Der Börsen-TagEuro kommt geschwächt aus dem Osterwochenende
Der erste Handelstag nach Ostern beginnt an den Devisenmärkten aus der Sicht europäischer Anleger mit einer leichten Tendenz zur Schwäche beim Euro. Der Kurs der Gemeinschaftswährung notiert nach dem Kurssturz an Gründonnerstag weiter deutlich unter der Marke von 1,13 Dollar.
Am frühen Morgen wird der Euro mit 1,1252 Dollar gehandelt und damit 0,06 Prozent unter dem Niveau von Ende vergangener Woche.
Kurz vor dem langen Oster-Wochenende hatte sich der Euro unter dem Eindruck unerwartet schwacher Konjunkturdaten aus der Eurozone in einer auffallend scharfen Kursbewegung abgeschwächt. Zum Dollar war der Kurs dabei um gut einen halben Cent abgerutscht.
Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte ihren Referenzkurs daraufhin am Donnerstagnachmittag auf 1,1250 Dollar festgesetzt. Der Dollar hatte damit 0,8889 Euro gekostet.
Im Devisenhandel am Ostermontag hatte sich der Euro nur unwesentlich von seinem Kursrutsch erholen können. Am späten Nachmittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,1256 Dollar. Händler berichteten von einem unterdurchschnittlichen Geschäftsvolumen. In Europa geht die Osterpause erst an diesem Dienstag zu Ende, während in den USA bereits von Montag an wieder normal gehandelt wurde.