Der Börsen-Tag

Der Börsen-TagEnge Handelsrange an Asien-Börsen

29.10.2024, 08:04 Uhr

An den asiatischen und australischen Börsen überwiegen mit Ausnahme von China leichte Abgaben. Händler sprechen von engen Handelsspannen als Folge von Vorsicht vor den US-Wahlen kommende Woche und des für die künftige US-Geldpolitik wichtigen US-Arbeitsmarkberichts am Freitag. Aktuelle Umfragen zu den US-Wahlen zeigen weiter ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen den Kandidaten Donald Trump und Kamala Harris, weshalb Positionierungen schwerfallen.

In Tokio geht die Rally nach den deutlichen Vortagesaufschlägen weiter, wenn auch mit verminderter Dynamik. Angesichts der politischen Unsicherheit nach den Wahlen in Japan und eines sich leicht erholenden Yen zeigen sich Händler etwas erstaunt über die Stärke des Marktes. Der Nikkei liegt nach anfänglichen Abgaben 0,6 Prozent höher bei 38.851 Punkte. Nippon Paint Holdings springen um 16 Prozent nach oben, die Gesellschaft plant den Kauf des Chemikalienunternehmens AOC für 2,3 Milliarden Dollar.

Im chinesischen Kernland sinkt der Shanghai Composite um 0,8 Prozent. Die US-Regierung hat einige Handelsbeschränkungen mit China zum Beispiel im Halbleiterbereich nun auf den Weg gebracht. Schwache Kurse im Energiesektor lasten auf dem Markt, nachdem zwei Ölgesellschaften schwächere Drittquartalsumsätze gemeldet haben. Sinopec verlieren 2,6 Prozent nach einem Gewinneinbruch um 52 Prozent, CNOOC sinken um 0,3 Prozent.

In Hongkong steigt der HSI um 0,4 Prozent. Sino-Ocean gewinnen nach der Ausgabe von Wandelanleihen 6,3 Prozent. Auch hier neigen Energietitel zur Schwäche. HSBC gewinnen 2,4 Prozent. Die Bank hat im dritten Quartal von höheren Provisionserträgen und Handelseinnahmen profitiert. Die Bank steigerte ihren Gewinn und übertraf die Erwartungen. Zudem kündigte das auf Asien fokussierte Kreditinstitut ein neues Aktienrückkaufprogramm über bis zu 3 Milliarden Dollar an.