Der Börsen-Tag
8. Januar 2018
imageMit Max Borowski
Zum Archiv
17:19 Uhr

Bis zu 55 Prozent Verlust: EZB stößt Steinhoff-Anleihen ab

Die Europäische Zentralbank hat sich von Anleihen des ins Schlingern geratenen südafrikanisch-deutschen Möbelkonzerns Steinhoff mit Verlust getrennt. Nach neuen Daten der EZB befinden sich Steinhoff-Anleihen mit Laufzeit 2025 nicht mehr auf der Liste der Unternehmensanleihen, die im Zuge des billionenschweren Wertpapier-Kaufprogramms erworben wurden.

Gemessen am Wert bei der Ausgabe der Anleihe könnte die EZB bis zu 55 Prozent ihres Investments eingebüßt haben. EZB-Präsident Mario Draghi hatte im Dezember Verluste mit den Papieren eingeräumt. Es sei aber nun ein kleines Minus-Geschäft gewesen.

Steinhoff steht erheblich unter Druck der Banken, nachdem Zweifel an den Bilanzen vor allem im Europa-Geschäft aufgekommen waren.

Bis zu 55 Prozent Verlust: EZB stößt Steinhoff-Anleihen ab
17:37 Uhr

Messenger Telegram plant eigene Währung

Telegram gilt als besonders sicher verschlüsselter Messenger-Dienst, der deshalb etwa bei Oppositionellen in autoritären Ländern beliebt ist, aber auch bei Extremisten und Kriminellen - wie viele Kryptowährungen auch.

Nun plant der Chat-Anbieter offenbar eine eigene Kryptowährung, die etwa anonyme Zahlungen im eigenen Netzwerk unabhängig von Banken ermöglichen könnte. Bei einem ICO will Telegram laut "TechCrunch" Tokens für drei bis fünf Milliarde Dollar ausgeben.

Messenger Telegram plant eigene Währung
17:02 Uhr

Gold und Euro geben nach

Der Euro schwächelt weiter. Für einen Euro werden nur noch etwa 1,1975 Dollar gezahlt. Am Freitag im späten US-Handel waren es rund 1,2040 Dollar. Der Greenback dürfte von Aussagen einer US-Notenbankerin profitieren. Loretta Mester, Präsidentin der US-Notenbankfiliale von Cleveland, hält es für durchaus möglich, dass die Fed 2018 vier statt der bisher indizierten drei Zinserhöhungen vornimmt.

Gold, das wie Öl in der US-Währung bezahlt wird, leitet ebenfalls unter der Dollarstärke. Der Preis für eine Feinunze notiert kaum verändert bei 1.320 Dollar.

Gold und Euro geben nach
16:46 Uhr

Bitcoin verliert mehr als zehn Prozent

Bei anderen Werten spräche man von einem Absturz,...

Der Bitcoin-Kurs fällt am Montag zeitweise unter die Marke von 13.000 Dollar. Am Nachmittag lag der Kurs laut "Bitcoin Price Index" bei gut 14.000 Dollar – das sind etwa 12 Prozent Minus heute.

Am Morgen hatte Südkoreas Finanzaufsicht mitgeteilt, dass sie sowie andere Behörden sechs heimische Banken ins Visier nehmen, die Konten für Digitalwährungen anbieten. Geprüft werden soll demnach etwa, ob sich die Geldhäuser an Vorgaben zur Bekämpfung von Geldwäsche halten.

Bitcoin verliert mehr als zehn Prozent
16:42 Uhr

Crocs erhöht Prognose

Auch Crocs zeigt sich optimistischer. Das für seine bunten Plastikschuhe bekannte Unternehmen hat die Umsatzprognose für das vierte Quartal des vergangenen Jahres erhöht. Im gesamten Jahr 2017 dürfte der Umsatz aber um einen niedrigen einstelligen Prozentsatz gesunken sein, teilte Crocs mit. Die Crocs-Aktie legt um 3 Prozent zu.

Crocs erhöht Prognose
15:53 Uhr

Wall Street eröffnet im Minus

Die US-Börsen legen nach dem starken Jahresauftakt zu Beginn der neuen Woche eine kleine Pause ein.

  • An den ersten vier Handelstagen des Jahres hatten die Kurse jeweils neue Rekordmarken erreicht. Kurz nach Handelsbeginn sinkt der Dow-Jones-Index um 0,1 Prozent auf 25.264 Punkte. Der S&P-500 zeigt sich kaum verändert und auch der Nasdaq-Composite tritt auf der Stelle. 0

  • Die Gewinnmitnahmen dürften sich aber in Grenzen halten, denn die Stimmung unter den Anlegern ist ungebrochen gut, wie Beobachter sagen. Die jüngst beschlossenen Steuersenkungen in den USA, höhere Rohstoffpreise und gute Konjunkturdaten dürften die Aktienmärkte stützen, heißt es.

  • Wichtige Konjunkturdaten stehen am Montag nicht auf der Agenda. Auch die Bilanzsaison der US-Unternehmen kommt erst langsam in Gang. Einige Unternehmen haben jedoch schon erste vorläufige Informationen über den Geschäftsverlauf des vergangenen Jahres herausgegeben.

  • Daneben dürfte eine Übernahme die Aufmerksamkeit der Anleger auf sich ziehen. Celgene kauft den nicht börsennotierten Blutkrebsspezialisten Impact Biomedicines für 7 Milliarden Dollar. Celgene steigen um 0,3 Prozent.

Wall Street eröffnet im Minus
15:40 Uhr

Entlassungswelle - GoPro kürzt Chef gesamtes Gehalt

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GoPro-Chef Woodman liebt sein Produkt. Die Liebe der Anleger ist allerdings inzwischen ziemlich abgekühlt. (Foto: imago/ZUMA Press)

Kamerahersteller GoPro hat bereits einige Runden an Personalabbau und Restrukturierung hinter sich. Genutzt hat es bisher nicht viel.

Das jüngste Quartalsergebnis ist wieder ein Desaster Vorsichtshalber wurden die Aktien schon einmal vom Handel ausgesetzt. 472 Millionen Dollar Umsatz hatten die Analysten erwartet - gerade einmal 340 Millionen sind es geworden.

Nun will das Unternehmen mehr als 200 seiner gut 1200 Arbeitsplätze abbauen und aus dem Drohnengeschäft, das als großer Hoffnungsträger galt, aussteigen. Zudem werde CEO Nicholas Woodman für 2018 nur 1 Dollar Gehalt bekommen, hieß es.

Entlassungswelle - GoPro kürzt Chef gesamtes Gehalt
14:45 Uhr

Sting berät neuen, "guten" Hedge Funds

Jana Partners ist einer der großen New Yorker Hegde Funds und bekannt als sogenannter aktivistischer Investor. Die Manager solcher Fonds versuchen, aktiv auf Unternehmensentscheidungen Einfluss zu nehmen, um so mehr Wertschöpfung für die Aktionäre - d.h. vor allem für sich selbst - zu erreichen.

Meist geht es bei solchen Kampagnen um den Verkauf von Sparten oder Immobilien. Jana hat jedoch nun einen neuen Fonds gegründet: "Jana Impact Capital", der ebenfalls aktivistisch sein soll, aber in sozialem Sinne. Die Unternehmen, in die er investiert, sollen nicht zum Abstoßen von Firmenteilen gedrängt werden, sondern dazu, sich unternehmerisch verantwortungsvoll zu verhalten. Als Berater hat Jana unter anderem Rock-Star Sting engagiert.

Statt das Konzept lange zu erklären, hat Jana einfach eine erste medienwirksame Kampagne gestartet und Apple aufgefordert, sich um das Thema Smartphone-Abhängigkeit zu kümmern. Ob der minimale Einfluss von Jana bei reicht, um da wirklich was durchzusetzen, ist eher zweifelhaft. Aber der Hedge Funds hat sich immer mit dem riesigen kalifornischen Lehrer-Pensionsfonds zusammengetan. Und Aufmerksamkeit für seinen neuen Sozial-Aktivisten-Fonds hat die Kampagne auf jeden Fall erzeugt.

Sting berät neuen, "guten" Hedge Funds
13:48 Uhr

Kleinanleger wetten auf steigenden Bitcoin - Profis auf Absturz

Seit einem Monat werden an der Chicagoer Derivatebörse Cboe Bitcoin-Futures gehandelt, mit denen man sowohl auf steigende als auch fallende Kurse wetten kann. Laut einem Bericht des "Wall Street Journals" hat sich ein klares Muster herauskristalisiert: Kleinanleger setzen nach den sagenhaften Kursgewinnen im vergangenen Jahr unbeirrbar darauf, dass es weiter nach oben geht. Hedge Funds und andere professionelle Investoren wetten dagegen mehrheitlich auf fallende Kurse. n

Kleinanleger wetten auf steigenden Bitcoin - Profis auf Absturz
13:06 Uhr

Übernahmefieber im Biotech-Sector - plus 40 Prozent für Ablynx

Biotechnologiewerte ziehen heute das Interesse der Anleger auf sich. Grund ist die Übernahmefantasie in der Branche, die aus den USA neue Nahrung erhält. Celgene kauft Impact Biomedicines. Der Wert des Deals hängt am Erfolg eines Medikaments gegen Blutkrebs.

Außerdem wurde bekannt, dass Novo Nordisk im Dezember bereits zwei Gebote für die belgische Ablynx mit abgegeben hat und damit abgeblitzt ist. Das Volumen beläuft sich auf 2,6 Milliarden Euro, was 28 Euro je Ablynx-Aktie entspricht und einem Aufschlag von 66 Prozent auf den dreimonatigen Durchschnittskurs per 5. Januar. Die Ablynx-Aktie ist in Brüssel vom Handel ausgesetzt worden, auf anderen Handelsplattformen schießt der Kurs um bis zu 40 Prozent nach oben. Novo Nordisk tendieren wenig verändert. c

Im TecDAX stehen laut Händlern Evotec und Qiagen im Blick. Evotec erhält von Sanofi eine Meilensteinzahlung über 1,5 Millionen Euro. Und der Qiagen-Partner Diaosorin hat einen neuen Test für Tuberkulose entwickelt. Evotec ziehen um gut 2 Prozent an, Qiagen zeigen sich wenig verändert.

Übernahmefieber im Biotech-Sector - plus 40 Prozent für Ablynx
12:15 Uhr

Chinesin verdient 2 Milliarden Dollar in vier Tagen

Yang Huiyan war bereits zuvor die reichste Frau Chinas. Doch auch für die Mehrheitseignerin des Immobilienentwicklers Country Garden Holdings war der Vermögenszuwachs in der vergangenen Woche ungewöhnlich.

Mit einem Kurssprung der Country-Garden-Aktien wuchs Yangs Vermögen um 2,1 Milliarden Dollar, wie Bloomberg unter Berufung auf seinen eigenen "Billionaires Index" berichtet. Demnach besitzt die 36-jährige, die auch Chinas jüngste Milliardärin ist, nun umgerechnet 25,6 Milliarden Dollar.

Chinesin verdient 2 Milliarden Dollar in vier Tagen
11:49 Uhr

Tesla erhält weiteren Großauftrag aus Australien

Mit der Autoauslieferung klappt es bei Tesla derzeit noch nicht wie geplant. Dafür hat Elon Musk nun ein weiteres Batterieprojekt in Australien bekommen, nachdem er im vergangenen Jahr bereits seine Wette gewonnen hatte, das weltweit größte Lithium-Ionen-Powerpack binnen 100 Tagen zu bauen oder es andernfalls kostenlos zu liefern. a

  • Tesla wird nun eine 20-Megawatt-Batterie zu einem Windpark mit 204 Megawatt Gesamtleistung am Rande der Stadt Stawell bauen, wie ein Sprecher des Energieminsters im Bundesstaat Victoria sagte.

  • Die jetzt bestellte Tesla-Batterie soll Strom für Hydrokultur-Gewächshäuser speichern. Victoria hat dazu einen über 15 Jahre laufenden Vertrag mit Neoen Australia geschlossen, einem französischen Anbieter erneuerbarer Energien.

Tesla erhält weiteren Großauftrag aus Australien
11:05 Uhr

Euro fällt unter 1,20-Dollar-Marke

Unterstützung erhalten die europäischen Aktien vom nachgebenden Euro. Er fällt wieder unter die Marke von 1,20 US-Dollar und wird am Vormittag mit 1,1987 Dollar gehandelt. Damit hilft die Gemeinschaftswährung, die Wettbewerbschancen europäischer Firmen auf dem Weltmarkt zu verbessern. Euro / Dollar

In der vergangenen Woche hatte der Euro deutlich zugelegt und Drei-Jahres-Hoch nur knapp verpasst.

Euro fällt unter 1,20-Dollar-Marke
10:45 Uhr

Deutsche Konjunktur so gut wie nie zuvor

Die Lage der deutschen Konjunktur ist laut den Ergebnissen der jüngsten Sentix-Umfrage unter Investoren so gut wie nie zuvor. en

  • Wie aus der aktuelle Veröffentlichung für Januar hervor geht, erreichte der Index der Konjunkturlage 72,3 (Vormonat: 71,0) Punkte. Das war der höchste bisher erreichte Stand. Der Gesamtindex legte auf 40,1 (39,1) Punkte zu und der Index der Geschäftserwartungen auf 11,8 (11,0) Punkte.

  • "Bislang vermisst die Wirtschaft noch nicht eine neue Regierung", kommentierte Sentix-Geschäftsführer Manfred Hübner das Ergebnis. Stattdessen begännen die Anleger nun, die Effekte der US-Steuerreform zu bewerten, die sich sowohl positiv auf die Gewinne von Unternehmen auswirke, als auch positiv für die Investitionsgüternachfrage sein dürfte. "Und diese ist für Deutschland besonders wichtig", konstatierte Hübner.

Deutsche Konjunktur so gut wie nie zuvor
10:25 Uhr

Weniger Bohrlöcher in den USA: Ölpreise steigen

Die Ölpreise legen am Morgen etwas zu.

  • Ein Barrel der Nordseesorte Brent zur Lieferung im März kostet 67,73 US-Dollar. Das sind elf Cent mehr als am Freitag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate zur Lieferung im Februar steigt um zwölf Cent auf 61,56 Dollar. )

  • Ein Rückgang der Ölbohrlöcher in den USA stütze die Ölpreise zum Wochenauftakt gestützt, heißt es von Marktbeobachtern. Am Freitag hatte die US-Ausrüsterfirma Baker Hughes gemeldet, dass die Zahl der amerikanischen Bohrlöcher in der vergangenen Woche um 5 auf 742 gesunken sei.

  • Der Rückgang der Bohrlöcher erfolgte, obwohl die Ölpreise in der vergangenen Woche zeitweise den höchsten Stand seit 2015 erreicht hatten. Steigende Ölpreise sprechen eher für eine Ausweitung der Fördermenge in der größten Volkswirtschaft der Welt, weil die vergleichsweise teure Förderung von Schieferöl durch die umstrittene Fracking-Methode bei steigenden Ölpreisen rentabler wird.

Weniger Bohrlöcher in den USA: Ölpreise steigen
10:01 Uhr

Apples deutscher Chiplieferant wächst (noch) kräftig

Noch immer schwebt über Dialog Semiconductor langfristig das Damokles-Schwert des Endes der Zusammenarbeit mit Apple. Doch für das abgelaufene Quartal gibt es erst einmal gute Zahlen.

Der Chip-Entwickler hat seine eigenen Umsatzerwartungen im vierten Quartal übertroffen. Von Oktober bis Dezember seien 463 Millionen Dollar umgesetzt worden, 27 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, teilte der Apple-Zulieferer. Im November hatte Dialog 415 bis 455 Millionen Dollar Umsatz für das Quartal in Aussicht gestellt. Im Gesamtjahr summierte sich r der Umsatz damit vorläufigen Zahlen zufolge auf 1,35 Milliarden Dollar, ein Plus von 13 Prozent.

Die im Technologieindex TecDax notierte Aktie legte um mehr als vier Prozent auf 27,33 Euro zu. Das ist der höchste Stand seit Anfang Dezember. Damals war der Kurs binnen weniger Tage um gut 40 Prozent eingebrochen, weil der wichtigste Kunde Apple seine Chips zur Stromsteuerung laut einem Medienbericht künftig selbst entwerfen will.

Apples deutscher Chiplieferant wächst (noch) kräftig
09:22 Uhr

Industrie erhält weniger Aufträge als erwartet

Der Auftragseingang der deutschen Industrie hat sich im November vor allem aufgrund weniger Großaufträge etwas schwächer als erwartet entwickelt. Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamts (Destatis) sank er gegenüber dem Vormonat um 0,4 Prozent. Die von Dow Jones Newswires befragten Volkswirte hatten eine Stagnation auf dem Vormonatsniveau prognostiziert.

Industrie erhält weniger Aufträge als erwartet
09:11 Uhr

Dax nimmt Kurs auf Rekordhoch

Im Windschatten der Rekordserie an den US-Börsen legt auch der Dax weiter zu. Der deutsche Leitindex stieg zur Eröffnung 0,6 Prozent auf 13.400 Punkte und lag damit etwa 125 Zähler unter seinem Rekordhoch vom November.

"Mit der positiven Stimmung an der Wall Street und der hohen Risikobereitschaft der Investoren sollte der Dax dieses auch zeitnah erreichen", sagte Marktanalyst Milan Cutkovic vom Brokerhaus AxiTrader.

Bei den Einzelwerten gehörte Evotec mit einem Kursplus von 3,3 Prozent zu den Favoriten. Die Biotechfirma erhielt dank Fortschritten bei der Medikamenten-Entwicklung eine millionenschwere Zahlung vom Forschungspartner Sanofi.

Der MDax der 50 mittelgroßen Börsentitel stieg um 0,29 Prozent auf 27 095,79 Punkte, blieb damit jedoch knapp unter seinem Rekordhoch von Ende November. Der TecDax kletterte dagegen um 0,78 Prozent auf 2663,01 Zähler und somit wie der Dax auf einen historischen Höchstkurs.

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Dax nimmt Kurs auf Rekordhoch
08:04 Uhr

Dax-Anleger setzen auf Wall-Street-Schub

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(Foto: picture alliance / Frank Rumpenh)

x Die Kursrekorde der Wall Street sorgen auch in Deutschland zum Start in die neue Handelswoche für Optimismus. Börsianern zufolge werden sich Anleger den Tag über mit deutschen Aktien eindecken. Sie setzen darauf, dass weitere Konjunkturdaten ihre Zuversicht unterstützen: Es stehen die Auftragseingänge der deutschen Industrie sowie die europäischen Einzelhandelsumsätze und das Barometer für die Stimmung in den Unternehmen aus der Euro-Zone an.

Am Freitag hatte der Dax eher durchwachsene US-Konjunkturdaten abgeschüttelt und 1,2 Prozent im Plus bei 13.319,64 Punkten geschlossen. Bei der Deutschen Bank war der Aktienkurs allerdings um mehr als 5 Prozent eingebrochen, nachdem das Institut für 2017 einen Verlust angekündigt hatte. Händler halten auch heute weitere Verluste für möglich, der Titel steht bei den Einzelwerten also erneut im Rampenlicht.

Dax-Anleger setzen auf Wall-Street-Schub
07:20 Uhr

Asiatische Märkte bleiben auf Rekordkurs

Asiatische Aktien haben sich dank der Vorgaben der Wall Street zum Wochenbeginn auf Rekordwerte zubewegt. Der MSCI-Index für die Region Asien-Pazifik - ohne Japan - stieg im Mittagshandel um 0,3 Prozent auf 588,90 Punkte. Seinen Rekord hatte er im November 2007 mit 591,50 Punkten markiert. Grund für den Optimismus ist der beste Jahresstart der Wall Street seit über zehn Jahren. Viele Investoren kaufen Aktien, weil die Wirtschaft kräftig wächst und die Inflation noch immer vergleichsweise niedrig ist.

Der chinesische Shanghai Composite stieg um 0,4 Prozent auf 3404 Punkte. Die Tokioter Börse blieb wegen eines Feiertages geschlossen.

An den Devisenmärkten zeigte sich der Euro fast unverändert und kostete 1,2027 Dollar. Im Vergleich zur japanischen Währung kostete der Greenback 113,17 Yen. Der Schweizer Franken wurde zum Dollar mit 0,9753 und zum Euro mit 1,1730 gehandelt.

Asiatische Märkte bleiben auf Rekordkurs