Der Börsen-TagEuro ignoriert Trumps Andeutungen
Die letzte Februarwoche 2019 beginnt an den Devisenmärkten mit einem Euro deutlich unterhalb der Marke von 1,14 Dollar. Der Kurs der Gemeinschaftswährung hält sich nach einem kurzem Abrutschen auf sein bisheriges Jahrestief bei 1,1258 zur Monatsmitte derzeit wieder in einer vergleichsweise engen Spanne zwischen 1,1325 und 1,1350 Dollar.
Am frühen Morgen notiert der Euro stabil bei 1,1341 Dollar und damit prozentual weitgehend stabil auf dem Niveau von Ende vergangener Woche.
Die neuen Aussichten auf eine gütliche Einigung im chinesisch-amerikanischen Handelsstreit lösen im Devisenhandel zunächst keine sichtbare Kursreaktionen aus. US-Präsident Donald Trump sprach zuletzt von "bedeutendem Fortschritt" und setzte eine für Freitag, 1. März angesetzte Frist für die Anhebung der US-Importzölle auf chinesische Waren aus.
Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte ihren Referenzkurs am Freitagnachmittag auf 1,1325 (Donnerstag: 1,1354) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8830 (0,8808) Euro.
Die schwachen Konjunkturdaten aus Deutschland vom Freitag scheinen den Euro nicht nachhaltig zu belasten. Das Ifo-Geschäftsklima war im Februar auf den tiefsten Stand seit gut vier Jahren gefallen. Die befragten Unternehmen bewerteten sowohl ihre aktuelle Lage als auch die Geschäftsaussichten schlechter.