Der Börsen-TagEuro fällt nach unerwartet schwachen Konjunkturdaten
Der Euro fällt zum Dollar auf den tiefesten Stand seit zwölf Tagen, nachdem Einkaufsmanagerindizes (PMI) aus der Eurozone in der ersten Veröffentlichung unterstrichen haben, dass sich die Lage vor allem in der Industrie im Juli eintrübt. Der Sammelindex für die Eurozone fiel in diesem Monat auf 48,9 von 49,9 im Vormonat; Volkswirte hatten den Index auf 49,7 sinken sehen. Auffällig schwach war der Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe in Deutschland mit einem Rückgang auf 38,8 von 40,6. Hier hatten Ökonomen mit einem Anstieg auf 41,0 gerechnet.
Die Wirtschaft der Eurozone dürfte in den kommenden Monaten noch tiefer in den kontraktiven Bereich rutschen, prognostiziert Cyrus de la Rubia, Chefvolkswirt bei der Hamburg Commercial Bank. Der Euro gibt um 0,5 Prozent nach auf 1,1072 Dollar. Im Tagshoch kurz vor Veröffentlichung der Daten notierte die Gemeinschaftswährung bei 1,1147 Dollar.
Euro / Dollar o