Der Börsen-TagEiszeit auf Chinas Immobilienmarkt

Die Schwäche im chinesischen Immobiliensektor hat sich wegen der strengen Maßnahmen Pekings auch im November in allen Bereichen fortgesetzt. Die Immobilieninvestitionen ermäßigten sich um 4,3 Prozent, nach einem Minus von 5,4 Prozent im Oktober, wie das "Wall Street Journal" auf der Grundlage von Daten des Nationalen Statistikamtes errechnete. In den elf Monaten von Januar bis November stiegen die Gesamtinvestitionen der Bauträger um 6 Prozent, und damit langsamer als in den ersten zehn Monaten des Jahres mit 7,2 Prozent, wie die offiziellen Daten zeigen.
Chinas Neubaubeginne, gemessen an der Geschossfläche, gingen in den ersten elf Monaten des Jahres weiter zurück. Im Zeitraum Januar bis November lagen die Baubeginne um 9,1 Prozent unter dem Vorjahreswert und sanken damit noch stärker als in den ersten zehn Monaten des Jahres, in denen das Minus bei 7,7 Prozent lag. Die Neubaubeginne in China sind seit Juli rückläufig, da Pekings Maßnahmen zur Eindämmung der Immobilienspekulation ihre Wirkung zeigen.
Die Hausverkäufe nach Volumen - ein wichtiger Indikator für die Nachfrage - verzeichneten in den ersten elf Monaten des Jahres ein langsameres Wachstum und stiegen um 9,3 Prozent, verglichen mit einem Anstieg von 12,7 Prozent im Zeitraum Januar bis Oktober.