Der Börsen-TagExportwerte sind gefragt
Die Aktienmärkte in Ostasien und Australien zeigen sich mehrheitlich mit Zugewinnen. Die chinesischen Börsen geben jedoch leicht nach. Gestützt wird die Stimmung von positiven Vorgaben der Wall Street. Hier hatten besser als erwartet ausgefallene Konjunkturdaten die Börsen am Freitag nach oben gezogen. Die jüngsten Wirtschaftsdaten deuteten auf eine weiche Landung der US-Wirtschaft hin.
In Tokio legt der Nikkei-Index deutlich um 1,5 Prozent auf 38.844 Punkte zu. Gefragt sind Exportwerte. So steigen Mitsubishi Chemical Group um 3,2 Prozent und Isuzu Motors 3,5 Prozent. Tokyo Electron rücken um 4,0 Prozent vor. Auch an der Börse in Seoul geht es mit Rückenwind von der Wall Street kräftig um 1,4 Prozent nach oben. Die Aktie des Index-Schwergewichts Samsung Electronics gewinnt hier 2,5 Prozent. Am Aktienmarkt in Sydney steigt der S&P/ASX 200 um 0,5 Prozent. Auch hier verweist man auf die guten Vorgaben aus dem US-Handel am Freitag.
Die Börsen in China verzeichnen indessen leichte Abgaben. In Hongkong gibt der Hang-Seng-Index um 0,5 Prozent nach. Auf dem chinesischen Festland geht es leicht um 0,4 Prozent nach unten. Am Markt zeigt man sich weiter von den von Peking bisher aufgelegten Stimulierungsmaßnahmen enttäuscht, heißt es. Diese seien bislang nicht ausreichend, um die maue Wirtschaftsentwicklung anzukurbeln. Auch die Sorge vor einer Verschärfung des Handelskonflikts unter dem designierten US-Präsidenten Donald Trump trübt weiter die Stimmung. Die chinesische Zentralbank hat indessen die einjährige mittelfristige Kreditfazilität unverändert bei 2,00 Prozent belassen. Dem Finanzsystem wurde jedoch Liquidität in Milliardenhöhe entzogen.