Ein Abbau um eine bis zwei Billionen Dollar sei möglich, sagte Miran. Dies würde der Zentralbank in künftigen Krisen mehr Handlungsspielraum geben und könnte zudem niedrigere Leitzinsen ermöglichen. Wer behaupte, eine Verkleinerung der Bilanz sei unmöglich, dem fehle schlichtweg die Vorstellungskraft.

Um die Nachfrage des Finanzsystems nach Liquidität zu verringern, schlug Miran unter anderem vor, Liquiditätsvorschriften zu lockern und der Nutzung von Fed-Kreditfazilitäten den Makel einer Notmaßnahme zu nehmen. Der Abbau der aktuell 6,7 Billionen Dollar schweren Bilanz solle über mehrere Jahre passiv durch auslaufende Wertpapiere und nicht durch aktive Verkäufe erfolgen. "Ich würde ein langsames Tempo beim Abbau anraten, um sicherzustellen, dass der Privatsektor alle von unserer Bilanz abgestoßenen Papiere aufnehmen kann", erklärte der Notenbanker.

Fed-Bilanz kann um Billionen-Summe schrumpfen
07:09 Uhr

Iran-Krieg erhöht Inflationsrisiken

Der Krieg im Iran verschiebt nach Einschätzung von Fed-Gouverneurin Lisa Cook das Gleichgewicht der Risiken für die US-Notenbank stärker in Richtung Inflation. Die Risiken für die beiden Ziele der Fed - Preisstabilität und Vollbeschäftigung - hielten sich zwar weitgehend die Waage, die Gefahr einer anziehenden Teuerung sei aufgrund des Konflikts derzeit jedoch größer, sagte Cook. Der Krieg könne erhebliche Auswirkungen auf die Verbraucherpreise haben. Die Notenbank habe sich eigentlich ihrem Inflationsziel von zwei Prozent angenähert, erklärte Cook weiter. Die verhängten Zölle hätten sie jedoch von diesem Kurs abgebracht, und die aktuelle Entwicklung im Iran werfe sie noch weiter zurück. Die Unsicherheit habe insgesamt zugenommen.

Iran-Krieg erhöht Inflationsrisiken
06:53 Uhr

Nahost-Krieg belastet Asien-Börsen

Die anhaltende Eskalation im Nahost-Krieg behält die asiatischen Börsen fest im Griff. In Tokio gibt der Nikkei-Index 0,3 Prozent auf 53.446,35 Punkte nach, während der breiter gefasste Topix 0,3 Prozent höher bei 3652,88 Zählern notiert. Die chinesischen Börsen zeigen sich widerstandsfähiger: Der Shanghai Composite gewinnt 0,3 Prozent auf 3899,12 Stellen. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen steigt 0,4 Prozent auf 4495,52 Punkte.

Die Hoffnung auf eine baldige Waffenruhe schwindet, nachdem der Iran einen US-Vorschlag zur Beendigung des Konflikts als einseitig zurückgewiesen hatte. US-Präsident Donald Trump hatte zuvor sein Ultimatum für Angriffe auf iranische Kraftwerke um zehn Tage verschoben. "Die Schlagzeilen aus dem Nahen Osten werden am Wochenende nicht abreißen, sodass wir von einer weiteren risikoscheuen Woche ausgehen können", sagt Analyst Sean Callow von ITC Markets. In Japan plant das Industrieministerium derweil, die Kohleverstromung auszuweiten, um drohende Engpässe bei Flüssiggas-Importen abzufedern.

Analysten der Bank Citi warnen, dass Asien wegen seiner Abhängigkeit von importierten Brennstoffen besonders starkem Gegenwind ausgesetzt sei. Südkorea verhängte bereits ein Exportverbot für Naphtha, weshalb der Chemiekonzern LG Chem Anlagen vorübergehend schließen musste. Dies macht die rohstoffabhängigen Märkte wie Japan und Südkorea zu den Verlierern der Woche.

Nahost-Krieg belastet Asien-Börsen
06:34 Uhr

Chinas Industriegewinne steigen kräftig

Die Gewinne der chinesischen Industrieunternehmen sind zu Beginn des Jahres 2026 kräftig gestiegen. Es sind Anzeichen für eine Erholung der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt, auch wenn der Krieg in Nahost das globale Wachstum derzeit bedroht. Wie das nationale Statistikamt mitteilte, kletterten die Gewinne in den ersten beiden Monaten des Jahres im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 15,2 Prozent. Im gesamten vergangenen Jahr hatte das Plus 0,6 Prozent betragen. Die Daten umfassen Unternehmen mit einem Jahresumsatz aus ihrem Hauptgeschäft von mindestens 20 Millionen Yuan (2,90 Millionen Dollar).

Chinas Industriegewinne steigen kräftig
06:17 Uhr

Das ist los im frühen Devisenhandel

Am Devisenmarkt bleibt der US-Dollar als sicherer Hafen gefragt, auch wenn er zum Yen leicht nachgibt. Im asiatischen Handel verliert der Dollar 0,1 Prozent auf 159,57 Yen. Zur chinesischen Währung legt er leicht auf 6,9128 Yuan zu, und zur Schweizer Währung rückt er etwas auf 0,7951 Franken vor. Parallel dazu bleibt der Euro fast unverändert bei 1,1538 Dollar und zieht um 0,1 Prozent auf 0,9175 Franken an. Marktbeobachter rechnen mit Interventionen, sollte der Yen die Marke von 160 pro Dollar erreichen. 

Das ist los im frühen Devisenhandel
06:00 Uhr

Für Anleger wird es heute sehr interessant

Zur Wochenmitte hat der Dax noch knapp unter der 23.000er-Marke geschlossen. Das gestrige Geschäft beendete der deutsche Börsenleitindex dann mit 22.613 Zählern. Ein Tagesminus von 1,5 Prozent. Und dennoch deutet sich ein Wochenplus an. Allerdings ist nach wie vor eine große Unsicherheit im Markt, getriggert vom Iran-Krieg und der Achterbahnfahrt bei den Ölpreisen.

Die turbulent gestartete Handelswoche endet terminlich betrachtet ruhig, aber für Anleger durchaus interessant. Denn der Bundestag will eine grundlegende Reform der staatlich geförderten privaten Altersvorsorge beschließen. Die seit 2002 bestehende Riester-Rente wird durch ein neues System abgelöst, das renditestärker, einfacher und kostengünstiger sein soll. Kern der Reform ist die Abkehr von starren Beitragsgarantien, um höhere Renditen am Kapitalmarkt zu ermöglichen. Zudem werden die staatliche Förderung vereinfacht, der Kreis der Förderberechtigten auf Selbstständige erweitert und die Zulagen für Familien erhöht. Erstmals soll auch ein öffentlicher Träger neben privaten Finanzinstituten ein Altersvorsorgedepot anbieten. Die neuen Regelungen sollen zum 1. Januar 2027 in Kraft treten.

Die komplette Wirtschaftsterminübersicht für diese Woche finden Sie hier.

Für Anleger wird es heute sehr interessant