Der Börsen-TagEricsson verfehlt Erwartungen
Der Netzwerk-Ausrüster Ericsson hat im zweiten Quartal mehr verdient, verfehlte dabei aber wegen gestiegener Kosten die Erwartungen. Bei einem Umsatzanstieg auf 62,5 (Vorjahr: 54,9) Milliarden Kronen (rund 5,9 Milliarden Euro) legte der operative Gewinn auf 7,3 Milliarden von 5,8 Milliarden Kronen zu, wie Ericsson mitteilt. Während der Konzern beim Umsatz die Analystenschätzungen von 61,45 Milliarden Kronen übertraf, verfehlte er die Gewinnschätzungen von 8,01 Milliarden. "Die Situation in der globalen Lieferkette bleibt herausfordernd … dies führt zu Kostensteigerungen, an deren Eindämmung wir hart arbeiten", erklärte Ericsson-Chef Borje Ekholm. "Wenn die Verträge auslaufen, wollen wir die Preise anpassen." Kostensteigerungen, Chipmangel und die Folgen des Ukraine-Krieges ließen die Bruttomarge auf 42,1 von 43,4 Prozent schrumpfen.