Der Börsen-Tag

Der Börsen-Tag Droht eine neue Euro-Krise?

Der Euro steht schon seit geraumer Zeit zum Dollar unter Druck.

(Foto: picture alliance / dpa)

Die Deutsche-Bank-Analysten Maximilian Uleer und Carolin Raab halten eine neue Euro-Krise trotz der EZB-Staatsanleihekäufe nicht für ausgeschlossen. Zwar seien die Zinskosten aller Euro-Länder gemessen an der Wirtschaftsleistung gesunken und die durchschnittliche Restlaufzeit ihrer Schulden gestiegen, doch habe andererseits die Verschuldung einiger Länder seit 2011 weiter zugenommen, was sie im Falle eines deutlichen Anstiegs der Anleiherenditen vor die gleichen Probleme stellen würde wie 2011, schreiben die Analysten in einem Kommentar. "Die Freiheitsgrade der EZB sind begrenzt", meinen sie.

Uleer und Raab setzen sich in ihrer Untersuchung mit mehreren gängigen Urteilen über die Nachhaltigkeit der Staatsfinanzen einiger Euro-Länder auseinander, von denen manche nach ihrer Aussage nicht zutreffen. Ihre Aussage beziehen sich auf Spanien, Frankreich, Italien, Portugal, Irland, Deutschland und Griechenland.

Quelle: ntv.de

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