Der Börsen-Tag

Der Börsen-TagDiesel-Umrüstungen: VW und Co. zur Kasse, bitte!

26.09.2018, 12:47 Uhr
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Viele Bürger haben gebrauchte Diesel, deren Motoren durch Umbauten den Stickoxid-Ausstoß verringern sollen - das kann mehrere tausend Euro pro Auto kosten. (Foto: dpa)

Vor der Entscheidung über teure Nachrüstungen für Dieselautos hat Vizekanzler und Finanzminister Olaf Scholz (SPD) klargemacht, dass die Hersteller nicht auf Staatshilfe hoffen können.

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Finanzminister Olaf Scholz schlägt sich auf die Seite der Bürger. (Foto: dpa)

"Ich glaube nicht, dass das ein Thema ist für öffentliches Geld", sagte er der Deutschen Presse-Agentur. Mit Blick auf die ebenfalls diskutierten Umtauschprämien für neuere und weniger umweltbelastende Autos ergänzte Scholz: "Die meisten von uns können sich ja gar keinen Neuwagen leisten, sondern die kaufen ein gebrauchtes Fahrzeug."

Damit zeichnet sich ab, dass die Bundesregierung die Autohersteller dazu bewegen will, weit mehr Geld einzusetzen als bisher geplant.

Am heutigen Mittwoch sollen die Staatssekretäre aller involvierten Ministerien Beschlüsse zur Nachrüstung bei Diesel-Autos vorbereiten. Freitag ist ein erneutes Spitzentreffen geplant, am Montag soll die endgültige Entscheidung im Koalitionsausschuss fallen.

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