Donnerstag, 03. August 2017Der Börsen-Tag

Heute mit Thomas Badtke
17:48 Uhr

17:48 Ich glaub', mich knutscht der Dax!

Was für ein "Börsen-Tag": Acht Dax-Unternehmen legen Zahlen vor, dazu noch mehrere aus der zweiten Reihe. Richtig punkten kann am Ende im Leitindex damit aber nur BMW, und selbst bei den Titeln des Autobauers bleibt der Kurszuwachs unter 1 Prozent. Aber immerhin, denn die Zahlen-Mitstreiter ProSieben, Beiersdorf und Siemens führen die Verliererliste an – mit zum Teil fast 3 Prozent. Das bremst den Dax ebenso aus, wie der am Nachmittag erneut anziehende Euro, wie n-tv-Börsenexpertin Susanne Althoff meint. Ein Euro im Bereich von 1,19 Dollar - da bekommt der ein oder andere Chef eines exportlastigen Dax-Konzerns Kopfschmerzen.

Der Dax verabschiedet sich 0,2 Prozent schwächer mit 12.155 Punkten aus dem Handel. Der MDax gibt 0,1 Prozent auf 24.778 Zähler nach. Der TecDax weist mit einem Minus von 0,5 Prozent den größten Abschlag auf. Schlussstand: 2259 Stellen. An der Wall Street ruht die Rekordparty. Der Dow liegt nur wenige Punkte im positiven Bereich, aber weiter über der 22.000-Punkte-Marke.

Dax
Dax 13.423,21

 

So viel von mir. Für mich heißt es jetzt: Hoch die Hände, Wochenende! Morgen begrüßt sie mein Kollege Max Borowski beim "Börsen-Tag".

17:13 Uhr

Britisches Pfund unter Druck – Tschechische Krone im Hoch

 Unter erhöhtem Druck steht derzeit das Britische Pfund. Zwar ändert die Bank of England nichts an ihrer lockeren geldpolitischen Ausrichtung. Sie bewertet aber die Wachstumsaussichten für die britische Wirtschaft wegen des Brexits abermals ungünstiger. Auftrieb erhält dagegen die Tschechische Krone. Der Grund: Als erste Zentralbank in Europa folgt die tschechische Notenbank der amerikanischen Zentralbank Fed und hebt ihren Leitzins leicht an. Analysten haben einen solchen Schritt für möglich gehalten, weil die tschechische Wirtschaft zu den robustesten in Europa zählt.

Euro / Britisches Pfund
Euro / Britisches Pfund 1,11
Euro / Britisches Pfund
Euro / Britisches Pfund ,90

 

17:06 Uhr

Euro will nach oben ausbrechen

Der Euro setzt sich nahe der 1,19er Marke fest. Die Gemeinschaftswährung bewegt sich auch heute mit einem Tageshoch von 1,1880 Dollar im Bereich ihres Zweieinhalbjahreshochs. Gestern war ein Euro erstmals seit Anfang 2015 wieder mehr als 1,19 Dollar wert gewesen. Die EZB setzt den Referenzkurs am Nachmittag auf 1,1860 Dollar fest nach 1,1829 Dollar gestern.

Euro / US-Dollar
Euro / US-Dollar 1,20

 

Nach wie vor wird der Euro durch ein Gemisch aus soliden Konjunkturdaten aus Europa und eher schwachen Wirtschaftsdaten aus den USA beflügelt. In den USA ist die Stimmung unter den Dienstleistern auf den tiefsten Stand seit elf Monaten gefallen. Im Euroraum hat sich die Unternehmensstimmung zwar ebenfalls eingetrübt, allerdings wesentlich schwächer als in den USA.

Unterstützung erhält der Euro zudem durch die zunehmende Skepsis gegenüber der US-Regierung unter Donald Trump, was in den vergangenen Tagen durch mehrere Personalquerelen befeuert worden war.

16:23 Uhr

"iPhone der Straße": Baut Tesla die automobile Zukunft?

Gewinne? Pffft. Was Tesla so interessant für Anleger macht, sind nicht die nackten Zahlen - es sind die Fantasie, die Vorreiterrolle und der Pioniergeist. Das erinnert an Apple, oder nicht? Fakt ist: Tesla wächst, hat große Ziele und einen Unternehmenslenker mit Charisma. Kursplus heute: rund sieben Prozent. Allerdings ist nicht alles eitel Sonnenschein bei Tesla. Zum einen gibt es Zehntausende Stornierungen und zum anderen das Stichwort "Produktions-Hölle":

 

16:03 Uhr

Adidas spielt um die 200-Euro-Marke

Der Ball rollt bereits wieder in der wieder einmal "besten 2. Liga der Geschichte". Und wo der Ball rollt, ist Adidas nicht weit. Der Nike-Konkurrent punktet derzeit stark in dessen Heimatmarkt.

 

Das Wachstum stimmt, der Aktienkurs klettert und klettert - heute aber nicht. 0,2 Prozent geht es abwärts, auf rund 191 Euro. Gewinnmitnahmen, wie es im Handel heißt.  "Sell on good news", kommentiert n-tv-Börsenexpertin Susanne Althoff, "ein typisches Börsen-Phänomen."

Adidas
Adidas 272,30

 

Mal sehen, was Firmenchef Kasper Rorsted n-tv dazu sagt:

 

15:53 Uhr

Dow hält Rekord-Niveau

Gestützt auf ermutigende Firmenbilanzen, verteidigt die Wall Street ihre jüngsten Kursgewinne. Der US-Standardwerteindex Dow Jones notiert zur Eröffnung kaum verändert bei 22.022 Punkten, nachdem er am Mittwoch erstmals die 22.000er-Marke übersprungen hat. Der breiter gefasste S&P-500 liegt 0,1 Prozent im Minus bei 2474 Zählern. Der Nasdaq Composite bewegt sich indes kaum. Stand: 6358 Punkte.

 

Die Berichtssaison gebe der Börse derzeit die Richtung vor, sagt Terry Sandven, Chef-Anlagestratege der U.S.-Bank Wealth Management. "Und die Ergebnisse überraschen positiv." Von Reuters befragten Analysten zufolge haben die im S&P-500-Index notierten Firmen ihren Gewinn im zweiten Quartal um 11,4 statt der ursprünglich erwarteten acht Prozent gesteigert.

Mit einem Kursplus von 6,2 Prozent gehören die Titel von Tesla zu den Favoriten der Wall Street. Anleger ignorieren den Rekordverlust des Elektroauto-Bauers. Sie konzentrieren sich stattdessen auf das überraschend starke Umsatzplus und die 455.000 Vorbestellungen des Hoffnungsträgers "Model 3". Später noch mehr dazu.

Tesla Motors (USD)
Tesla Motors (USD) 585,76

 

15:18 Uhr

Sind die USA bald zahlungsunfähig?

US-Präsident Trump hin oder her: Dem Kongress bleibt nach Einschätzung der Commerzbank nicht mehr viel Zeit, die Schuldenobergrenze des Staats anzuheben und so einen Zahlungsausfall zu verhindern. Analyst Bernd Weidensteiner weist darauf hin, dass der Senat den Beginn der Sommerpause bereits auf die dritte August-Woche verschoben hat, um die anstehenden drängenden Gesetzesprojekte noch rechtzeitig zur Abstimmung zu bringen. Zugleich aber habe sich das Repräsentantenhaus, dessen Zustimmung ebenfalls notwendig sei, schon in die Ferien verabschiedet.

"Damit bleiben dem Kongress nach dem Ende der Pause am 5. September nur noch wenige Sitzungstage, um dem Drängen des Finanzministers nach Anhebung der Schuldengrenze bis Monatsende nachzukommen", so Weidensteiner.

Das US-Finanzministerium hat gestern bekräftigt, dass es die laufenden Ausgaben der Regierung nur noch bis 29. September finanzieren kann. Neben dem generell für die Zahlungsfähigkeit der USA entscheidenden Schuldenlimit geht es für den Kongress aber auch noch darum, die am 30. September auslaufende Ausgabenermächtigung ("Continuing Resolution") der Regierung zu erneuern.

14:56 Uhr

Nordex bringt frischen Wind in Nebenwerte

Neben den Geschäftsberichten der Dax-Konzerne kommen auch aus der zweiten Reihe einige knackige Quartalszahlen. So hebt Rheinmetall nach einem guten Quartal sowohl den Umsatz- als auch den Margenausblick an. "Extrem stark", sagt ein Händler dazu. Auch die Zahlen von Evonik bewerten Händler als gut. Bei Morphosys ist der Verlust deutlich kleiner ausgefallen als erwartet. Die Papiere von Rheinmetall klettern um 0,26 Prozent; Evonik-Aktien geben 2,1 Prozent ab, Morphosys 0,7 Prozent.

Nordex wiederum springt fast sechs Prozent ins Plus. Das Unternehmen ist damit im TecDax mit Abstand Topgewinner. Shorties seien auf dem falschen Fuß erwischt worden, heißt es von Marktseite. "Man hatte doch mit mehr Margendruck durch die Wettbewerbssituation und deutlich weniger Gewinn gerechnet", erläutert ein Händler. Nordex habe aber Umsatz- und Margenprognose für das Gesamtjahr auf dem bisherigen Niveau bestätigt. 

Nordex
Nordex 20,10

 

14:18 Uhr

Fahrer älterer Diesel fühlen sich "verarscht"

Ein Software-Update für Millionen Diesel-Pkw. Das ist der Weisheit letzter Schluss, was den Diesel-Skandal angeht? Wohl kaum. Aber auch dieser "Kompromiss" schlägt bereits hohe Wellen. Wer muss seinen Diesel umrüsten? Für wen kommt ein Neuwagen infrage? Das müssen Dieselbesitzer jetzt wissen. Ein Beispiel, wie es einer Fahrerin eines BMW X3 ergangen ist, gibt es hier:

 

13:28 Uhr

Wall Street hat keine Lust mehr auf Rekorde

Mit kleinen Verlusten wird die Wall Street heute starten. Damit könnte der Dow-Jones-Index die Marke von 22.000 Punkten wieder aufgeben, die er gestern erstmals in seiner Geschichte erobert hatte. Teilnehmer sehen darin aber nur eine Gegenbewegung nach einigen freundlichen Handelstagen.

Zudem dürfte eine gewisse Zurückhaltung vor dem Juli-Arbeitsmarktbericht am Freitag herrschen, der nach der Teuerung das wichtigste Kriterium für die Geldpolitik der Notenbank darstellt. Aber auch heute stehen eine Reihe Konjunkturdaten auf der Agenda, unter anderem zur Dienstleistungsbranche und zu Industrieaufträgen.

13:05 Uhr

Continental lehnt Umrüstung älterer Diesel ab

Continental lehnt die Umrüstung älterer Dieselfahrzeuge nach wie vor ab. "Es gibt einen eingeschränkten Kreis an Fahrzeugen, wo eine Umrüstung wirtschaftlich sinnvoll ist", sagt Finanzvorstand Wolfgang Schäfer. Ab Euro 5 sei dies sinnvoll, bei älteren Fahrzeugen seien dagegen Kaufanreize für neue Modelle ein Weg.

Continental ist von den rückläufigen Dieselzulassungen in Deutschland nur im geringen Ausmaß betroffen. Das Unternehmen dürfte dieses Jahr Umsätze von rund einer Milliarde Euro im Zusammenhang mit der Dieseltechnik erzielen. Insgesamt rechnet Continental 2017 mit Erlösen von mehr als 44 Milliarden Euro. Der Continental-Aktienkurs bewegt sich kaum.

Continental
Continental 116,85

 

12:51 Uhr

Ausreichend eingecremt? Nicht ganz!

Deutliche Verluste von rund 2,5 Prozent weisen die Titel von Beiersdorf auf. Umsatzeinbußen durch einen Hackerangriff verstimmen dabei die Anleger. Das Umsatzwachstum habe wegen der Cyber-Attacke unter den Erwartungen gelegen, erläutern die Analysten von Liberum. Die Erlöse wachsen im ersten Halbjahr organisch 3,3 Prozent auf 3,5 Milliarden Euro. Seit Jahresbeginn haben Beiersdorf-Aktien mehr als zehn Prozent zugelegt.

Beiersdorf
Beiersdorf 94,44

 

Bei den Hamburgern waren Ende Juni weltweit die IT- und Telefonsysteme ausgefallen, auch die Produktion war betroffen. Den Umsatzausfall durch den Hackerangriff beziffert Beiersdorf auf 35 Millionen Euro.

12:36 Uhr

"Der Dax ist im Minus, weil ..."

"Der Dax ist im Minus, weil der Euro so stark ist", beschreibt n-tv-Börsenexpertin Susanne Althoff die Situation am deutschen Aktienmarkt derzeit. Die Rekordvorgaben der Wall Street kann der Dax bereits zum Start nicht nutzen. Und auch gegen Mittag liegt der deutsche Börsenleitindex im negativen Terrain: 0,2 Prozent geht es runter aus 12.162 Punkte.

Der Euro wiederum kann seine frühen Verluste deutlich reduzieren und notiert mit 1,1849 Dollar wieder nahezu auf dem Niveau von gestern.

Bei den Einzelwerten führen Telekom, Merck und Commerzbank mit Aufschlägen von jeweils mehr als einem Prozent die Gewinnerliste an. Auf der Gegenseite geht es für Siemens mehr als drei Prozent sowie für Beiersdorf und ProSieben je etwa 2,5 Prozent abwärts. Alle drei Konzerne lassen sich heute in die Bücher schauen. Mehr zu Beiersdorf folgt später - auch zu Adidas.

11:30 Uhr

Merck verdrängt BMW und Telekom

An der Spitze des Dax' gibt es ein reges Wechselspiel: Nach BMW und Deutscher Telekom stehen nun Merck-Titel ganz oben auf der Gewinnerliste. Der Aufschlag: 1,3 Prozent. Auch hier liegen Zahlen zu Grunde. Das Unternehmen nimmt zwar den Umsatzausblick wegen Währungseinflüssen leicht zurück, den Gewinnausblick aber bestätigt Merck. "Die Zahlen liegen mehr oder weniger im Rahmen der Erwartungen", kommentiert n-tv-Börsenexperte Frank Meyer.

"Der Kursrückgang um 20 Prozent in den vergangenen Wochen erscheint mit den Zahlen überzogen", sagt ein Marktteilnehmer zudem und liefert damit einen weiteren Grund für das heutige Kursplus.

Merck KGaA
Merck KGaA 133,60

 

10:49 Uhr

ProSieben-Anleger nehmen mit, was geht

Neben Siemens liegen auch ProSieben an der Spitze der Verliererliste im Dax. Rund 2 Prozent geht es für die Titel nach unten nach deutlichen Anfangsgewinnen von etwa 1,5 Prozent. "Die Zahlen sind überraschend positiv", sagte ein Händler da noch. Gut: Umsatz, EBITDA und bereinigter Konzernüberschuss liegen leicht über den Erwartungen. Gewinnmitnahmen machen Marktteilnehmer bei ProSieben nun aus.

Prosiebensat1
Prosiebensat1 12,37

 

10:33 Uhr

US-Tochter hübscht Telekom auf

Zu den größten Gewinnern im Leitindex zählen auch die Telekom-Aktien. Hier liegt der Aufschlag momentan bei rund 0,8 Prozent. "Die Prognoseanhebung kommt bei den Anlegern an", sagt n-tv-Börsenexperte Frank Meyer. Allerdings fiel die Anpassung nicht in dem Maß aus wie sie von Marktteilnehmern erwartet worden war. Positiv stimmt daneben die starke Performance der US-Tochter T-Mobile US. Per Saldo fällt die Einschätzung am Markt positiv aus: "Die meisten Kennzahlen liegen gut über Konsens, die Aktie sollte auf jeden Fall steigen", so ein Händler.

Deutsche Telekom
Deutsche Telekom 15,30

 

10:12 Uhr

BMW fährt Konkurrenz davon

Während Daimler und VW nachgeben, weist BMW einen deutlichen Aufschlag von rund 1 Prozent auf. Die Titel sind damit in einem allgemein schwachen Marktumfeld der größte Gewinner im Dax. "Positiv beurteilen Marktteilnehmer die Zahlen des Autobauers", sagt n-tv-Börsenexperte Frank Meyer.

BMW
BMW 73,56

 

Im Blick steht die Marge von 9,7 Prozent, sie hat die Erwartung von 9,4 Prozent deutlich geschlagen. "BMW bleibt auf Rekordkurs", kommentiert ein Aktienhändler. Sowohl beim Umsatz als auch beim Vorsteuergewinn seien im Gesamtjahr neue Höchststände drin.

09:52 Uhr

Schwergewicht Siemens drückt den Dax

Dass der Dax nachgibt, liegt auch am Schwergewicht Siemens. Ein enttäuschender Auftragseingang kommt bei den Anlegern nicht gut an, der Aktienkurs gibt 2,5 Prozent nach. Mit gut 19,8 Milliarden Euro bleibt der Ordereingang im vergangenen Quartal deutlich hinter der Prognose von gut 21,5 Milliarden Euro zurück. "Angesichts der guten Industriekonjunktur ist das eine negative Überraschung", sagt Heino Ruland von Ruland Research. "Der starke Nettogewinn wird davon überschattet."

Siemens
Siemens 113,10

 

Allerdings hat der Siemens-Kurs in den vergangenen Wochen bereits arg gelitten und etwa 12 Prozent nachgegeben. "Damit dürfte einiges Negatives vorweggenommen sein", macht ein Händler Hoffnung auf eine schnelle Gegenbewegung.

09:21 Uhr

"Dax läuft Amerika hinterher" - und fällt

130 Punkte hoch am Dienstag, 70 Zähler runter gestern: Dem Dax fehlt in dieser Handelswoche eine klare Richtung. Ganz anders die Wall Street, die läuft heißt: Erstmals knackt der Dow die 22.000-Punkte-Marke - und er dürfte weiter steigen. "Der Dax läuft Amerika hinterher", lautet dann auch das passende Fazit von n-tv-Börsenexperte Frank Meyer.

Der Dax startet 0,3 Prozent schwächer mit 12.138 Punkten. Der MDax notitert nahezu unverändert bei 24.797 Zählern. Der TecDax bewegt sich ebenfalls kaum: 2269 Stellen.

Dax
Dax 13.423,21

 

Impulse in beide Richtungen gibt es beim Dax heute genug: Gleich acht Konzerne öffnen ihre Bücher. Dazu dann später mehr. Interessant dürften dabei vor allem die Zahlen der Schwergewichte Telekom und Siemens sein. Auch BMW rückt in den Vordergrund, nach der für die Autobauer glimpflichen Einigung mit der Politik beim "Diesel-Gipfel". Zunächst klettern BMW. Siemens rauscht dagegen sofort an die Spitze der Dax-Verlierer. Telekom-Titel steigen.

08:46 Uhr

Ist der Euro-Aufwärtstrend beendet?

Der Euro kommt nach seinem starken gestrigen Anstieg etwas zurück. Die Gemeinschaftswährung notiert bei 1,1842 Dollar rund 0,1 Prozent unter dem Wert vom Mittwochabend. Die Europäische Zentralbank hat den Referenzkurs zur Wochenmitte auf 1,1829 Dollar festgesetzt, danach war der Euro bis auf 1,1869 Dollar geklettert.

Euro / US-Dollar
Euro / US-Dollar 1,20

 

 Am Vormittag könnten neue Daten zur Stimmung der Einkaufsmanager in der Eurozone für etwas Kursbewegung sorgen. Zudem steht eine Zinsentscheidung in Großbritannien an

08:09 Uhr

US-Lagerdaten schicken Ölpreis unter 50 Dollar

Rohöl (Brent)
Rohöl (Brent) 48,07

Die Ölpreise geben wieder nach, nachdem sie sich gestern im Tagesverlauf gut zugelegt hatten. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostet 52,16 US-Dollar. Das sind 20 Cent weniger als gestern Abend. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fällt um 18 Cent auf 49,41 Dollar.

Am Ölmarkt liegt der Fokus derzeit verstärkt auf der Entwicklung der Ölreserven in den USA. Händler erklären den Preisrückgang mit jüngsten Daten zu den Lagerbeständen an Rohöl. Die US-Regierung hatte am Vortag gemeldet, dass die Ölreserven in der vergangenen Woche zwar um 1,53 Millionen Barrel auf 481,9 Millionen Barrel gesunken waren, der Markt hatte aber einen deutlich stärkeren Rückgang erwartet.

07:40 Uhr

Dax startet zur Bilanz-Party wohl kaum verändert

Die Anleger am deutschen Aktienmarkt haben heute eine Flut von Bilanzen zu verarbeiten. Am Tag vor dem für die US-Notenbank Fed wichtigen amtlichen Bericht vom US-Arbeitsmarkt dürften daher Einzelwerte im Fokus stehen, meint ein Händler.

Dax
Dax 13.423,99

Banken und Broker sagen für die Eröffnung einen zunächst kaum veränderten Dax voraus. Am Mittwoch hatte er unter anderem wegen der Euro-Stärke 0,6 Prozent auf 12.181 Punkte verloren.

Die Gemeinschaftswährung Euro liegt am Morgen bei 1,1850 Dollar. Am Mittwochabend hatte sie einen kurzen Ausflug über die 1,19-Dollar-Marke gewagt, konnte dieses Niveau aber nicht halten.

Auf der Konjunkturseite stehen in Europa die Einzelhandelsumsätze auf dem Terminplan. In London berät die Bank von England über ihre Geldpolitik. Experten erwarten trotz der von einigen Währungshütern losgetretenen Debatte noch keine Zinserhöhung. In den USA werden unter anderem Zahlen zu den Auftragseingängen der Industrie veröffentlicht.

Dow Jones
Dow Jones 29.910,37

An der Wall Street hatte sich der Dow Jones am Mittwoch nach Handelsschluss auf Rekordniveau behauptet und dank der Kursgewinne von Apple erstmals über 22.000 Punkte geschlossen. Der Nasdaq schloss 0,5 Prozent im Minus, der S&P 500 drehte minimal ins Plus.

In Fernost tendieren die Börse leichter: Der Nikkei-Index liegt in Tokio 0,3 Prozent im Minus, während in Shanghai die Kurse im Schnitt 0,2 bis 0,5 Prozent einbüßen.