Der Börsen-TagEvergrande-Krise setzt Asiens Börsen erneut zu
Die Schieflage des chinesischen Immobilienkonzerns Evergrande macht den asiatischen Börsen erneut zu schaffen. Der Hongkonger Leitindex fiel um bis zu 1,4 Prozent auf ein Zwölf-Monats-Tief von 23.771,46 Punkten. In Tokio rutschte der Nikkei nach dem verlängerten Wochenende in Japan um 1,8 Prozent auf 29.948 Zähler ab. Die Börsen in Shanghai und Seoul blieben feiertagsbedingt erneut geschlossen.
Trotz der aktuellen Kursverluste bleibe die Grundstimmung am japanischen Aktienmarkt positiv, sagte ein Händler in Tokio. Anleger, die die Rally der vergangenen Monate verpasst hätten, nutzten nun ihre Chance zum Einstieg. Investoren griffen vor allem bei Reisewerten zu, da rückläufige Coronavirus-Fallzahlen Hoffnungen auf eine Überwindung der Pandemie schürten. So gewannen die Aktien der Fluggesellschaften Japan Airlines und Ana sowie des Eisenbahn-Betreibers Central Japan Railway bis zu 4,7 Prozent.