Der Börsen-TagEs darf wieder spekuliert werden
Mit einem wenig veränderten Start in den Handel rechnen am an Europas Börsen. Der Vormittag ist zunächst bestimmt von einer Flut an Quartalszahlen, die Einzelkurse bewegen dürften. Die Indizes dürften in der Breite aber eher von Abwarten dominiert werden. Am Nachmittag steht mit den US-Erzeugerpreisen wieder ein wichtiges Inflationsbarometer an. Nach den Verbraucherpreisen am Dienstag hieß es von Volkswirten, dass sich preistreibende Folgen der Trump-Zölle erst allmählich durch die Verarbeitungsstufen der Wirtschaft vorarbeiten müssten. Manche befürchten einen Inflationsanstieg bis Jahresende auf bis zu 4 Prozent.
Die Erzeugerpreise spiegeln die Einkaufspreise der Unternehmen unmittelbarer wider, so dass hierdie Folgen der Zölle möglicherweise sichtbarer werden als es bei den Verbraucherpreisen war. Zuletzt waren sie in der Kernrate um 2,5 Prozent gestiegen, in der Monatsrate um 0,3 Prozent.
Sollten die Preise deutlicher nach oben abweichen, dürfte das der Zinssenkungserwartung einen Dämpfer verleihen und potenziell auch den Aktienkursen, nachdem die US-Börsen zuletzt immer neue Rekordhochs markierten.