Der Börsen-Tag

Der Börsen-TagEx-US-Handelsminister: Deutsche Autobauer sollten gemeinsam gegen Trump auftreten

28.03.2025, 06:41 Uhr
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Der Unternehmer Wilbur Ross aus New Jersey war einst registrierter Demokrat, ab 2016 jedoch enger Unterstützer Donald Trumps: In Trumps erster Amtszeit hatte er das Amt des Handelsministers inne. (Foto: REUTERS)

Der ehemalige US-Handelsminister Wilbur Ross rät europäischen Staaten zu Besonnenheit angesichts der von Präsident Donald Trump angekündigten Autozölle. "Das Wichtigste ist, jetzt nicht überzureagieren", betonte Ross im "Handelsblatt"-Interview. Er empfehle, zunächst die für den 2. April angekündigten weiteren Maßnahmen abzuwarten, da die bereits verkündeten Zölle auf Autos und leichte Nutzfahrzeuge "nur ein Teil des Bildes" seien.

Für deutsche Autohersteller sieht Ross einen Handlungsspielraum, da die Zölle nicht alle Fahrzeugteile betreffen würden. Er rät den Unternehmen zu einem gemeinsamen Vorgehen: "Wenn sie es als Gruppe ankündigen würden", könnten neue US-Investitionen der deutschen Hersteller hilfreich sein. VW, Mercedes-Benz und BMW sollten direkte Gespräche mit der US-Regierung suchen, denn "der Konflikt sollte letztendlich im Konferenzraum gelöst werden und nicht im Presseraum".

Quelle: ntv.de