Der Börsen-TagEuro erholt sich kaum

Schwere Zeiten für den Euro: Die Gemeinschaftswährung hat sich erst einmal kaum von ihren deutlichen Verlusten vom Wochenstart erholen können. Im frühen Handel kostete der Euro 1,1630 US-Dollar. Das war wenig mehr als der am Vortag erreichte rund halbjährige Tiefstand bei 1,1608 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Montagnachmittag auf 1,1644 Dollar festgelegt.
Auch hier spielt die politische Lage in Italien eine maßgebliche Rolle. Die Finanzmärkte stehen derzeit fest im Bann der dortigen Ereignisse. Nach der gescheiterten Regierungsbildung droht jetzt ein institutioneller Zweikampf zwischen den beiden populistischen Kräften Fünf Sterne und Lega einerseits sowie Staatspräsident Sergio Mattarella andererseits.
Investoren suchen deshalb bevorzugt sichere Anlagehäfen auf. Dazu gehört der japanische Yen, dessen Kurs zu vielen Währungen stieg.