Der Börsen-Tag

Der Börsen-Tag Deutsche-Bank-Konkurrentin ist zurück in Gewinnzone

Die niederländische Großbank ABN Amro hat im ersten Quartal dank steigender Erträge und sinkender Aufwendungen wieder einen Nettogewinn erzielt. Der Kreditgeber meldete einen Nettogewinn von 295 Millionen Euro, verglichen mit einem Nettoverlust von 54 Millionen Euro ein Jahr zuvor. Die Betriebserträge der Bank beliefen sich im Berichtszeitraum auf 1,93 Milliarden Euro nach 1,85 Milliarden Euro. Die operativen Kosten fielen um 18 Prozent auf 1,5 Milliarden Euro.

Die CET1-Quote des Kreditgebers - ein Maß für die Finanzkraft einer Bank - lag bei 15,7 (Vorjahr: 17,4) Prozent. Die Bank erklärte, dass ihre Kreditqualität weiterhin stark sei und dass sie aufgrund aktualisierter makroökonomischer Szenarien Wertminderungen von 62 Millionen Euro verbucht habe. Die risikogewichteten Aktiva stiegen um 6,7 Milliarden Euro, was laut ABN Amro hauptsächlich auf einen Aufschlag von 5 Milliarden Euro für Modellüberprüfungen und -neuentwicklungen zurückzuführen ist.

"Das direkte Engagement von ABN Amro in Russland ist sehr begrenzt, aber wir gehen davon aus, dass potenzielle Effekte zweiter Ordnung Auswirkungen auf unsere Kunden haben werden. Wir beobachten die Situation sehr genau und gehen proaktiv auf unsere Kunden zu", sagte CEO Robert Swaak.

Quelle: ntv.de

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