Der Börsen-TagEuropas oberster Auto-Lobbyist fordert Zugehen auf Trump

Kurz vor Donald Trumps Wiedereinzug ins Weiße Haus hat der neue Vorsitzende des europäischen Autobauerverbandes Acea, Mercedes-Chef Ola Källenius, in Brüssel ein Zugehen auf den künftigen US-Präsidenten gefordert. Die EU solle Verhandlungen mit den USA anstreben und "versuchen, einen potenziellen Handelskonflikt zu vermeiden", schrieb der Schwede an die EU-Gesetzgeber. Er rief die EU-Kommission zudem zu Kompromissen im Handelsstreit mit China auf.
"Die beiden wichtigsten Handelspartner der EU sind China und die USA", sagte Källenius in Brüssel. Er warnte, jegliche Zölle hätten "unmittelbare und erhebliche finanzielle Folgen" für die europäischen Hersteller. Källenius verwies darauf, dass zahlreiche Unternehmen - darunter Mercedes - ihre Autos auch in den USA und China selbst bauen lassen und von dort exportieren.