Der Börsen-TagEs gibt Gegenwind für Tesla
Eine schwedische Verkehrsbehörde hat Bedenken bei der Zulassung des Fahrerassistenzsystems FSD von Tesla. Die schwedische Verkehrsverwaltung TRV schlägt in einem Brief vor, gegen die europaweite Zulassung des Systems zu stimmen, solange Tesla nicht die Funktion abschaltet, mit der die Geschwindigkeitsbegrenzungen überschritten werden können. Der Brief wurde an das Technische Komitee für motorisierte Fahrzeuge (TCMV) der Europäischen Union geschickt, das sich am 30. Juni zu den nächsten Beratungen über eine europaweite Freigabe trifft.
In einigen Ländern hat Tesla bereits die Freigabe für die überwachte Version des "Full Self Driving" erhalten. Die europaweite Genehmigung steht jedoch noch aus. In Deutschland liegt das Thema beim Kraftfahrt-Bundesamt (KBA).
Im Handbuch des FSD heißt es, dass sich die Fahrer nicht allein auf das System verlassen sollen und ihre Geschwindigkeit an Verkehr und Straßenbedingungen anpassen müssen. Allerdings erlaubt es das System den Nutzern, Geschwindigkeitsbegrenzungen gezielt zu überschreiten. Das riskiere, sowohl den Rechtsrahmen als auch die erwarteten Sicherheitsvorteile des automatisierten Fahrens zu unterminieren, heißt es in dem Brief.