Der Börsen-TagEnttäuschende Job-Daten setzen Wall Street zu
Überraschend schwache Arbeitsmarktdaten setzen der Rekordjagd der Wall Street ein vorläufiges Ende. Die Leitindizes Dow Jones, Nasdaq und S&P-500 verlieren zur Eröffnung am Mittwoch bis zu ein Prozent, nachdem die beiden Letzteren am Dienstag auf neue Rekordhochs geklettert waren. Der privaten Arbeitsagentur ADP zufolge schufen US-Firmen im November nur 307.000 neue Stellen, etwa ein Viertel weniger als erwartet. Die Grundstimmung bleibe aber positiv, sagt Derek Halpenny, Chef-Analyst für Europa bei Bank Mitsubishi UFJ. Die aktuellen Gewinnmitnahmen seien vor dem Hintergrund der Kursgewinne der vergangenen Wochen nachvollziehbar.
Bei den Unternehmen rückt Salesforce ins Rampenlicht. Der SAP-Rivale will Slack für 26 Milliarden Dollar kaufen. Der Preis für den Bürochat-Anbieter sei hoch, kommentierte Analyst Brent Thill von der Investmentbank Jefferies. Allerdings sei er überzeugt, dass der Softwarekonzern rasch zusätzliche Nutzer auf die Slack-Plattform bringen könne. Salesforce-Aktien verlieren mehr als sieben Prozent, Slack-Titel geben gut ein Prozent nach.