Der Börsen-TagEuro-Stärke im zweiten Halbjahr?
Der Euro dürfte im ersten Halbjahr zunächst von der Erwartung belastet werden, dass die US-Notenbank die Zinsen anhebt, meint ING. Für die zweite Jahreshälfte rechnen die Analysten der niederländischen Bank jedoch mit einer Erholung der Gemeinschaftswährung.
Seit Ende November bewege sich der Euro in der Spanne zwischen 1,1180 und 1,1380 Dollar. Sollten US-Konjunkturdaten jedoch stark genug ausfallen, dass Anleger von drei Fed-Zinserhöhungen in diesem Jahr und einem mehrjährigen Zinserhöhungszyklus überzeugt würden, dürfte der Euro unter diese Spanne fallen, erwartet ING. Die Analysten gehen davon aus, dass der Ausbruch nach unten eher in der ersten Jahreshälfte erfolgen wird, denn im zweiten Halbjahr werde sich der Fokus allmählich auf eine etwaige erste Zinserhöhung der Europäischen Zentralbank verschieben, die im März 2023 erfolgen könnte. Aktuell notiert der Euro bei 1,1312 Dollar.
Euro / Dollar