Der Börsen-TagEuro steckt auf "Wohlfühlniveau" fest
Von Devisenseite kommen am Vormittag keine Impulse für die Märkte.
Der Euro geht mit rund 1,1700 Dollar um. Es sehe nun so aus, als habe das Währungspaar um 1,17 zunächst "neue Wohlfühlniveaus" erreicht.
Zumindest spreche wenig dafür, dass sich die Euro-Aufwertung auf kurze Sicht fortsetze, sagt Commerzbank-Analystin Thu Lan Nguyen. Der Markt dürfte den Schreck vor Neuwahlen in Italien verdaut haben und richte den Blick nun auf die Haushaltspläne der neuen Koalitionsregierung in Rom und die wohl zu erwartenden missbilligenden Reaktionen einiger EU-Partner.
Darüber hinaus kämen bereits Diskussionen auf, inwiefern sich die politische Unsicherheit auf die Euroraum-Konjunktur auswirke. Eine Normalisierung der Geldpolitik durch die EZB, die dem Euro unter die Arme greifen könnte, scheine vor diesem Hintergrund in immer weitere Ferne zu rücken.