Dienstag, 03. November 2020Der Börsen-Tag

17:41 Uhr

300-Punkte-Plus: Dax schaltet in den Rally-Gang

Den deutlichen Gewinnen vom Wochenauftakt lässt der deutsche Aktienmarkt am Dienstag einen weiteren kräftigen Aufschlag folgen: Der Dax beschließt den Handel mit einem Plus von 2,6 Prozent und 12.089 Punkten. Damit summiert sich der Wochengewinn bislang auf 4,6 Prozent. In der Vorwoche hatte der deutsche Börsenleitindex allerdings auch knapp neun Prozent eingebüßt.

"Professionelle Anleger waren kaum unterwegs am Markt", kommentiert ntv-Börsenkorrespondentin Corinna Wohlfeil. Sie verweist darauf, dass die Investoren erst einmal die US-Präsidentschaftswahl abwarten wollten. Hauptsache dabei sei ein "klares Ergebnis", unterstreicht sie. Alle anderen Themen, so auch die Coronavirus-Pandemie oder der Terroranschlag in Wien, seien vorübergehend in den Hintergrund gerückt.

Zu den größten Gewinnern im Dax zählen MTU, Infineon und die in der Vorwoche unter die Räder gekommene SAP-Aktie: Alle legen mehr als vier Prozent zu. Auf der Verliererseite liegen Bayer vorn. Der Konzern hat mit seinen Zahlen nicht überzeugen können.

Dax
Dax 13.212,66

17:05 Uhr

Heidelbergcement befreit sich aus Abwärtstrend

Heidelbergcement liegen mit rund vier Prozent Plus bei etwa 53,50 Euro an der Gewinnerspitze im Dax. Bereits zum Wochenauftakt hatten sie zu den größten Dax-Gewinnern gehört. Mit dem erneuten Kursanstieg haben sie nun nach der 200-Tage-Linie bei 50 Euro auch den Abwärtstrend bei 52,50 Euro überwunden. Damit ist aus technischer Sicht der Weg zum Oktober-Hoch bei 57,96 Euro frei, wie Marktanalyst Thomas Bopp vom Magazin Traders' sagt.

Heidelbergcement
Heidelbergcement 59,80

16:51 Uhr

Biden-Sieg: Cannabis-Aktien gehen "high"

Die Hoffnung auf einen Wahlsieg des Demokraten Joe Biden bei der Präsidentenwahl in den USA beflügelt die Aktien von Cannabis-Unternehmen. Die Papiere von Firmen wie Tilray, Cronos, Sundial, Aurora Cannabis oder Canopy Growth legen zwischen drei und 15 Prozent zu. "Wir gehen davon aus, dass die Entkriminalisierung unter Biden und einer Vizepräsidentin Kamala Harris vorangetrieben wird", so die Experten des Analysehauses Sentieo. Harris hatte angekündigt, dass die Demokraten sich für eine Entkriminalisierung auf nationaler Ebene einsetzen.

16:25 Uhr

Enttäuschender Ausblick lastet auf Paypal-Aktien

Anleger reagieren mit Enttäuschung auf den Ausblick des US-Online-Zahlungsdienstes Paypal. Die Aktien geben knapp vier Prozent nach.

Paypal
Paypal 169,06

Das Unternehmen profitiert zwar von der Corona-Pandemie, in der viel mehr Menschen im Internet bestellen, und steigerte Gewinn und Umsatz kräftig. Für das laufende vierte Quartal sagte es aber weniger Gewinn voraus als von Analysten erwartet. Firmenchef Dan Schulman begründete das mit Unsicherheiten im Zusammenhang mit der Pandemie und ihren Auswirkungen auf die Konjunktur. Dazu komme die US-Wahl sowie die Furcht vor sozialen Unruhen. Dennoch hoben mehrere Brokerhäuser ihre Kursziele für Paypal an. Die Zahlen zum dritten Quartal bestätigten, dass das Unternehmen von der zunehmenden Beliebtheit des Onlinegeschäfts in der Pandemie profitiere, schrieben Experten von Evercore ISI.

15:44 Uhr

Wall Street setzt auf klaren Wahlausgang - und Gewinne

Mit Gewinnen ist die Wall Street am Dienstag in den Handelstag der US-Präsidentschaftswahl gestartet. Laut Umfragen besitzt der demokratische Herausforderer Joe Biden weiterhin einen komfortablen Vorsprung vor US-Präsident Donald Trump. Doch ob es wirklich zu einem Sieg reicht, wird von vielen Faktoren abhängen. Nicht zuletzt, ob der Amtsinhaber eine Niederlage akzeptieren wird. Die Sorge vor "chaotischen Verhältnissen" in den Tagen nach der Wahl geht weiter um, so ein Beobachter. Zudem fragt sich, wann ein belastbares Ergebnis feststeht. Der Dow-Jones-Index gewinnt 1,2 Prozent auf 27.236 Punkte. Der S&P-500 legt 0,9 Prozent zu, der Nasdaq-Composite steigt 0,5 Prozent.

"Der Markt sieht einen Biden-Sieg als den sichersten Weg, um die Covid-19-Pandemie zu besiegen und einen positiven Ausgang der Konjunkturgespräche zu erreichen", sagt Analyst Paul Sandhu von BNP Paribas Asset Management. "Sollten die Demokraten als Gewinner aus der Wahl hervorgehen, dann könnte die Regierung weitere 3 Billionen Dollar ausgeben, um die US-Wirtschaft zu stärken", so Stephane Monier, Chief Investment Officer bei Lombard Odier. Das verleihe der in den vergangenen Wochen abgeschwächten Aktienmarktrally neuen Schwung.

15:28 Uhr

Weltgrößter Börsengang überraschend abgesagt

Zwei Tage vor dem geplanten weltgrößten Börsengang macht die Börse Shanghai dem Zahlungsabwickler Ant Group einen Strich durch die Rechnung. Der Konzern werde vorerst nicht im Segment "Star Board" gelistet, teilt der Betreiber mit. Das Unternehmen erfülle wegen veränderter Regularien die Offenlegungspflichten wohl nicht. Ant wollte am Donnerstag gleichzeitig an den Börsen Shanghai und Hongkong debütieren. Mit einem Emissionsvolumen von 37 Milliarden Dollar würde die Tochter des chinesischen Amazon-Rivalen Alibaba den Ölkonzern Saudi Aramco vom Thron der weltweit größten Börsengänge stoßen.

15:05 Uhr

Biden-Sieg: Wie reagieren Öl-Werte?

Ungeachtet eines möglichen Siegs von Joe Biden bei der US-Wahl liegen die Öl-Aktien am Dienstagnachmittag weiter stramm auf Erholungskurs. Mit 2,7 Prozent Plus gehört ihr Stoxx-Branchenindex zu den größten Gewinnern. "Die Branche hat im Vorfeld der neuen Lockdowns stark nachgegeben, von daher sind die Titel richtig billig", sagt ein Händler. Biden wolle zwar raus aus dem Öl, auch dieser langfristige Strukturumbruch dürfte mit ähnlichen Entscheidungen in Europa aber schon mehr oder weniger in den derzeit niedrigen Kursen enthalten sein.


14:41 Uhr

Luxus sells? Ferrari spart sich zu höherem Gewinn

Der italienische Sportwagenbauer Ferrari hat seinen Betriebsgewinn im dritten Quartal dank Einsparungen gesteigert. Das operative Ergebnis (Ebitda) kletterte um 6,4 Prozent auf 330 Millionen Euro, wie Ferrari mitteilt. Der Umsatz hingegen sank - auch in Folge weniger ausgelieferter Wagen - um drei Prozent auf 888 Millionen Euro. Ferrari gibt sich aber zuversichtlich, die im August wegen der Corona-Krise gesenkte Jahresprognose am oberen Ende der Spanne zu erfüllen. Das Unternehmen rechnet mit einem Betriebsergebnis von rund 1,125 Milliarden Euro. Die Aktien klettern fast vier Prozent.

Ferrari
Ferrari 176,50

13:23 Uhr

Nach 700-Punkte-Plus: Neues Dax-Ziel steht fest

Nach der 12.000er Marke ist die 200-Tage-Linie aus technischer Sicht das nächste Erholungsziel für den Dax. Sie liegt bei 12.117 Punkten. Bei einem nachhaltigen Anstieg über den gleitenden Durchschnitt würde sich die technische Lage weiter entspannen. "So schnell es in der vergangenen Woche nach unten ging, so schnell geht es nun wieder hoch", so ein Marktteilnehmer mit Blick darauf, dass der Dax seit dem Verlaufstief vom Freitag zeitweise schon wieder 700 Punkte aufgeholt hat. "Der Markt setzt darauf, dass es nach der Wahl in den USA ein Konjunkturpaket gibt, unabhängig davon wer gewinnt", sagt der Marktteilnehmer weiter. Besonders gefragt sind deshalb auch zyklische Aktien.

12:59 Uhr

Primark-Mutter pocht auf Filialgeschäft

Die Mutter der Billigkaufhauskette Primark, AB Foods, hält trotz des allgemeinen Trends zum Online-Shoppen an ihrer Ausrichtung auf das Filialgeschäft fest. "Was wir bei Primark gesehen haben, ist, dass Menschen, die einkaufen können, lieber bei uns einkaufen als online", sagt Firmenchef George Weston. Mehr als die Hälfte der Primark-Hauptkunden hätten während der Filialschließungen zur Eindämmung der Pandemie nichts online gekauft und lieber auf die Wiedereröffnung der Geschäfte gewartet. "Das ist meiner Meinung nach eine sehr beruhigende Statistik", sagte der Manager.


12:41 Uhr

Wall Street wählt Gewinne

Mit Aufschlägen dürfte die Wall Street in den letzten Handelstag vor dem Ergebnis der US-Präsidentschaftswahl starten. Laut den Umfragen besitzt der demokratische Herausforderer Joe Biden weiterhin einen komfortablen Vorsprung vor US-Präsident Donald Trump. Doch ob es wirklich zu einem Sieg reicht, wird von vielen Faktoren abhängen. Nicht zuletzt, ob der Amtsinhaber eine Niederlage akzeptieren wird. Die Sorge vor "chaotischen Verhältnissen" in den Tagen nach der Wahl geht weiter um, so ein Beobachter.

"Der Markt sieht einen Biden-Sieg als den sichersten Weg, um die Covid-19-Pandemie zu besiegen und einen positiven Ausgang der Konjunkturgespräche zu erreichen", sagt Analyst Paul Sandhu von BNP Paribas Asset Management. "Sollten die Demokraten als Gewinner aus der Wahl hervorgehen, dann könnte die Regierung weitere 3 Billionen Dollar ausgeben, um die US-Wirtschaft zu stärken", so Stephane Monier, Chief Investment Officer bei Lombard Odier. Das verliehe der in den vergangenen Wochen abgeschwächten Aktienmarktrally neuen Schwung, ergänzt der Teilnehmer.

12:01 Uhr

"Zwei Faktoren treiben den Dax"

Der deutsche Aktienmarkt präsentiert sich den zweiten Handelstag der Woche sehr freundlich: Der Dax notiert am Mittag 1,9 Prozent fester bei 12.019 Punkten, nachdem er am Montag bereits zwei Prozent zulegen konnte. "Zwei Faktoren treiben den Dax", kommentiert ntv-Börsenkorrespondentin Katja Dofel. Sie verweist zunächst darauf, dass an vielen Anlegern der Nach-Corona-Aufschwung vorbeigegangen sei, sie auf einen Rücksetzer zum Einstieg gewartet hätten. "Nach den deutlichen Verlusten in der Vorwoche ist dieser nun da", so Dofel. Daneben spiele aber auch das Thema US-Wahl eine Rolle am Markt: "Die Investoren spekulieren auf ein klares Wahlergebnis in den USA - und auch auf einen Präsidenten Joe Biden", unterstreicht Dofel. Darauf deuteten zumindest Kursgewinne einzelner Branchen hin, die bislang von der Zollpolitik Washingtons ausgebremst worden seien.

11:33 Uhr

Saudi Aramco zahlt 18,75 Milliarden Dollar Quartals-Dividende trotz Gewinneinbruch

Aufgrund niedrigerer Rohölpreise und geringerer Absatzmengen infolge der Coronavirus-Pandemie hat der weltgrößte Ölkonzern Saudi Aramco im dritten Quartal einen Gewinneinbruch verzeichnet. Der Nettogewinn schrumpfte um 44,6 Prozent auf 44,21 Milliarden Rial, was etwa zehn Milliarden Euro entspricht, teilt Saudi Aramco mit. Grund seien auch niedrigere Margen im Raffinerie- und Chemiebereich. "Wir haben wegen der höheren Wirtschaftsaktivität erste Anzeichen einer Erholung im dritten Quartal gesehen, trotz des Gegenwinds, dem die globalen Energiemärkte ausgesetzt sind", sagt der Saudi-Aramco-Chef Amin Nasser. Für das Quartal will der Konzern 18,75 Milliarden Dollar an Dividenden ausschütten, im Gesamtjahr 75 Milliarden Dollar, die zum Teil in die Taschen des saudischen Staates fließen.

11:10 Uhr

150-Prozent-Kursplus: Hellofresh drehen

Nach einem positiven Start drehen Hellofresh ins Minus und liegen nun 3,5 Prozent hinten. Die Geschäftszahlen enthalten nach Einschätzung aus dem Handel nichts Überraschendes, genauso wenig wie der bestätigte Ausblick. Es überrasche daher auch nicht, dass angesichts eines Kursaufschlags von über 150 Prozent seit Jahresbeginn leichte Gewinnmitnahmen einsetzten. Wie die DZ Bank anmerkt, lässt der jüngste Anstieg der Corona-Fallzahlen eine Fortsetzung der Sonderkonjunktur in den kommenden Monaten erwarten. "Eine Lockerung der Infektionsschutzmaßnahmen und die (flächendeckende) Bereitstellung von Impfstoffen oder therapeutischer Medikamente könnten den Boom aber früher als erwartet beenden. Sobald sich die Marktteilnehmer wieder auf die langfristigen Perspektiven des Geschäftsmodells konzentrieren, könnten Bedenken hinsichtlich der Neukundengewinnung und deren Kosten den Aktienkurs belasten", warnen die Analysten.

Hellofresh
Hellofresh 46,58

10:43 Uhr

"Traders Market"? Dax krallt sich die 12.000

Der Dax nimmt im Vormittagshandel die psychologisch wichtige 12.000er Marke. Der deutsche Börsenleitindex notiert 213 Punkte oder 1,8 Prozent höher bei 12.002 Zählern. Am Montag war er bei 11.788 Punkten aus dem Handel gegangen. Marktteilnehmer spricht von einem "Traders Market". Die Aufschläge seien rein technischer Natur und nicht etwa auf strategische Neupositionierungen zurückzuführen, heißt es von Händlerseite.

10:33 Uhr

Analysten schieben Vossloh und pbb an

Die Deutsche Pfandbriefbank (pbb) profitiert von einer Hochstufung der Deutschen Bank. Ime Papiere legen 6,8 Prozent zu. Die Deutsche-Bank-Experten hoben ihre Einschätzung auf "Buy" von "Hold" an und setzten das Kursziel herauf auf acht von zuvor sechs Euro. Auch die Aktien des Verkehrstechnikkonzerns Vossloh ziehen an: vier Prozent. Die Experten von Berenberg hoben ihre Einstufung auf "Buy" von "Hold" an.

 

10:11 Uhr

190-Punkte-Plus: Dax knöpft sich die 12.000 vor

Der Dax baut am Vormittag seine Gewinne weiter aus. Er legt rund 1,6 Prozent zu und notiert mit 11.980 Punkten wieder nahe der 12.000er Marke. Das Tageshoch markiert er bislang bei 11.997 Zählern. "Die vergangene Woche ist schlecht verlaufen, der letzte Monat ebenso. Viele Anleger hoffen auf einen Einstieg", kommentiert ntv-Börsenkorrespondentin Katja Dofel. Sie verweist auch auf die US-Wahl: "Offensichtlich positionieren sich die Anleger für einen klaren Wahlsieg, für einen klaren Wahlsieg Joe Bidens." Darauf ließen die steigenden Kurse bei Auto- und Stahlwerten schließen, so Dofel.

09:48 Uhr

Weitere US-Sanktionen? Türkische Lira fällt auf Tiefststand

Die türkische Lira fällt am US-Wahltag auf ein Rekordtief. Der Dollar steigt im Gegenzug auf 8,4470 Lira. Analysten gehen davon aus, dass es nach einem Wahlsieg des demokratischen Herausforderers Joe Biden zu weiteren Spannungen zwischen den Regierungen in Ankara und Washington kommen könnte.

09:06 Uhr

Dax-Bullen bleiben am Zug

Mit einem Plus von zwei Prozent startet der Dax in die neue Handelswoche - und am Dienstag klettern die Kurse zum Auftakt zunächst weiter: Der Dax gewinnt 0,6 Prozent auf 11.853 Punkte. "Die Anleger scheinen auf einen klaren Wahlausgang in den USA zu setzen", kommentiert ntv-Börsenkorrespondentin Katja Dofel. Sie verweist auf positive Vorgaben aus Asien und von der Wall Street. Am Montag hatte der Dax bei 11.788 Zählern geschlossen.

08:41 Uhr

53 Prozent: Lenovo überrascht mit Gewinnsprung

Der weltgrößte Computerhersteller Lenovo hat mitten in der Corona-Krise einen Gewinnsprung hingelegt. Das Nettoergebnis kletterte im abgelaufenen Quartal um 53 Prozent auf 310 Millionen Dollar, wie das chinesische Unternehmen mitteilte. Dies war deutlich mehr als von Analysten erwartet. Der Umsatz legte um sieben Prozent auf 14,5 Milliarden Dollar zu. Lenovo, in Deutschland vor allem für den Aldi-Lieferanten Medion bekannt, profitiert vom vermehrten Arbeiten im Homeoffice, was in vielen Haushalten für Technik-Neuanschaffungen sorgte.

Lenovo
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08:05 Uhr

Bayer tief im Minus

Milliardenschwere Abschreibungen im Agrargeschäft haben Bayer im dritten Quartal einen Verlust eingebrockt. Unter dem Strich schrieb das Leverkusener Unternehmen ein Minus von 2,7 Milliarden Euro nach einem Gewinn von einer Milliarde Euro vor Jahresfrist. Das bereinigte Betriebsergebnis (Ebitda) fiel um mehr als ein Fünftel auf knapp 1,8 Milliarden Euro, wie der Pharma- und Agrarchemiekonzern mitteilte. Analysten hatten mit mehr gerechnet. Der Umsatz sank um 13,5 Prozent auf 8,5 Milliarden Euro, währungsbereinigt stand ein Rückgang von gut fünf Prozent zu Buche.

Bayer
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Bayer bekräftigte seine bereits im Sommer gesenkten Jahresziele. Der Vorstand rechnet demnach mit einem währungsbereinigten Umsatzanstieg von bis zu einem Prozent auf 43 Milliarden bis 44 Milliarden Euro und einem bereinigten Betriebsgewinn von 12,1 (Vorjahr: 11,5Milliarde ) Milliarden Euro.

07:24 Uhr

Dax beginnt freundlich - doch Turbulenzen drohen

Anleger rechnen mit deinem freundlichen Start des Börsenhandels am Tag der US-Wahl. bereits zu Wochenbeginn hatte das Börsenbarometer DAX noch massiben Verlisten in der jüngsten Vergangenheit zwei Prozent aufgeholt. Allerdings regiert die Vorsicht: Die Börse stehe vor turbulenten Tagen und es drohten Kursverwerfungen, warnte Analyst Timo Emden von Emden Research. "Die größte Furcht bleibt ein knappes Wahlergebnis und ein mögliches verbundenes Chaos."

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Mittelfristig werde der erwartete Erdrutschsieg, mit dem die Demokraten mit Joe Biden das Weiße Haus sowie beide Kammern des US-Kongresses erobern, den Aktien allerdings Auftrieb geben, prognostiziert Michael Jensen, Geschäftsführer beim Vermögensverwalter Moventum. In diesem Fall könne mit einem umfangreichen Konjunkturpaket zur Abfederung der Coronavirus-Belastungen gerechnet werden.

Wegen der US-Wahl rücken die anstehenden Konjunkturdaten und Firmenbilanzen in den Hintergrund. Auf dem Terminplan stehen unter anderem die Auftragseingänge langlebiger US-Güter. Außerdem öffnen Firmen wie der Pharma- und Agrarchemiekonzern Bayer und der Modemacher Hugo Boss ihre Bücher.

07:22 Uhr

Evonik stemmt sich recht erfolgreich gegen Corona-Krise

Evonik hat im dritten Quartal wie andere Chemiekonzerne auch der Corona-Krise ein gutes Stück weit getrotzt. Der Umsatz fiel zwar im Jahresvergleich um ein Zehntel auf 2,9 Milliarden Euro, wie das Unternehmen mitteilte. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) ging indes nur um vier Prozent auf 519 Millionen Euro zurück. Der Konzern profitierte von Einsparungen sowie guten Geschäften mit Produkten für Hygieneanwendungen und für die Bauwirtschaft. Das Management bleibt angesichts der Virus-Pandemie aber weiter vorsichtig. Den Mitte Oktober konkretisierten Jahresausblick bestätigte Konzernchef Christian Kullmann nun.

07:00 Uhr

Asien im Plus - Ruhe an Corona-Front als Vorteil

Unmittelbar vor den US-Präsidentschaftswahlen zeigt sich eine klare Mehrheit der Börsen in Ostasien und Australien mit Aufschlägen. Während in Japan der Handel wegen des "Tages der Kultur" ruht, handeln vor allem die Börse in Sydney sehr fest.

Die australische Notenbank hat ihre Leitzinsen auf Rekordtief gesenkt und quantitative Lockerungen für sechs Monate beschlossen. Die Renditen am lokalen Anleihemarkt sinken im Verbund mit dem Austral-Dollar. An der Börse steigt der S&P/ASX-200 um zwei Prozent. Alle Sektoren schlossen im Plus - angeführt von einem 5,3-prozentigen Aufschlag der Energietitel.

An den chinesischen Börsen geht es ebenfalls nach oben: Shanghai meldet Aufschläge von 1,1 Prozent, Shenzhen etwas weniger und Hongkong von knapp über 2 Prozent. Wegen der zweiten Coronavirus-Welle in Europa und den USA flössen Gelder derzeit verstärkt nach China, heißt es. Auch in Südkorea steigt das Börsenbarometer Kospi mit 1,6 Prozent recht deutlich - angeführt von Chemie- und Ölraffineriewerten.