Der Börsen-TagDer Chef baut vor: BASF erwartet weiteres Krisenjahr - Aktie knallrot
Der weltgrößte Chemiekonzern BASF stellt sich nach einem Gewinneinbruch auf ein weiteres schwieriges Jahr ein. "2026 wird voraussichtlich ein weiteres Übergangsjahr, in dem unsere Industrie mit deutlichem Gegenwind rechnen muss", sagte Vorstandschef Markus Kamieth in Ludwigshafen. "Die meisten der angestrebten Verbesserungen werden wir aus eigener Kraft erzielen müssen."
Eine schnelle Besserung sei nicht in Sicht, formulierte Kamieth seinen Blick auf die Zukunft. Weder sei mit einer nennenswerten Markterholung noch mit einer deutlichen Entspannung der geopolitischen Lage zu rechnen. Eine schrittweise Erholung des globalen Marktumfeldes erwartet der Manager erst später im Jahr und vor allem 2027. Anleger reagierten verschnupft. Die BASF-Aktie verlor drei Prozent.